Oktober / October 2017

31Okt2017

Hallo meine Lieben,

mein zweiter Kurs ist vorrüber und ich habe ein bisschen Zeit zum Entspannen und Durchatmen. Da meine geschätzte Mutter der Meinung ist, meine Berichte gingen zu sehr ins Detail, werde ich versuchen den Schwerpunkt diesmal mehr auf die Bilder zu legen - die sprechen schließlich für sich.

Hello my lovely people,

my second course has been coming to an end now and i have a little time to relax and take a deep breath. As my dearest mother told me, my reports go too much into detail, I will try focusing on the pictures this time – they talk their own language.

 

Wie erwartet ging die restliche Zeit in Fiskebäckskil viel zu schnell vorbei. Wir genossen weiterhin leckere Desserts, Spaziergänge in die Umgebung und entspannte Abende mit „Black Books“. Ich habe die Menschen dort sehr lieb gewonnen und vermisse unsere gemeinsame Zeit immer noch! Danke euch allen!!!

As expected the last few days in Fiskebäckskil went by too fast. We enjoyed more delicious desserts, walks through the surrounding and relaxed evenings with “Black Books”. I really like the people I got to know there, and miss our time together still! Thanks to you all!!!

Sunday Walk with Dimitris, Mael and Carina What - if sombody wants to kidnap you? ;)     Another walk through the surrounding on the way back from the groceries  Looking for mushrooms   Fiskebäckskil and Kristineberg Happy birghday, Anders! Best self-made Tiramisou ever - with handmade biscuitts by Mael Happy Birthday, Dimitris! The last supper  

Copyright and credits to Dimitris, who took half of the pictures!!!!

 

Zurück in Göteborg hatte ich ein bisschen mit dem allein sein zu kämpfen, nachdem ich so viele Wochen ein Zimmer geteilt hatte. Ich versuchte deshalb, mein Zimmer ein bisschen gemütlicher zu gestalten. Mittlerweile ist es ein bisschen wohnlicher hier, das einzige was fehlt, sind höhere Temperaturen, aber auf die habe ich leider keinen Einfluss. Ich behelfe mir mit Wollsocken, Tee und Kerzen.

Back in Gothenburg I had trouble with the new loneliness, after spending so many weeks with sharing my room. I tried to make my room more comfortable. Meanwhile it is a little cozier and the only thing missing, is a higher temperature on which I don’t have any influence. I help myself with woollen socks, tea and candles.

  Showing Dimitris around in Gothenburg

 

Die letzten zwei Wochen hatte ich einiges an Schreibarbeit zu tun, sodass mein soziales Leben auf ein Minimum beschränkt war. Afterwork und Fika durften natürlich trotzdem nicht fehlen und Kirsten und ich schafften es endlich auf einen gemeinsamen Ikea-Ausflug und einen weiteren Bummel-Tag. Meine kreativen Pausen verbrachte ich auf Spaziergängen, die ich dringend nötig hatte.

The last two weeks I had a lot of writing to do, so my social live was reduced to a minimum. Ofcourse I couldn’t miss the afterwork or some fika and Kirsten and I finally made it to our Ikea-trip and another shopping-day. My creative breaks I spent on walks that I really needed.

  Gothenburg surrounding

 

Das letzte Oktober Wochenende fuhr ich nach Stockholm und besuchte Dimitris. Wir beendeten unser letztes Projekt gemeinsam und genossen dann die Freizeit in den nahe gelegenen Parks. Samstag kamen Jonathan und seine Freundin Martina uns besuchen und Dimitris zeigte uns den Botanischen Garten Stockholms. Am Sonntag suchte ich den Wollladen, den ich bei meinem letzten Besuch in der Hauptstadt mit Mama gefunden hatte und fand ihn zu meiner Freude wieder. Da die Temperaturen die letzten Wochen hier stark gesunken sind und in Stockholm gefühlt bei null Grad lagen, war der Drang, das Haus zu verlassen eher gering. Es wird offensichtlich Winter, die Bäume sind halb kahl und die restlichen Blätter haben ein schönes gelb. Man merkt, dass das wenige Licht hier einen sehr müde macht.

The last weekend of October I spent in Stockholm visiting Dimitris. We finished our last project together and enjoyed the free time after in the parks nearby. On Saturday Jonathan and his girlfriend Martina visited us and Dimitris showed us around the botanical gardens of Stockholm. On Sunday I went to look for a wool shop I discovered with mum last year on a trip to Stockholm and was happy to find it again. As the temperatures dropped the last weeks and in Stockholm it felt like around zero degrees, the urge to leave the house was low. It is obviously getting winter, the trees are almost bald and the remaining leaves have a nice yellow colour. The few hours of sun make you feel tired.

Beatyful surrounding of Stockholm Dimitris showing Jonathan, Martina and me around the botanical gardens of Stockholm Awesome sunsets in Stockholm Gamla stan of Stockholm  

 

In meiner freien Woche bis zum nächsten Kurs komme ich für ein paar Tage nach Deutschland, dann geht es Mitte November wieder auf die Insel Tjärnö. Ich drücke euch alle ganz fest,

eure Hanna

During my free week till the next course I will come to Germany for a few days, then I will go to Tjärnö in the middle of November again. Hugs and kisses to you all,

Hanna

5.9. - 6.10.

06Okt2017

Hallo meine Lieben!

Es wird Zeit, mal wieder etwas von mir hören zu lassen:

Hello all together!

It is time to update you again:

 

Wie die ersten beiden Wochen, ist der gesamte September vorbeigeflogen und ich stecke schon mitten im zweiten Kurs, wieder mal in einer Meeres-Forschungsstation in Fiskebäckskil. Heute steht bereits die zweite Klausur an, soweit läuft das Studium gut.

Like the first two weeks here, the whole September went by very fast and I am already in the middle of the second course, again in a marine station in Fiskebäckskil. Today it is already time for the second exam, the studies go well so far.

 

Bis Ende September habe ich weiterhin bei Marta und Pierre gewohnt. Wir haben uns in der kleinen Wohnung arrangiert und uns eine schöne gemeinsame Zeit gemacht. Ein paar Mal haben wir Freunde in die Wohnung eingeladen. Einmal kam uns unser gemeinsamer Freund Rasmus besuchen, ein anderes Mal Kirsten, Ines und Flo.

Untill the end of september I stayed with Marta and Pierre. We got along with each other in the small flat and had a got time together. We invited some of our friends several times. Once we had a game evening with Rasmus, another time with Kirsten, Ines and Flo.

Game-night with Rasmus Game-night with Kirsten, Ines and Flo

Am Wochenende nach meiner ersten Klausur Mitte September genossen Marta und ich gemeinsam die Sonne im Botanischen Garten, bevor es nachmittags einen kräftigen Hagelschauer gab, der uns auf dem Weg zum Afterwork überraschte. Samstags waren einige Leute zur Housewarming Party eingeladen. Kviberg – wo das Studentenwohnheim situiert ist – bietet in jedem Haus einen Gemeinschaftsraum an, den man mieten kann. Wir hatten diesen für die Party belegt und zogen am späteren Abend noch mit einigen Gästen weiter in die Stadt in einen kleinen Club. Der Abend war sehr schön, auch wenn er in einem Drama endete, bei dem Marta ihr Handy mit samt der Kreditkarte geklaut wurde.

The wekend after my first exam in the middle of september, Marta and I enjoyed the sun together in the botanical gardens, before there was a big halestorm in Gothenburg, that hit us on the way to the afterwork. On Saturday we invited some people over to have a house warming party. Kviberg – where the student housing is – offers a common room in every house that is rentable for the tenants. We rented the one in our building for the party and left the house for the city in the later evening and visited a club together. The evening was very nice, even if it ended in a drama where Marta got her mobile stolen together with her credit card.

Marta feeding fish Marta feeding birds Having fika in the botanical garden Hale-storm in Gothenburg Afterwork in Kingshead

Unsere Buddy group traf sich am darauffolgenden Sonntag zum Filmabend und danach noch einmal zu einem Eishockey-Spiel im Skandinavium. Das Göteborger Team gewann mit 3:0 – die Stimmung im Fanblock war überragend, auch wenn das Stadion lange nicht komplett gefüllt war.

Our buddy group met the next day for a movienight and another time for an ice-hockey game in the Skandinavium. The team of Gothenburg won with 3:0 and the atmosphere in the fan block was really good, even if the stadium wasn’t fully booked.

Icehockey in Skandinavium

Mein zweiter Kurs „Fundamental Molecular Systematics“ startete gleich am Montag nach der ersten Prüfung mit einem ausführlichen Do-it-Yourself Studyguide, der mich die folgenden zwei Wochen auf Trab hielt. Da ich schon zu Beginn der ersten Kurswoche von einer heftigen Erkältung heimgesucht wurde, hatte ich mit der Lernerei etwas zu kämpfen und die Erkältung zog sich über mehrere Wochen. Die letzten zwei Wochen bei Pierre und Marta vergingen sehr schnell über all der Leserei und wir hatten kaum Zeit für soziale Aktivitäten. Von der Fika in der Stadt und dem Afterwork freitags konnte uns aber dennoch nichts fernhalten.

My second course „Fundamental Molecular Systematics“ started the next Monday after the exam with an excessive Do-it-Yourself Studyguide, that kept me busy the next weeks. As I got a bad cold in the first week already, I struggled with the studies and I kept that cold for several weeks. The last two weeks with Marta and Pierre went by really fast with all the reading and it was not much time for social activities. But nothing could keep us from fika and afterwork at Fridays.

 

Nachdem Marta und ich mit Kirsten mal wieder einen kleinen Einkaufsbummel in der Stadt – natürlich inklusive Fika – schlossen wir uns Kirstens Studienfreunden für das Afterwork an und hatten einen sehr schönen Abend mit lauter netten neuen Leuten. Bei dieser Gelegenheit trafen wir auch Sören wieder, den Marta und ich bei unserem ersten Wiedersehen bei einer der Eröffnungsveranstaltungen kennen gelernt hatten, wieder. Am Ende des Abends hatte ich meine Stimme verloren, aber wir gingen sehr glücklich wieder nach Hause.

After Marta and I went shopping with Kirsten – of course not without having fika – we went for afterwork with Kirstens friends and had a really nice night with many nice people. That night we also mat Sören again, who Marta and I met the first time at one of the Welcome-happenings. In the end of the night I had no voice anymore, but we went home really happy.

 

Auch in der Woche darauf trafen wir uns mehrfach in Haga zu Kaffee und Kuchen und Marta und ich verdrängten erfolgreich unsere eigentlichen Aufgaben. In der letzten Woche in Kviberg erkundete ich bei einem ausführlichen Spaziergang einen nahegelegenen Friedhof, mit Ausmaßen, wie ich es noch nirgendwo gesehen habe. Die Anlage glich mehr einem Park als einem Friedhof.

In the week after we also went to Haga for coffee and cake and Marta and I kept each other succesfully away from our actual tasks. The last week in Kviberg I discovered a huge cemetary, that was actually rather a park than a cemetary.

An meinem letzten Abend in Kviberg luden wir unsere Freunde zu einem gemeinsamen Billard-Abend ein. Das Wohnheim bietet neben mehreren Gemeinschaftsräumen auch ein Fitnessstudio und einen Billardraum zur Miete an, den wir zu diesem Zwecke nutzen.

The last night i spent in Kviberg we invited our friends for a night of pool. The student housing doesn’t only rent common rooms but also a gym and a pool-room that we used.

Poolnight with Ines and Flo

Am Freitag, den 29.9. erkundigte ich mich früh morgens nach meinem Schlüssel für mein Zimmer in Olofshöjd und erfuhr, dass ich diesen bereits abholen konnte. Die nächsten Stunden packte ich all mein Hab und Gut und bat Ines mit ihrem Auto um Hilfe. Es ist unglaublich, wie viel Sachen sich in so kurzer Zeit bei mir angesammelt haben, das Auto war gut gefüllt, bis wir nach Olofshöjd aufbrachen. Mit einigen Umwegen kamen wir dort auch an und Ines half mir mit dem Auspacken und beziehen meines neuen – EIGENEN! – Zimmers, welches im Erdgeschoss mit Blick auf Grün, liegt. Ines lud mich danach zum Mittagessen in ihrer Küche ein – wir sind jetzt quasi Nachbarn – und wir trafen uns später mit Marta und Pierre, Argus, Jannes und dessen neuen Mitbewohner Arber zum Afterwork. Seit Argus uns ein sehr schönes Cafe in einer der Kneipen-Straßen gezeigt hatte, wechseln wir freitags nach dem Essen dorthin. Das Cafe hat einen sehr schönen beheizten Innenhof, einen Bar-Raum und einen weiteren überdachten Hof, mit schöner Beleuchtung und vielen Pflanzen, die die Stimmung sehr gemütlich machen.

Friday the 29th of September I asked the student housing company for my keys and they told me I could already pick them up. The next few hours I spent with packing all my belongings and asking Ines for help to move all my stuff with her car. It is incredible how much stuff I already have here, so the car was pretty full when we headed off to Olofshöjd. With a little detour we arrived there and Ines helped me with unpacking and moving in into my first – OWN! – room, that is in the first floor with green view. Ines invited me over into her kitchen for lunch – we are neighbours now! – and we met Marta, Pierre, Argus, Jannes and his new flatmate Arber for afterwork. Since the night Argus showed us one of the really nice cafes one of the pub-streets, we always go there Fridays after dinner. The Café has a really nice heated backyard, a big bar-room and another room with glas-roof, that has really nice lights and plants, that create a nice atmosphere.

  My new room

Den nächsten Tag verbrachte ich mit Ikea-Einkauf und Einrichten meines Zimmers. Da eine große Anti-Nazi-Demonstration in Göteborg stattfand, wurde der Straßenbahnverkehr in Göteborg mittags eingestellt und ich musste meine sämtlichen Einkäufe die letzten Kilometer nach Hause tragen. Abends schloss ich mich Argus zu einem Spieleabend an.

The next day I spent with Ikea-shopping and arrange my new room. As there was a big anti-nazi-demonstration in Gothenburg, the public traffic into Gothenburg got cancled and I had to carry all my stuff the last kilometres back home. In the evening I joined Argus for a game-night.

 

Sonntag Morgen hieß es wieder einmal Packen für meinen Kursaufenthalt in Fiskebäckskil. Thomas – einer der Programm-Studenten – bat Marie (ebenfalls eine der Programm-Studentinnen) und mir eine Mitfahrgelegenheit dorthin an. Wir drei waren diejenigen mit der kürzesten Anfahrt zur Station und durften die ersten Zimmer beziehen. Im Laufe des Sonn- und Montages kamen all die anderen Studenten an. Wir sind nun eine Gruppe von zehn Leuten aus Frankreich, Griechenland, Deutschland, Norwegen, Dänemark, Finnland und Schweden. Unsere Betreuer sind super nett und hilfsbereit und der Kurs ist bisher wesentlich weniger stressig als wir befürchtet haben. Wir haben Kochteams, die sich ums Abendessen kümmern und für alle anderen Mahlzeiten kümmert sich jeder um sich selbst. Abends schauen wir gemeinsam eine britische Serie und an unserem ersten freien Nachmittag liefen wir gemeinsam eine Runde um das schöne Dorf Fiskebäckskil.

Sunday morning I had to pack again for my course in Fiskebäckskil. Thomas – one of the programm-students – offered Marie (also a programm-student) and me a lift. Us three were the first people arriving there as we also were the ones with the shortest distance, so we could choose our rooms first. During the rest of the day and the following day the rest of the students arrived. We are a group of ten people from France, Greece, Germany, Norway, Denmark, Finland and Sweden. Our supervisors are really nice and helpful and the course isn’t as stressful as we thought so far. We have cooking teams that take care about the dinners and everybody cares about his own breakfast and lunch. In the evening we watch a british series together and during our first free afternoon we had a nice walk around the beautiful village of Fiskebäckskil.

Sunset in Fiskebäckskil Our residence Our residence Research station in Fiskebäckskil  Part of the group - Me - Jonathan - Thomas - Anders - Mael - Marie

Ich genieße die Zeit hier sehr, die Gruppe ist super nett und es ist wunderschön wieder am Meer zu sein. Ich hoffe ihr seid alle wohl auf und freue mich von euch zu hören,

alles Liebe

Hanna

 

I really enjoy my time here, the group is really nice and it is awesome tob e back at the sea. I hope you are all fine and look forward to hearing from you,

Love

Hanna

 

Die ersten Wochen in Göteborg - First weeks in Gothenburg (22.8.-4.9.)

04Sept2017

Hallo ihr Lieben,

die ersten zwei Wochen hier in Schweden sind schon vorbei und es wird Zeit, endlich mal wieder was von mir hören zu lassen.

Hello my dears,

the first two weeks in Sweden are already over and it is time to update you.

 

Ich bin super hier angekommen und die Zeit seit meiner Rückkehr ist vergangen wie im Flug. Die ersten zehn Nächte habe ich in einer Air-Bnb Unterkunft verbracht, wo ich super lieb empfangen wurde und ein großes Bett in einem 30 Quadratmeter großen Zimmer genießen durfte. Das Apartment lag super zentral und ganz in der Nähe meines Lieblingsstadtteils Haga, wo es die vielen Cafes gibt.

I have landed here perfectly and since my return the time went by very fast. The first ten nights i spent in an air-bnb room, where I was nicely welcomed and enjoyed a big bed in a 30 squaremeter room. The apartment was super central and right next to my favorite part of the city - Haga, where all the nice cafes are situated.

  Haga ist zur Pferderennpiste umfunktioniert - Haga turned into a horse-racing lange

Gleich am Tag nach meiner Ankunft haben Marta (meine Freundin aus Australien, die ich während meines Erasmus-Aufenthaltes hier in Schweden kennen gelernt habe) und ich uns getroffen, um zu einer Willkommensveranstaltung zu gehen. Für die Veranstaltung wurde der größte Saal der Stadt angemietet und dennoch haben wir es nicht geschafft, einen Platz in diesem zu ergattern.  Es ist unglaublich, wie viele Austauschstudenten und Freemover (Studenten, die nicht mit einem Austauschprogramm hier sind - also so wie ich) dieses Jahr in Göteborg eingetroffen sind. Zwei "Leidensgenossen", ebenfalls deutsche Freemover, die ebenfalls den Saal aus feuerschutztechnischen Gründen wieder verlassen mussten (wir standen im Weg zum Notausgang), schlossen sich uns an, als wir zur Fika das Gebäude wieder verließen. Marta und ich zogen danach in den botanischen Garten weiter, um dort eine Weile ins Cafe zu sitzen.

The day right after I got here, Marta (my friend from Australia, who I got to know during my Erasmus-Semester here in Sweden) an I met to go to one of the Welcome-events. The event took plave in the biggest room available in town, but we still didn't make it to get a seat. It is unbelievable how many exchangestudents and freemovers (students that aren't here with an exchange programme - like me) came to Gothenburg this year. Two other people who, like us, couldn't get a seat and had to leave the event out of firesecurity reasons (we were sitting right in the security exit), also german freemovers, joined us to leave and have Fika outside. Marta and I went to the botanical Garten to enjoy another coffee there.

  Marta und ich im Botanischen Garten - Marta and me in the Botanical Garden 

Seit dem ersten Tag schlossen Marta, ihr Freund Pierre (ebenfalls ein Freund vom letztjährigen Erasmus-Semester) und ich uns so ziemlich jedem sozialen Event angeschlossen, das angeboten wurde. Sobald dann noch Zeit war, startetten wir unsere eigenen Ausflüge. Einer der Ausflüge ging nach Brännö und Galterö, zwei der südlichen Schäreninseln. Fredrik, ein gemeinsamer Freund aus unserem letztjährigen Kurs, schloss sich dorthin an und außerdem kamen Kirsten und Jannes (zwei südafrikanische Freemover) und Flo - ebenfalls deutscher Freemover - mit uns. Es wurden ausführlich Schafe gestreichelt und Fotos mit ihnen gemacht und Fredrik brachte zu unserer aller Freude einen selbstgebackenen, sehr leckeren Morötskaka (Karottenkuchen) mit. Danach ging es weiter ins Cafe Olofs - ein weiterer meiner Lieblingsorte hier in Göteborg. Zu unserer beider Überraschung traf ich dort Ines, meine ehemalige Studienkollegin von zu Hause wieder. Im Laufe des Abends kam auch Svenja (ebenfalls eine Studienkollegin aus Freiburg) noch vorbei, die wie ich auch, nach einem Erasmussemester in Göteborg nun ihren Master hier anfängt. Die Welt ist klein!

Since the frist day, Marta and her boyfriend Pierre (also a friend of mine due to the Erasmus-Semester) and I joined nearly every social event that was offered. As soon as there was any time left, we would start our own trips. One of them went to Brännö and Galterö, two of the southern Archipelago Islands. Fredrik, our friend from last years course, joined in as well as Kirsten and Jannes (two southafrikan freemovers) and Flo (a german freemover, I met the day of my arrival). We cuddlet sheep and took pictures of them and Fredrik brought selfmade Morötskaka (Carrotcake) with him and made us all happy. Afterwards we went to Cafe Olofs - still one of my favorit places in Gothenburg. To the surprise of us both I met Ines there, who I started my Bachelor with back in Freiburg. Later on Svenja (another Bachelorstudent back from Freiburg) joined in as well, who startes her Masters in Gothenburg now after an Erasmus-Semsester last year. The world is small!

Marta auf dem Weg zu Insel Galterö - Marta on the way to Galterö Fredrik und Flo strammen Schrittes voraus - Fredrik and Flo walking ahead Jannes, Kirsten und/and Marta Brücke von Brännö nach Galterö - Bridge between Brännö and Galterö

Jannes, Fredrik, Marta, Kirsten, ich und/and Flo

Galterö Galterö Streichelsession - Time to pet sheep Marta macht Freunde - Marta making friends

Obwohl das Wetter nur mehr oder weniger gut ist und es abends doch schon recht frisch ist, haben wir es bisher schon zwei mal an den Delsjön zum Grillen geschafft. Dabei haben Marta und ich auch einige von Pierres Freunden kennen gelernt, viele liebe Menschen, mit denen wir auch schon am Afterwork teilgenommen haben, von dem ich ein leichtes Trauma davon getragen habe - allerdings nicht verschuldet durch die Freunde, sondern durch eine wildfremde Frau und Toilettentüren, welche sich von innen nicht mehr öffnen ließen. Da Marta bereits die Erfahrung gemacht hatte, dass sich eine der Toilettentüren ohne Hilfe von außen nicht mehr öffnen ließen, zierte ich mich, von der selben Benutzung zu machen. Mir ihre Hilfe anbietend, stürmte eine mir vollkommen fremde Frau voraus auf das andere Klo - wie auch immer mir das helfen sollte, wenn sie auch innen eingeschlossen wäre ist mir bis heute rätselhaft, ganz zu schweigen davon, dass die Toilette, auf der wir landeten keinerlei Propleme an ihrem Schloss aufwies. Vollkommen geschockt kehrte ich alleine an unseren Tisch zurück, wo mich alle Menschen um mich herum für den komischen Vorfall auslachten. Abgesehen von dieser eigenartigen Geschichte war der Abend aber sehr nett.

Even if the weather is only partly good and it gets already chilly in the evenings, we already made it for barbeque at the Delsjön twice. That way Marta and I met some of Pierres friends, a lot of nice people, who we also already met for afterwork, from which I apparently still have a slight trauma - not because of the friends, of course, but because of a foreign woman and Toiletdoors that couldn't be opened from the inside anymore. As Marta already made the experience that the one of the doors didn't open without the help from outside, I was afraid of using that special one. With the purpose to help me, one women - foreign to me - rushed into the other toilett with me - how ever she was supposed to help me with a locked door from the inside?! - and ignored me telling her, that it wasn't that toilett, that had problems with the lock. Completely shocked I returned to our table, were everybody around me laughed about me. Apart from that weird situation the evening was really nice.

  Spaziergang um den Delsjön - Walk around Delsjön  

Ein weiteres großes soziales Happening sind weiterhin die legendären Game of Thrones abende. Da ich leider erst zum Staffelende wieder hier bin, habe ich davon das meiste verpasst, aber zum Staffelfinale wurde in den Räumen von Olofshöjd eine große Filmnacht veranstaletet, bei der bestimmt um die fünfzig Leute erschienen. Bei gefühlten 100 Grad war die Stimmung trotzdem super und kam der im Kino äußerst nahe.

Another big social event are still the legendary Game of Thrones evenigns. As i sadly came here to the very end of this season, I missed most of it, but the finals of the season where showed in Olofshöjd at a big movie night, where about fifty people were showing up. The mood was very good even if the room felt like 100 Degrees hot.

 

Während eines anderen Besuches im Cafe, wurden wir von einer Gruppe davon überzeugt, uns dem Pup Crawl am nächsten Abend anzuschließen, welcher durch die Student Buddies organisiert wurde. Da Marta, Pierre und ich und keiner Buddy-Gruppe (Buddies organisieren Events für die internationalen Studenten, um ihnen den sozialen Anschluss leichter zu machen) angehörten, schlossen wir uns im ersten Pup einer der anwesenden Gruppen an und wurden von deren Buddy quasi adoptiert. Wir lernten einige nette Leute kennen und ich traf bekannte Gesichter aus Freiburg aber auch aus dem Cafe Olofs wieder. Bei dieser Gelegenheit erfuhr ich, dass das Cafe von seiner aktuellen Bleibe in seine ursprüngliche zurück ziehen würde und dabei jede Hand gebraucht werden konnte. Da ich die Leute dort und die gesamte Einrichtung sehr schätze, half ich samstags ein bisschen beim Umzug, bevor ich mich mit Kirsten und Argus zu einer kleinen Dali-Ausstellung traf. Den Nachmittag verbrachten wir mit Marta und Pierre im Cafe, auf einem Flohmarkt und zum Sonnenuntergang auf einem Hügel, mit schönem Blick über Stadt und Meer.

During another visit in Cafe Olofs, we were asked to join the Pup Crawl the next night. As Marta, Pierre and me weren't part of a Buddy-Group (Buddies are organising events for the international Students in order to make the social contact to new people easier), we joined one of the groups in the first pub and got kind of adopted by their buddy. We met several nice people and I also met some familier faces, back from Freiburg but also from Cafe Olofs. Due to that I was told, that the Cafe needed to be moved from its recent room back to its original one and every help could be needed. As I really apreciate the people and the place, I went there to give them a hand, before I met Kirsten and Argus to go to a small Dali-exhibition on Saturday. We spend the afternoon together with Marta and Pierre in a Cafe, at a flee-market and up on a hill for the sunset, with a nice view over city and sea.

Marta und Pierre genießen internationales Essen auf dem Flohmarkt - Marta and Pierre enjoying international food at the fleemarket Sonnenuntergang vor der Masthugskyrkan - Sunset in front of Masthugskyrkan Pierre, Marta, Kirsten und Argus genießen die letzten Sonnenstrahlen - Pierre, Marta, Kirsten and Argus enjoying the last Minutes of sun 

Da meine Wohnungssuche über das Studentenwohnheim bisher immer noch keine Früchte getragen hat, habe ich versucht über eine Veranstaltung von "Boplats" - einer Wohnungsvermittlungsstelle - an eine Wohnung zu kommen. Boplats veranstaltet immer wieder sogenannte Mingelings, bei denen Wohnungsanbieter und Wohnungssuchende dazu eingeladen werden, Kontaktdaten auszutauschen und sich persönlich kennen zu lernen, bevor Termine zu Wohnungsbestichtigungen vereinbart werden. Die Veranstaltung verursacht ein so großes Unwohlsein in mir, dass ich, nachdem ich mich einer Frau vorgestellt hatte, mit Flo so schnell wie möglich verließ und lieber mit ihm, Jannes und Kirsten Kaffee trinken ging. Zu meiner eigenen Überraschung bot mir die Vermieterin einen Besichtigungstermin an, und ich nahm diesen wahr. Mein Unwohlsein verschwand allerdings auch dort nicht, insbesondere dadurch geschürt, dass sie mir von ihrem Engangement in ihrer Kirche - den Zeugen Jehowas - erzählte. Außerdem lag die Wohnung relativ weit außerhalb, sodass ich ihr - trotz mangelnder Alternativen - absagte. Mittlerweile habe ich alle meine Sachen bei Marta und Pierre untergebracht, die unglaublich lieb bei sich aufgenommen haben und wie einen Gast behandeln, obwohl schon sicher ist, dass ich mindestens den ganzen September mit ihnen auf 22 Quadratmetern leben werde. Zu diesem Zwecke müssen wir die Wohnung jeden morgen und Abend so umgestalten, dass die Matratze nachts unter dem Bett vorgezogen werden kann und ich Platz zum Schlafen habe. Dafür weicht der Esstisch dann in eine der Zimmerecken zurück. Ich bin sehr froh und glücklich, dass mir die beiden eine Bleibe angeboten haben und ich nicht gleich die nächste Möglichkeit beim Schopfe packen musste und in das nächstbeste Zimmer ziehen. (ICH DANKE EUCH ZWEI SO SEHR!!!!!) Meine Zimmersuche beschränkt sich jetzt auf die Zimmer des Studentenwohnheims, bei denen das Angebot von Woche zu Woche extrem wächst und ich mir relativ sicher bin, ab Oktober dann mein eigenes Zimmer zu haben.

As my search for a flat due to the studenthousingcompany is still without success so far, i tried to find a flat at an event from "Boplats" - a housing company. Boplats offers events - so called Mingelings - that give flatowners and flat seeking poeple the oportunity to meet, exchange contact data and invite the seekers to have a look at the flats. The event made me feel completely sick and I left it, after only speaking to one woman, with Flo as fast as possible and prefered to go for a coffee with him, Jannes and Kirsten. to my surprise the woman offered me a date to see her apartement and I accepted the offer. My bad feeling didn't vanish, especially after she talked about her engagement in the Chirch of the Jehowas wittnesses. Apart from that the flat was pretty much out of town, so I cancled, even if I didn't have a real alternative. Meanwhile I have all my stuff at Martas and Pierres place, they both welcomed me really nice and treat me as a guest, even if it is sure, that I will be stayhing with them at least the whole September at 22 square meters. We have to rearrange the whole flat twice every day to be able to pull the matrace out from below the bed in order for me to have enough space to sleep. To be able to do so, the table has to move into a corner of the room. I am really glad and happy, that the two offered me to stay with them and I didn't have to take the first chance to get another Room. (THANK YOU SO MUCH GUYS!!!!) My search now is only reduced to the studenthousings, whose offers become more and more from week to week and I am pretty sure I will have an own room from October. 

 

Abseits all der Freizeitaktivitäten bleibt ein bisschen wenig Zeit für die Uni. Dank meines Online-Studiums bin ich aber sehr flexibel, was meine Zeit angeht und kann meinen Tag ganz nach dem Freizeitprogramm richten. Meine Befürchtung, wegen der nicht vorhandenen Vorlesungen zu vereinsamen, ist bisher völlig umsonst. Auch wenn ich keine Veranstaltungen mit Kommilitonen meines eigenen Programmes habe, so kann ich mich zum Lesen doch in die Bibliothek setzen, welche nahe einiger der Biologie-Gebäude ist, und zum Mittagessen mit Marta, Pierre und Fredrik treffen.

Apart from all the activities we do in our spare time, there is a little less time for Uni. Thanks to my online-studies, I am pretty flexible with managing my time and can plan my day after the social activities. My anxiety I would end up alone because of the missing lectures was - for now - really pointless. Even if I don't have any university events to meet the people joining my master programe, I can go to the library to read, which is situated right next to the biology buildings, and meet Marta, Pierre and Fredrik for lunch.

 

Ich bin sehr glücklich, wieder zurück zu sein und freue mich auf die nächsten zwei Jahre. Schon im Oktober darf ich wieder in die Nähe der Forschungstation in Kristineberg - in der ich letztes Jahr den Meeresbiologie Kurs gemacht habe - zu einem zweiwöchigen Forschungsaufenthalt mit all den anderen Studierenden meines Master-Programmes. Ich bin sehr gespannt, was mich dort erwartet!

I am really happy to be back and look foward to the next two years. In October I am already allowed to go back to the village close to Kristineberg were I had the Marine Biodiversity course last year, for a two weeks field course with all the people of my master programe. I am really exited about that!

 

 

Fühlt euch alle ganz fest aus Göteborg gedrückt und gegrüßt,

Hanna

Big hugs from Gothenburg,

Hanna

 

Mein Master im Ausland - My masterstudies abroad

21Aug2017

Hallo ihr Lieben,

Hier werdet ihr die nächsten Monate und Jahre immer wieder über den neusten Stand der Dinge lesen können! Ich freue mich auf eure Kommentare :)

Hanna

 

Hey my friends,

Here you will be able to read about the most important updates during the next months and years! I am looking forward to your comments!

Hanna

 

Woche / Week 19 and 20 - Tjärnö and moving to Gothenburg

08Juni2016

Donnerstags morgens um vier jagten Nina und ich alle in die Autos um uns auf den Weg nach Norwegen zu machen. Nina, Constance und ich fuhren das manuell schaltbare Auto, während - zum Leidwesen Pierres - Pierre, Marta, Paula und James mit dem automatisch schaltenden Auto fuhren. Constance war unsere Copilotin, Nina und ich wächstelten uns mit Fahren und auf dem Rücksitz Schlafen ab. So fuhren wir die Strecke nach Norwegen mit Pausen an den unvermeidbaren Autofähren über die Fjorde. Vor der letzten Etappe erlösten wir Constance von ihrem Job als Beifahrerin und ließen sie auch ein bisschen schlafen. An einer besonders schönen Stelle kurz vor unserer Unterkunft hielten wir an und aßen unser Mittagessen im Freien. Wir fuhren durch die verschiedensten Jahreszeiten, während es auf den Bergen noch beinahe Winter mit Unmengen an Schnee war, war in den Tälern schon beinahe der Sommer ausgebrochen. Die Landschaft in Norwegen überwältigte uns alle und wir staunten nich schlecht über die Unterkunft, die ein großzügiges Haus war mit zwei Küchen, Bädern und vier Schlafzimmern. Auf dem riesen Balkon konnte man vom Whirlpool aus die Landschaft genießen und hinter dem Haus am Hang war ein großer Wasserfall, der uns alle motivierte den Berg noch am selben Tag zu besteigen. Letzen Endes schafften das nur zwei von fünf - nämlich die Jungs - während wir Mädchen uns vom Blumenkranz-Flechten ablenken ließen und deshalb auf halber Strecke wieder den Berg hinabstiegen. Abends wurde im Pool entspannt und da alle relativ erschöpft waren früh schlafen gegangen.

In the early thursday morning at 4 am Nina and me chased everybody into the cars and started our ride to Norway. Nina, Constance and I took the manual car, while - Pierre had to suffer - and drive with the automatic together wit Marta, Paula and James. Constance was our Copilote, Nina and me switched the driver every two hours and the other one slept on the backseats. We drove the whole way to the westcoast of Norway across the fjords where we had to take the ferries. Before the last etappe we freed Constance from the frontseat and let her sleep a while. At a really nice place just before our destination we stopped and had our lunch outside. We drove through different vegetation stages - while it was still almost winter in the mountains, the summer already arived in the valleys. The landscape was incredible and we were stunning when we saw the accomodation that was a big house with two kitchen, bathrooms and four bedrooms. On the big balcony you could enjoy the landscape while sitting in the whirlpool and behind the house there was a big waterfall that motivated us to climb the mountain the same day. In the end only two of us really reached the tib - the guys - while we girls were to busy with making flower-crowns and just climbed half the mountain. In the evening we relaxed in the pool and everybody went to bed early, exausted by the early wakeup.

Me - eating like always - Ich - wie immer am Essen Cruising through the snow - Fahrt durch Schneelandschaft Our House - Unser Haus Is it allowed to cross the meadow? - Darf man über die Wiese gehen? Foto-Session Das Wandern ist des Müllers Lust ... Our amazing Jacuzzi - Unser super Whirlpool

Freitags nach einem etwas angespannten Frühstück einigten wir uns auf eine Wanderung entlang eines Tracks ganz in der Nähe der Unterkunft. Das Wetter war gigantisch und die Landschaft war genau so, wie ich mir eigentlich Kanada vorstelle. Da der Track etwas unwegsamer war, als wir uns das vorgestellt hatten, brauchten wir für die ersten Kilometer wesentlich länger, als gedacht und Paula, Nina und ich liefen vorraus um das am Ende unseres Trackstücks geparkte Auto zu holen und den Rest an einem Zwischenstop abzuholen. Da wir mit zwei Autos in Norwegen waren, konnten wir diese zu Beginn der Wanderung und dem Ende platzieren um nicht die gleiche Strecke zurück laufen zu müssen. – Schlauerweise hatten wir natürlich den falschen Schlüssel (mein Fehler) mit genommen, sodass Nina mit einer netten Norwegerin zurück zum ersten Auto fuhr, um dieses mit dem richtigen Schlüssel zu uns zu bringen. Wir kamen mit beiden Autos gerade an unserem verabredeten Treffpunkt an, als der Rest der Gruppe eintrudelte. Zurück zu Hause ging jeder seinen eigenen Interessen nach – Paula und ich kümmerten uns um den Einkauf, Nina und Constance gingen auf eine kleine Rudertour und Pierre zeigte Marta das manuelle Schalten am Auto. Abends gab es gemeinsames Essen und natürlich eine Runde Whirlpool. Da Marta ständig den Song „500 Miles“ vor sich hin summte, schlug ich den Film „Benny und Joon“ für den Abend vor (500 Miles ist der Titelsong). Nina, Paula und Constance waren total von dem Film begeistert und Constance spielte das Lied die nächsten Tage rauf und runter, bis wir ihr das verboten aus Angst es irgendwann nicht mehr hören zu können.

After a little tense breakfast on Friday we desided to do a walk along a track near the accomodation. The weather was awesome and the landscape as well, actually like I imagine Canada to look like. As the track was a little trickier than we imagined, we needed a lot longer than thought and Paula, Nina and me walked ahead to get the car that was parked at the end of the track and pick up the others on an earlier stop. Since we had two cars we could place one in the beginning and one in the end of the walk and didn’t have to walk the same way back. – Of course we took the wrong key (my mistake) and Nina hitchhiked back to the first car to get it with the right keys. We arrived at the meeting point the same time like the rest of the group. Back home everybody did what he / she wanted – Paula and me did the groceries, Nina and Constance went out with the boat and Pierre showed Marta how to drive a manual car. In  the evening we had dinner together and a hot-tab-session. As Marta always sang the song “500 miles” I had the idea to watch “Benny and Joon” in the evening (has 500 Miles as titlesong). Nina, Paula and Constance totally loved the movie and Constance played the song the next days so many times, that we forbid it, afraid to hate it some time.

Für den Samstag hatte uns unser Vermieter einen Tipp für eine Rundfahrt mit den Autos gegeben, der uns ans Meer und zwei Fjorde entlang führte. Zu Beginn war das Wetter noch sehr schön, es wurde jedoch zunehmend trüber. Die Fahrt war wirklich sehr schön und wir hielten immer wieder an, um den Blick zu genießen. Unsere Mittagspause machten wir an der Straße an einer Stelle mit ebenfalls schöner Aussicht. Die weitere Fahrt führte uns in ein Städtchen, in dem uns Lars ein Cafe empfohlen hatte – wir entschieden uns nach einem kurzen Blick in das Lokal, uns im Supermarkt einen Eiscafe etc. zu holen und weiter zu fahren. Im Supermarkt bot uns eine sehr sympathische Deutsche ihre Hilfe an, die seit 50 Jahren in der Stadt Askvoll lebte und dort Deutschunterricht gab. Sie erklärte uns, dass man von der Stadt aus die Fähre zum westlichsten Punkt Norwegens nehmen konnte, für uns war es jedoch dafür leider schon zu spät. Sie gab uns dennoch ihren Fährplan mit. Aufgrund des immer schlechter werdenden Wetters und der zunehmenden Müdigkeit fuhren wir rückzus quasi ohne Stopps durch, ich schlief irgendwann total erschöpft auf dem Beifahrersitz ein. Nachmittags entspannte wieder jeder auf seine Weise, James, Pierre Marta und später auch Nina gingen angeln – sehr erfolgreich – während Paula, Constance und ich uns mit einem französischen Film vom Tag erholten.

For Saturday our host recommended us a tour by car, that led us along two Fjords. In the beginning the weather was awesome but it turned bad more and more. The ride was really nice and we stopped several times to enjoy the view. For lunch we stopped at one of the nice viewpoints as well and had a picknick. The ride led us to a town where Lars recommended us a Café – after a short visit there we desided to get an icecafe in the supermarket and drive on. In the supermarket a really nice german lady asked us if we need any help, she lived in Askvoll for 50 years teaching german. She told us, that there were ferries from the town to the most western part of Norway but for us it was already to late to take them. She still gave us the plan for the ferries. As the weather got worse and worse and we more and more tired, we drove back without any further stopps and I fell asleep some time on the front seat. In the afternoon everybody relaxed a little and James, Pierre, Marta and later Nina too, went to go fishing – very successful – while Paula, Constance and I watched a French movie.

Am Sonntagmorgen wurde das ganze Haus komplett gesäubert und die Autos wieder voll gepackt. Nina zeigte Lars die Unterkunft bei der Schlüsselabgabe, der wollte gar nicht alles sehen, sobald er hörte das drei Deutsche beim Putzen dabei waren (eigentlich ein bisschen rassistisch, aber man kann es auch als Kompliment an uns nehmen ;)). Für die Rückfahrt teilten wir die Fahrer diesmal anders ein, da Pierre am Automatik fahren eher wenig Spaß hatte, sprang ich bei diesem ein und wechselte mich mit Paula und Marta ab. Bis zur Mittagspause lief alles glatt, danach verloren wir Nina mit ihrer crew im ersten Auto leider und waren auf telefonische Unterstützung angewiesen, da wir nur ein Navigationsgerät dabei hatten. Um Oslo zu umfahren hatten wir uns für einen Tunnel unter dem Oslofjord durch entschieden, den Nina und ich einige Wochen vorher auch schon durchfahren waren, und nach dem wir den Rest der Gruppe wieder trafen. Gemeinsam ging es nach Strömstad um die Autos wieder in einen sauberen Zustand zu versetzen, der Rest wurde an der Station mit den Staubsaugern erledigt. Pierre und ich fuhren die Autos wieder zum Verleih und kamen mit einem zurück, welches Nina dann dort abstellte um mit dem Motorrad zurück zu kehren – logistisch ausgefuchst wie immer :D Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es dann relativ schnell ins Bett.

On Sunday morning the whole house was cleaned and the cars packed. Nina showed Lars the accommodation when we returned  the keys, but he actually didn’t want to see everything as soon as he knew that three germans were with us (actually a little racist but we can also see it as a compliment ;)). For the drive back we split the drivers different this time, as Pierre wanted to drive manual this time and I drove the automatic with Paula, and Constance. Until the lunchbreak everything went right, after we lost Nina with her crew in the first car and had to call them to get instructions for the further ride, as we only had one GPS with us. To drive around Oslo we desided to take the tunnel underneath the Oslofjord, that nina and I took some weeks before as well, and after which we met the others again. Together we drove on to Strömstad to clean the cars, for the rest we took the hoovers of the station. Pierre and I drove the cars back to the rental and came back with one, that Nina brought back to return with her motorcycle – logistical perfectly planned :D After a dinner together we went to bed pretty soon.

Am Montag ging der Kurs zum Thema Zooplankton los, unser Dozent war Erik, mit dem wir gleich nach dem Mittagessen ein letztes Mal mit der Nereus (dem kleinen Forschungsschiff) raus fuhren und Samples nahmen. Erik war total begeistert dabei die kleinen Tiere aus großen Wasserbehältern in kleinere umzufüllen, damit wir sie im Labor genauer ansehen konnten. Der Großteil der Gruppe war auf dem Boot mittlerweile nicht mehr allzu sehr bei der Sache – diese Woche war insgesamt die Luft bei allen ziemlich raus und das Motivationslevel eher niedrig. Erik ließ sich nicht davon beirren, dass kaum jemand besonders viel Zeit im Labor verbrachte, er arbeitete mit denen, die da waren. Ich versuchte mir montags schonmal einige der Arten anzusehen, um die Namen am nächsten Tag dann großteils mit den Flashcards zu lernen. Nina fing damit an, die Karten im Internet zu kreieren, Paula und ich beendeten die Arbeit daran die nächsten Tage. Selbstverständlich war am Abend wieder Game of Thrones angesagt ;) Wir schauten die Serie diesmal wieder im Labor, während Erik neben uns an seinem Mikroskop weiter arbeitete und fleißig Bilder von den Tieren aufnahm.

On Monday our course about zooplankton started with our teacher Erik, who took us a last time out with Nereus (the small research-boat) to take samples. Erik was totally happy about all the small animals he fished out of big tanks to put them in smaller buckets to be able to have a closer look at them in the lab later. Most of the group weren’t really into working anymore – this week the motivationlevel was pretty low. Erik didn’t care about the fact that only few people were in the lab, he worked with who was interested in it. I tried to had a look at some of the animals on Monday, to study their names with the help of the cram cards the next day. Nina started to create the flashcards and Paula and me completed the work during the following days. Of course it was time for Game of Thrones in the evening ;) We watched the series in the lab this time, while Erik sat next to us, working and taking pictures of the animals.

Am Dienstag ging der Kurs etwas früher los als gewohnt, mit einem Gastdozenten, den Erik als seines Erachtens besten Forscher bezeichnete. Er hielt uns eine Vorlesung über die Anpassungen an das Leben als Zooplankton. Danach hatten wir den Tag zur freien Verfügung und konnten uns die Zeit zum Lernen selbst einteilen. Wir arbeiteten also vor allem mit unseren Cram-Cards, das Programm fand Erik so interessant, dass wir ihm noch eine Kurzeinführung gaben bevor wir wieder weiter lernten.

The course started early on Tuesday with a guest teacher that Erik called the best researcher in the world. The docent hold a lecture about the life as Zooplankton and what kind of adapations are existing. After the lecture we had the whole day for self studies. We worked with our cram-cards and showed Erik the programm as he was really interested in it.

Am Mittwoch ging das Lernen weiter, dank der fehlenden Motivation beschränkte ich mich großteils weiterhin auf die Lernkarten und schaute mir danach alle Organismen nochmal im Lab an, bevor ich beschloss Feierabend zu machen und mit Paula und Nina an den Strand ging um zu baden. Abends fuhren Nina, Gianlucca und ich mit zwei Mädchen aus dem anderen Kurs nach Strömstad um ein Eis essen zu gehen und Rasmus vom Bus abzuholen. Den Abend verbrachten einige im Lab beim Lernen während Nina und ich auf dem Balkon saßen und ich Martas Socken weiter strickte. Auch Nina strickte fleißig an ihrer Socke weiter ;)

On Wednesday the studying went on, but as the motivationlevel was really low I just went for the flash-cards and had a quick look at all of the species in the Lab befor I called it a day and went to the beach with Paula and Nina. In the evening Nina, Gianlucca and me drove to Strömstad with two other girls of the other course and had an ice cream there before we picked up Rasmus at the bus stop. Some of the group spent the evening in the Lab with studying while Nina and I spent it on the balcony and I knitted Martas socks. Nina knitted also her first sock, willed to finish it before coming home ;)

Donnerstag vormittag war immernoch furs Lernen vorgesehen und deshalb frei, sodas wir genug Zeit hatten, die Namen noch einmal durchzugehen und Ich anfing meine Sachen zu packen, da es am nächsten Tag hieß Abschied zu nehmen von der wundervollen Zeit auf Tjärnö. Nach dem Mittagessen schrieben wir unsere Klausur, die fast alle bestanden. Erik war super nett und ließ statt einer Nachklausur einen Aufsatz schreiben. Nachdem alle ihre Ergebnisse hatten, fuhren wir mit dem Boot raus, diesmal mit allen außer Pierre und Marta, sodass wir das größte Boot nahmen, um alle darin unterzubringen. Alle außer Tove, Constance und mir gingen schorcheln oder schwimmen. Nach einer Stunde sammelten wir alle Wasserratten wieder ein und Tove fuhr uns zurück zur Station, wo wir unser letztes Abendessen hatten. Am Nachmittag schwamm ein großer Schwarm Makrelen an der Stgation vorbei – man kann die wirklich hören! – und die anderen holten ihre Angeln und fingen an danach zu fischen – mit großem Erfolg! Ein paar Leute aus dem anderen Kurs schlossen sich uns am Steg an und gingen schwimmen. Constance konnte nicht widerstehen und sprang ebenfalls ins Wasser ebenso wie Gianlucca. Die beiden sorgten dafür, dass auch ich ins Wasser kam – volkommen bekleidet. Es war eigentlich die perfekte Wassertemperatur um zu schwimmen, sodass ich den beiden dankbar war, dass sie mich ins Wasser schmissen, auch wenn ich ein bisschen Angst hatte, von den Quallen rundum gestochen zu werden. Am späteren Abend fuhren wir noch einmal mit einem der kleinreren Boote hinaus, leider ein bisschen zu spät für den Sonnenuntergang, aber es war trotzdem eine schöne Fahrt mit Schokolade und Sekt. Nina, Constance und ich hatten diese Fahrt schon länger geplant und nahmen Lara, Paula und Rasmus mit. Als wir zurück zur Station kamen, war die Party dort schon in vollem Gange und wir schlossen uns dem Rest and – ich strickend, da ich die Socken für Marta unbedingt fertig bekommen wollte. Es wurde eine wirklich lange Nacht und einige Leute des anderen Kurses schlossen sich uns an – es war auch das Ende ihres Kurses. Wir sahen die Sonne wieder aufgehen als wir von einem letzten Spaziergang zum Strand zurück kamen.

Thursday morning was still off for studying so we repeated the names again and I started to pack my stuff as the next day was the day of leaving Tjärnö. After lunch we had our exam and almost everybody passed, Erik was really nice with us and let the rest write an assignment instead of a reexam. After everybody picked up his / her results we went out with the boat, this time everybody but Pierre and Marta joined and we took the bigger boat to fit everybody in. Everybody but Tove, Constance and me went snorkling or swimming . After about an hour we collected all the wet people again and Tove brought us back to the station, were we had our last dinner. In the afternoon there was a big swarm of macrells in front of the station and the others brought there rods and started fishing for them – with a lot of success. Some people of the other group joined us at the jetty and went for a swim. Constance couldn’t resist and followed them as well as Gianlucca. The two made me go into the water as well – fully dressed. It was actually the perfect temperature for a swim so I was thankfull for the push into the water, even if the jellyfish everywhere scared me a bit. Later in the evening we went out with one of the small boats again, sadly a little late for a last sunset cruise but still a really nice ride with champagne and chocolate. Nina, Constance and me planned that actually for a long time and took Lara, Paula and Rasmus with us. When we arrived back in the accommodation the party there had already started and we joined the others – me knitting to get the socks finished. It got a really long night and some people of the other group spent it with us – it was also their end of the course. We saw the sun rising again when we went to bad after a last walk to the beach.

Pierre, Rasmus und ich bereiteten das Frührück am nächsten Morgen vor – Ich hatte nicht besonders viel Appetit nach 1,5 Stunden Schlaf und – zu meinem Unwohlsein eindeutig beitragend – hatte ich den Abend leider mit Rotwein beendet. An diesem Morgen weckte ich Nina und Constance zum ersten Mal fürs Frühstück, da die beiden verschlafen hatten. Da wir schon den Bus um kurz nach 11 zurück nach Göteborg nehmen wollten, mussten wir uns ein bisschen beeilen die Koffer zu packen und unser Zimmer sauber zur bekommen. Nina fuhr letztendlich nur Constance, Paula, Gianlucca und mich mit all unserem Gepäck zum Bus und wir kämpften uns mit 8 Gepäckstücken zu Constances Wohnung. Nina und Constance halfen mir, mein Gepäck zur Tram zu bekommen und damit zurück nach Helmutsro zu fahren, wo ich direkt zu Urska ging um auf Kai mit den Schlüsseln zu warten. Nachdem ich unter der Dusche war und mich wieder halb lebendig fühlte, trank ich mit Urska einen Kaffee und ging dann in den Slotskogen, wo ich mich Kai und einigen Leuten aus seinem Kurs zum Grillen anschloss und meinen Kurs dazu mit einlud. Simon, Rebecca, Constance, Nina, Rasmus sowie Raphaelle, Paula und viele andere Leute waren mit dabei. Es war wirklich sehr schön all die Leute wieder zu sehen. Am Abend hatte Paula eine letzte Party mit unserem Kurs in ihrer großen Küche organisiert und James, Marta, Pierre, Kalle schlossen sich dort der Gruppe an, sodass fast der ganze Kurs noch einmal zusammen kam. Ich war zu müde um lange zu bleiben, sodass ich mit Constance und Ramsus schon relative früh aufbrach und mich von den ersten Leuten verabschiedete. Es war eine wirklich gute Entscheidung den Kurs zu machen, aber am Ende der gemeinsamen Zeit war es umso schmerzhafter zu wissen, dass die Gruppe nie wieder zusammen kommen würde. Ich war die nächsten Tage ziemlich deprimiert aber Ich sehe auf eine wirklich schöne Zeit zurück und ich bin glücklich all die Leute kennen gelernt zu haben – auf so unterschiedliche Art und Weise. Vielen Dank euch allen für die super Zeit!!!

Pierre, Rasmus and me prepared the breakfast the next morning – I really did not feel like eating after 1,5 hours of sleep and sadly red whine that made me feel sick. This morning was the first morning I woke up Nina and Constance for breakfast because they slept in. As we wanted to catch a bus just after 11 am we had to hurry a little to get the rooms cleaned and everything packed. In the end Nina drove only Constance, Paula, Gianlucca and me with all our luggage to the bus and we struggled with 8 bags, backpacks and so on to bring them to Constance. Nina and Constance helped me to get my luggage to the tram and back to Helmutsro, where I directly went to Urskas room, waiting for Kai, who had my keys. After I had a shower and felt alive again, I went to Urska again to had a coffee and a talk and headed of to the Slotskogen, where I met Kai and some people of his course and invited my whole course to join in. Simon, Rebecca, Constance, Nina, Rasmus where there as well as Raphaelle, Paula and a lot more. It was really nice to see all the people again. In the evening Paula organized a last Party with our course in her big kitchen and James, Marta, Pierre, Kalle came there as well, so almost the whole course was together. I was way too tired to stay for long, so Constance, Rasmus and I left already pretty early and said good bye. It was a really good decision to take the course, but in the end it hurt a lot to know, we would never spent time all together again. I was pretty depressed the next days but I also look back to our great time and am happy to  get to know all of the people in so much different ways. Thank you all for the awesome time!!!!

 

Woche 18 Tjärnö

22Mai2016

Nach der Klausur ging der Großteil der Gruppe mit den Booten auf See, Constance verabschiedete sich von uns, da sie nach Frankreich zurück musste um einen Termin wahrzunehmen. Da das auf die Algen-Klausur folgende Wochenende das einzige war, an dem Kai Zeit hatte, noch einmal zu Besuch zu kommen, mieteten wir uns Freitag bis Sonntag ein Auto, mit dem Kai nachmittags von Göteborg nach Tjärnö fuhr. Ich führte ihn eine Runde durch die Station mit dem eigentlichen Plan später zum Afterwork nach Strömstad zu fahren. Da unser Hunger allerdings schon zu groß war, entschieden wir dann doch, das Abendessen in der Station zu genießen und nur zum Einkauf und auf ein abendliches Eis im Hafen noch einmal in die Stadt zu fahren. Wir nahmen also Nina und Gianlucca mit und genossen den Sonnenuntergang und den Anblick der eigentlich schon übertrieben großen Jachten, die vermutlich alle Eigentum norwegischer Urlauber waren. Zurück zu Hause setzten wir uns noch ein bisschen auf den Balkon und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

After the exam most of the group went out with the boats, Constance left to France, as she had to go back because of an appointment. Since the weekend after the algae-course was the only one, Kai had time to visit me again, we rented a car for the weekend, that Kai used to from Gothenburg to Tjärnö. I showed him the station with the plan to go to Strömstad for afterwork. As we were already really hungry we desided to stay in the station for the dinner and only went to Strömstad for the groceries and an icecream in the harbour. We took Nina and Gianlucca with us and enjoyed the sunset and the pretty big boates in the harbour, that propably are mostly owned by norwegian holliday guests. Back home we sat on the balcony for a liitle while and relaxed a bit. 

Am nächsten Morgen standen Kai und ich früh auf, packten ein paar Sachen zusammen - überwiegend Essen - und fuhren von Ninas Navi geleitet nach Oslo. Der Weg dorthin war nicht allzu schwer zu finden, einen erschwinglichen Parkplatz aufzutreiben war eine weit größere Herausforderung. Dem Navi folgend, das leider nicht über die neusten Baustellen in Kenntnis gesetzt war, stellten wir das Auto erstmal auf irgendeinem stadtnahen Parkplatz ab und nahmen unser Frühstück mit in einen nahegelegenen Park an der Festung Oslos. Da der Parkschein schnell abzulaufen drohte suchten wir schnellstmöglich ein Infocentre auf, um uns über billigere Parkmöglichkeiten zu informieren (eine Stunde parken in Oslo - stolze 60 norwegische Kronen umgerechnet um die neun Euro). Wir fuhren das Auto auf Empfehlung der Touri-Info also aus der Stadt hinaus in ein Industriegebiet, wo das Parken netterweise umsonst war. Mit der Metro ging es dann zurück in die Stadtmitte, wo wir uns die Oper, das arabische Viertel und den botanischen Garten anschauten. Von der Oper aus hatte man einen super Blick auf die Stadt, da man deren Dach begehen konnte. Auf der anderen Seite der Hauptstraße waren die sogenannten „Barcode-Gebäude“ zu sehen, die wirklich Ähnlichkeit mit Barcodes haben aber vor allem als Ensemble super aussahen. Im botanischen Garten machten wir unsere Lunch-Pause, bevor wir uns in das Munch-Museum begaben. Die aktuelle Ausstellung verglich Munch mit Mapplethorpe, einem Künstler des 20. Jahrhunderts. Von letzterem waren vor allem Fotografien ausgestellt die bloße Männer-/Frauenkörper darstellten. Das Museum hatte genau die richtige Größe um interessant zu sein und nicht langweilig zu werden. Nach dem Museumsbesuch liefen wir durch die Stadt zurück zu einem uns empfohlenen Skulpturenpark und kamen an anderen schönen Gebäuden wie dem Rathaus vorbei. Im Park genossen wir die letzten paar Sonnenstrahlen bevor ein fünf minütiger Regenguss alle Besucher aufscheuchte und wir wieder zurück zum Stadtzentrum liefen. Bevor wir uns wieder Richtung Auto auf den Weg machten, schauten wir uns einen der neu entstandenen Stadtteile an, der auf eine Halbinsel gebaut worden war und für Leute wie uns wohl niemals bezahlbar sein wird. Die Gebäude hatten eine wirklich interessante Architektur und sahen - obwohl Hochäuser - unglaublich gut aus. Die Menschen in dem Viertel - reiche Leute und Touristen. Man hatte einen wunderschönen Blick auf die Festung auf der anderen Seite des Hafens. Auf dem Weg zurück zur Metro liefen wir noch einmal an. Wir brauchten einige Zeit um das Auto wieder zu finden - dank meines unverbesserlichen Orientierungs - es stand aber noch unversehrt an seinem Platz. Als wir wieder in der Station ankamen stieg dort schon die Samstag-Party, und wir machten uns nach einem gemütlichen Abendessen ins Bett.

The next morning Kai and me got up pretty early, packed our stuff - mustly something to eat - and drived to Oslo, guided by Ninas navigation system.  The way there was not to hard to find, but it was pretty hard to find an affordable parking spot. Following the navi, that was not updated for the latest construction works, we parked the car at a central parking place and had our breakfast in a park nearby, in front of the Castle of Oslo. As the parking ticket ran off pretty fast, we were looking for a information centre as fast as possible to ask for cheaper parking facilities ( one hour parking in Oslo - 60 norwegian crownes, about nine Euros). We drove the car out of the town, as the woman at the information centre recommended us, into an industrial area, where parking was for free. We went back to the city centre by metro, where we went to see the opera, the Arabian quarter and the botanical gardens. From the walkable roof of the opera we had the perfect view over the city. To the other side of the main street were the so called “Barcode”-Buildings, which indeed looked a little bit like barcodes and where looking really good as an ensemble. We took our lunchbreak in the botanical gardens, before we went to the munch-museum. The recent exhibition was comparing Munch with Mapplethorpe, an artist from the 20.th century. The last ones pictures were mostly fotographed, naked men or women. The museum had exactly the right size to be interesting without getting boring. After the visit of the museum we walked back to the city and to a sculpture-park, that we got recommended by several people, on our way we passed really nice buildings like the city council. In the park itself we enjoyed the last sunbeams before a rain shower of five minutes chose most of the people out of the park and we went back to the city centre. Before we went back to our car, we walked through one of the recently built parts of the city, that was situated on an peninsula and for people like us will never be affordable. The buildings had a really interesting architecture and looked – even if they were pretty high  - really good! The people in this part of the city – rich people and tourists. The view across the harbour was really nice and we could see the castle there. On our way back we visited the opera again and went then back to the car, which we found – thanks to my super orientation – after some time of searching, but at least it was still there. When we came back to the station the people there were having the Saturday-night party, and we went to bed after a relaxed dinner.

Oper von Oslo - Oper of Oslo Barcode-Gebäude - Barcode-Buildings Botanical Gardens - Botanischer Garten City-Council City-council ParkParkParkPark Fancy new Quarter - Hippes neues Viertel Castle and harbour - Festung und Hafen   

Für Sonntag hatte Kai sich einen Besuch eines nahegelegenen Welt-Kulturerbes überlegt. Wir nahmen Paula dorthin mit und schauten uns das Museum zu den Fels-Ritzereien der Bronzezeit an. Von dort aus liefen wir zu drei verschiedenen Stellen, an denen die alten "Bilder" im Stein mit Farbe wieder sichtbar gemacht worden waren und bewunderten die unzähligen in den Stein gehauenen Boote, Menschen und Tiere. Die abgebildeten Personen waren unübersehbar großteils männlich. Mit den Abbildungen wurden laut der Interpretationen des Museums Menschen nicht nur abgebildet sondern teilweise sogar verspottet. So sitzt einer der Männer zum Beispiel auf einem buckeligen Pferd und hat eine besonders groß abgebildete Nase, während ein andere stolz auf seinem Pferd steht, welches keinen krummen Buckel hat. Die Ritzungen waren wirklich faszinierend, jedoch waren doch immerwieder die gleichen Motive abgebildet, sodass wir nach einem Spaziergang durchs Freilichtmuseum zu der vierten Stelle, an der die Ritzungen aufbereitet worden waren noch hin fuhren, jedoch nicht mehr dem Weg zu weiteren Abbildungen foltgen. Zurück in der Station starteten wir drei noch eine abenteuerliche Fahrt mit dem Boot um die Insel. Erleichtert, das Boot wieder heil in den Hafen bekommen zu haben aßen wir zu Abend und Kai verabschiedete sich nach Göteborg. Abends fand ich den halb toten Rasmus vor der Haustür, der von Strömstad zurück nach Tjärnö gejoggt war - sicher über zehn Kilometer Strecke mit einem dicken Rucksack auf dem Rücken - und brachte ihm erstmal ein bisschen Wasser. Den Abend verbrachten Nina, Rasmus und ich in unserem Zimmer, wobei ich mir schon einmal ein paar Tipps für die Reise um Schweden im Juli geben ließ.

For Sunday Kai planned a trip to a wold heritage nearby. We took Paula with us and visited the Museum about rock carvings out of the bronze age. From there we walked to three different locations, where the old pictures in the rocks were painted to make them better visable, and looked at the numberless ships, humans and animals in the rocks. The humans were mostly men – obviously. As the interpretations said were some of the pictures not only to show humans but also to make fun of people. One of the men for example was sitting on a horse with a bad back and had a really big nose, while another was proudly standing on his own nice horse. The carvings were fascinating but showed mainly the same things, so we skipped one of the walking paths at the fourth location after we went through the outdoor part of the museum. Back in the station us three started an adventurous ride with the boat around the island. Released that the boat was still one piece, when it was back in the harbour, we had our dinner and Kai went back to Gothenburg. In the evening I found a half dead Rasmus in front of the door, who had been running all the way from Strömstad – more than ten kilometres with a big backpack on the back – and brought him some water. Nina, Rasmus and me spent the evening in our room, while I was getting some information from Rasmus for the travels in July.

 

Großes Schiff - Big ship Stone-Grave - Steingrab Man with big nose on the suffering horse - Mann mit großer Nase auf buckeligem Pferd Freiluft-Museum - Openair-Museum

Die folgende Woche hatten wir einen Kurs ums Thema Mikroalgen in ihren verschiedenen Lebensräumen. Es ging vor allem darum verschiedene Arten unter dem Mikroskop bestimmen zu können - diesmal ohne Schlüssel. Wir lernten in der Woche ca. 40 Arten bzw. Genera auswendig, die Freitag in einer kleinen Klausur abgefragt wurden. Es war also reichlich zu tun in dieser Woche, sodass wir sehr viel Zeit im Lab und vor den Computern verbrachten. Montag abends war es wieder Zeit für eine Folge Game of Thrones. Da das Lab diesmal bis um acht abends belegt war, schauten wir die Folge bei Lara und Marta im Zimmer - die Hälfte auf dem Bett sitzend, die andere Hälfte auf dem Boden vor dem Bett. Da es hier mittlerweile noch recht lange hell bleibt, gingen wir danach raus. Nina ließ uns alle eine Runde mit ihr auf das Motorrad sitzen, mit dem sie einen nach dem anderen auf die Insel Saltö fuhr. Dort durfte wer wollte auch selbst das Fahren ausprobieren. Ich entschied mich nach Sonnenuntergang dafür in Gesellschaft von James und Kalle zurück zu laufen. Auf dem Weg fuhr Nina immer wieder an uns vorbei und brachte den Rest der Gruppe zurück zur Station.

The following week we had a course with the topic microalgae in different environments. The main part of the course was to identify different species of microalgae under the microscope – this time without a key. This week we got to know about 40 species or Genera by heart, that were tested in a little test on Friday. It was a lot to do this week, so we spent a lot of time in the lab and in front of the Computers. Monday evening it was time for Game of Thrones. As the lab was taken until eight this day, we watched in Laras and Martas room this time – half sitting in the bed, half on the ground in front of the bed. As it stays bright pretty long already, we went outside after the series. Nina let us drove with her and her motorbike and brought us all to the island Saltö. From there everybody who wanted, could try to drive him/herself. I desided to walk home after sunset and joined James and Kalle on their way back. On our way Nina passed us several times, bringing back the rest of the people back to the station.

Dienstags sandte unsere Dozentin uns aus um Proben von Sand und Schlick, Makroalgen und Wasser zu holen, die wir anschließend nach Mikroalgen durchsuchten. Beim Nehmen der Sandprobe am Strand, beschlossen Kalle und Nina am Nachmittag zu eben jenem Ort einen Schnorchelausflug zu machen, zu dem sich später auch James, Gianlucca, Lara, Rasmus, Marta und ich anschlossen. Den Abend verbrachten wir bei Tee und Plausch im Gemeinschaftsraum. Mittwochs erfuhr ich von Tove, unserer schwedischen Komilitonin von einem Laden auf dem nahegelegenen Campingplatz, welcher Wolle verkauft. Abends lief ich also voller Forfreude mit Nina zu der Rezeption des Platzes und kaufte endlich mal wieder Wolle ein, mit der ich sogleich begann, ein Stirnband für Nina anzufertigen. Da ich den Start beim gemeinsamen Film schauen (diesmal The Life of Brian) wieder in Martas und Laras Zimmer aber bei quasi kompletter Finsternis machte, zog ich das ganze wieder auf und startete Donnerstags nochmal neu. Den Donnerstagabend verbrachte der Großteil der Gruppe mit Lernen, während James und ich nach Unterkünften für das lange Wochenende am Ende des Kurses schauten. Kurz bevor es dunkel wurde gingen Lara, Constance, Nina und ich noch für einen kleinen Spaziergang nach draußen bevor ich zurück ins Zimmer ging.

Tuesdays our teacher sent us out to get samples of sand, mudd, macroalgae and water, that we were inspecting for microalgae. While taking the samples of sand on a nice beach, Kalle and Nina desided to go to this place in the afternoon again to go snorkling, James, Gianlucca, Lara, Rasmus, Marta and me joined them. We spent the evening with tee and talks in the common room. On Wednesday Tove, one of our swedish students told me there was a shop selling wool nearby on a camping site. In the evening I went to the reception of the camping site with Nina, totally happy, and bought wool, with which I started to nit something for Nina. As I started nitting in the dark while watching The Life of Brian – again in Martas and Laras room and without any light, I had to restart on Thursday. The Thursday evening most of the group spent with studying, while James and me looked for accomodations for the long weekend in the end of the course. Just before it turned dark, Lara, Constance, nina and me went for a little walk before I went back to the room to bed.

Freitags morgens hatten wir die bisher netteste Klausur, bei der unsere Dozentin wirklich lieb mit uns war. Dementsprechend bestanden alle und ca die Hälfte der Leute mit 100% an richtigen Antworten. Da die Klausur keine halbe Stunde lang andauerte war der Tag noch sehr jung und alle fühlten sich ein bisschen verloren so ganz ohne Lernstress. Das Wetter war das Wochenende über leider nicht besonders sonnig, ich verbrachte deshalb die meiste Zeit im Geiemschaftsraum, strickend. Rasmus gesellte sich irgendwann dazu und wir schauten "Findet Nemo" auf seinem Handy-Bildschirm. Dementsprechend kam ich mal wieder nicht zu dem, was ich eigentlich organisieren wollte - aber es war sehr entspannt. Abends schauten wir "Grease", diesmal in Paulas Zimmer. Während Paula, Lara, Rasmus und ich so manches Mal über die übertriebene Lässigkeit Travoltas lustig machten, ärgerten Constance und Nina sich ein bisschen über unsere Kommentare, die den Film unweigerlich etwas ins lächerliche zogen. Ich muss zugeben dass die Tanzszenen trotz allem wirklich gut waren und Travolta damit eindeutig punkten kann.

Friday morning we had the nicest test so far, our teacher was asking for relatively easy species. Since it was not too hard, everybody passed this time and half of us even with 100% right answers. The exam was pretty fast done we had almost all the day without any university, and nobody knew what to do without any study-pressure. The weather was bad for the whole weekend and sadly not that sunny, I spent most of the time in the common room, nitting. Rasmus joined me some time and we watched “Finding Nemo” on his mobile phone. Of course I wasn’t able to do my organising stuff as I acutally planned, but it was really relaxing. In the evening we watched “Grease” , this time in Paulas room. While Paula, Lara, Rasmus and me had to laugh some times because of Travoltas ridiculous way of walking, Constance and Nina were a little upset about our comments, that made the movie a little ridiculous. I have to admit, that the dancing scenes were really good and Travolta is able to dance really good.

Für den Samstag hatten wir uns den Van der Station reserviert um relativ früh am Morgen nach Strömstad zu fahren und mit der Fähre die Kosterinseln zu besuchen, welche ein beliebter Urlaubsort sind. Nach anfänglichem Missmut über die frühe Uhrzeit und unterschiedlicher Auffassung von Pünktlichkeit, erreichten wir den Fährhafen um einiges vor der Fähre und hatten noch Zeit für einen Kaffee am Hafen. Die Fährfahrt war wesentlich kürzer aber schaukeliger als gedacht. Auf der Insel angekommen hatten wir einen wunderschönen Spaziergang, bei dem wir den Blick über die Insel genossen und am Ende in einer super schönen Gärtnerei unsere Fika einnahmen. Es war wirklich ein sehr schöner Ausflug und wir hatten Glück mit dem Wetter, es fing genau dann an zu regnen, als wir in der Fähre saßen um wieder nach Strömstad zurück zu kehren. Wir brachten Lara zurück zur Station, da sie übles Kopfweh bekommen hatte und machten uns dann nochmal auf zum Einkaufen und um Lauren abzuholen, welche Lara dieses Wochenende besuchen kam. Nach dem Abendessen schauten wir - wieder bei Paula im Bett - Braveheart, bei dem die beiden Jungs und Constance einschliefen, während Nina, Paula und ich einigermaßen wach blieben und uns die zahlreichen Schlachten zwischen Engländern und Schotten ansahen.

For Saturday we reserved the van of the station to drive to Strömstad pretty early this morning and catch the ferry to the Koster islands, that are a favoured place for holidays. After a little madness because of the early time and different concepts of being in time, we arrived at the harbour way earlier than the ferry and had time enough to get a coffee in the harbour. The ferry ride was way shorter but also bumpier than thought. On the island we had a really nice walk, enjoyed the view over the island and had a super nice fika in a gardenboutique. It was a really nice trip and we were lucky with the weather, it started raining when we were on our way back to Strömstad with the ferry. We brought Lara back to the station, because she got a bad headache and drove back to the town to do the groceries and pick up Lauren, who was visiting Lara for the weekend. After the dinner we watched Braveheart – again in Paulas bed – and the guys and Constance were falling asleep, while Nina, Paula and me were staying more or less awake and watched the uncountable battles between Scotsmen and Englishmen.

Koster-Church - Koster-Kirche

Nach der langen Nacht standen wir Sonntag nicht allzu früh auf - es war sowiso ziemlich trübes Wetter - sondern genossen es ein bisschen länger im Bett liegen bleiben zu können. Ich begab mich für den größten Teil des Tages in den Gemeinschaftsraum und schaute mit Rasmus "Findet Nemo" fertig und strickte eifrig weiter. Abends grillten wir gemeinsam mit der anderen Gruppe, die hier über das Wochenende geblieben war und machten es uns wieder im Gemeinschaftsraum gemütlich, bis irgendwann nur noch ich alleine dort saß und beschloss dann auch mal ins Bett zu gehen

After the long night we got up a little later on Sunday – it was anyways pretty bad weather – so we really enjoyed staying in bed for a little longer. I spent most of the day in the common room again and watched the end of “Finding Nemo” with Rasmus and nitted further. In the evening we had a barbeque with the other group that spent the weekend at the station and relaxed a little more in the common room after, until I was sitting there alone and went to bed.

Montags startete die neue Woche mit einem neuen - diesmal lediglich zweitägigen Kurs - zum Thema Fische. Unser Dozent verlangte diesmal um einiges mehr als die vorherigen und ließ uns anhand gefrorener Fische üben ließ, die Art herauszufinden. Da die Präparate schon öfter einmal halb aufgetaut und wieder eingefroren worden waren, war der Zustand so mancher Flosse schon nicht mehr ganz so perfekt, sodass die Identifizierung nicht immer so leicht fiel. Abends war es wie jeden Montag mal wieder Zeit für Game of Thrones, das diesmal wieder bei Lara und Marta im Zimmer stadt fand. Danach saßen wir noch ein bisschen im Gemeinschaftsraum zusammen, allerdings mit eingeschränkter Kommunikation, da jeder vor seinem Bildschirm saß - außer mir, ich gab mich mit meinem Strickzeug zu Frieden.

On monday the week started with a new, this time only two-days-course – about Fisch. Our teacher expected a little more this time and let us exercise the specifying with frozen fish. As the fish were already frozen and unfrozen several times, they didn’t look that good anymore and there fins were sometimes almost non-existent, so the identification wasn’t too easy. In the evening it was of course time for Game of Thrones, this time again in Laras and Martas room. After we sat together in the common room, but this time less communicative, as everybody had the own phone or computer in front of his nose – apart from me, I had the nitting stuff.

Dienstag wurde den ganzen Tag über gepaukt bis abends, die hartnäckigsten unter uns waren bis drei Uhr am Lernen, für die tags darauf folgende Klausur. Der Lerntag wurde lediglich unterbrochen durch die Malzeiten und den super schönen Sonnenuntergang, für den Nina, Lara und ich das Gebäude noch einmal verließen.

On Tuesday we were studying all day long until the evening - some of us spent half oft he night with studying and went to bed at three - for the exam on the following day. The studies were only interrupted by eating and for a realy nice sunset, that made Nina, Lara and me leaving the building for some minutes.

Mittwoch wurden die Fischarten mehr oder weniger erfolgreich abgefragt, die Hälfte anhand mehr oder weniger kniffliger Bilder, sodass diesmal wieder einige durchfielen. Nach der Klausur fuhr Nina in die Stadt um das erste der beiden Mietautos abzuholen. Damit laß sie uns in der Station auf und wir brachten Lara und Rasmus zum Bahnhof, bevor wir das zweite Auto abholten - nicht ohne das vermeintlich kaputte Motorrad durch einen Mechaniker inspizieren zu lassen. Constance, Nina und ich kümmerten uns um den Großeinkauf fürs Wochenende und belohnten uns danach mit einem Eis in der Stadt. Abends kochten wir eigenhändig und fuhren mal wieder mit dem Boot hinaus in die Insellandschaften, welche um Tjärnö wirklich umwerfend schön sind. Das Wetter war auf dem besten Wege für das lange Wochenende wieder schön zu werden, sodass wir uns voller Vorfreude auf Norwegen ins Bett legten.

On Wednesday we got tested on the fishspecies, more or less succesfull this time – half oft he fish weh ad to identify were frozen, half oft hem were printed pictures, that were pretty hard to specify, so several people failed. After the exam Nina drove to town to pick up one of the rental cars. She picked us up in the station and we brought Lara and Rasmus to the station, before we picked up the second car – not without letting somebody having a look at the so thought broken motorbike. Constance, Nina and me did the big groceries for the weekend and had an ice after. In the evening we cooked some pasta and went out with the boat again to the nice islands around Tjärnö that are really awesome. The weather was on the best way to get better for the weekend, so we went to bed excited about the weekend plans.

 

Woche 16 und 17 - Umzug nach Tjärnö

11Mai2016

Nach der super Zeit in Kristineberg fiel es uns wirklich schwer, die Station zu verlassen um nach Tjärnö zu reisen. Montag morgen verabschiedeten wir uns von Anna, Jimmy und Sevda, die den Kurs nicht  weiter machte, sondern zurück in die Türkei flog. Nina brachte uns mit dem kleinen Elektroauto zur Bushaltestelle um dann selbst mit dem Motorrad nach Tjärnö zu fahren. Da das Motorrad nur begrenzte Gepäck-Mitnahme ermöglicht, nahmen Constance und ich neben unserem Gepäck noch einen Teil von Ninas mit. Alles in allem hatten wir sieben Gepäckstücke von einem Bus zum nächsten zu transferieren - vier Busse waren es insgesammt und wir lachten uns selbst dabei aus, wie Zigeuner erscheinen zu müssen. Die Busfahrerin des ersten Busses war super lieb und stieg sogar für uns aus dem Bus um uns beim Einladen zu helfen und auch beim Ausladen war sie wieder zur Stelle. Beim vorletzten Buswechsel stiegen wir in den Bus der von Göteborg kommenden anderen, Gianlucca war so lieb auszusteigen um uns beim Einladen zu helfen. In Tjärnö empfing uns Nina freudestrahlend und wir waren wirklich froh das Gepäck endgültig los zu sein und in die Schränke räumen zu können. Nachdem wir uns selbst in Zimmer aufgeteilt hatten ging es zum Mittagessen und danach zur Vorlesung von Gunilla, die uns die Makroalgen und deren Bestimmung näher bringen sollte. Das Bestimmen von Algen stößt in der Gruppe auf minder große Begeisterung, die Invertebraten sind immernoch allgegenwärtig und die Namen der Algen stellen sich als schwerer lernbar heraus. Nach dem Abendessen - das hier in Tjärnö schon um fünf serviert wird, sodass man um zehn schon wieder hungrig ist - drehten Nina, Gianlucca und ich noch eine kleine Runde zu einem nahegelegenen Strand. Danach war wie jeden Montag "Game of Thrones" angesagt, das wir mangels geeignetem Bildschirm in unserer Unterkunft im Labor am Bildschirm schauten. Mit dem Vorsatz früh ins Bett zu gehen gingen wir zurück auf die Zimmer, ich schloss mich dann aber doch spontan noch Gianlucca, Pierre und Rasmus zu einer Runde Janif an. Schleichend ins Zimmer zurück kehrend, versuchte ich Nina und Constance nicht zu wecken, da ich allerdings im Stockbett oben schlafe, wackelt das gesammte Bett, sobald ich die Leiter hinauf klettere - ich fühle mich schwer an meine Kindheit erinnert - und Constance nennt mich schon einen kleinen Elefanten :D

After a great time in Kristineberg it was really hard for us to leave the station in order to travel to Tjärnö. On monday morning we said good bye to Anna, Jimmy and Sevda, who didn't join the course any longer but left Sweden soon after the INvertebrates part. Nina drove us to the busstop with the electro-car and drive with her motorcycle to Tjärnö. Because it is really hard to transport anything with the motorcycle, Constance and me took some of her stuff with us. In the end we had 7 luggage-pieces to transfer from one bus to the next - four busses all together and we were loughing about us as we looked like chipsies. The first busdriver was really nice and even helped us with putting the luggage in the bus and dropping it again. Changing the bus for the second last time we met the people travelling from Gothenburg to Tjärnö, Gianlucca helped us with our luggage. In Tjärnö Nina already welcomed us and I was really happy to get rid of the luggage and could unpack everything. After we all got our keys we went to the lunch and after to the lecture of Gunilla, who is supposed to teach us Macroalgae and their specification. The specification of Algae is not that beloved by the group, the Invertebrates are still in our mindes and the names of the algae don't want to stick to our minds. After dinner - that is already served at five here in Tjärnö, so everybody is hungry again at ten -  Nina, Gianlucca and me went to walk to a beach nearby. After that as it was a monday it was time for "Game of Thrones". Having no good Screen to watch it in our accomodation building, we went to the lab to watch it there. In order to go to bed early this evening we went to our rooms after the session, but then I joined Gianlucca, Pierre and Rasmus for a game of Janif. I tried to go to bed really silent that evening to not wake Nina and Constance up, but as I am sleeping in the upper bed of a bunkbed, I was unsuccesfull - the whole bed is shaking when I climb it and I feel thrown back to my childhood - Constance calls me a little elephant :D

Ein Haufen Gepäck - Heaps of luggage

Den Dienstag verbrachten wir größtenteils im Labor mit dem Bestimmen von Algen und ließen ihn bei einem Film im Wohnzimmer des "Weißen Hauses" (die andere Unterkunft hier) ausklingen. Die Wahl fiel auf The Iron Giant,... irgendwo am Ende bin ich diesmal wohl als einzige eingeschlafen ;)

We spend most of the Tuesday in the lab with specifying algae and watched another movie in the "White House" (the other accomodation here). This time we choose The Iron Giant,... somewhen in the end I fell asleep, guess this time I was the only one. ;)

Balkon des Weißen Hauses - Balcony of the white house Blick vom weißen Haus auf die Station - View from the white house over the station

Mittwochs ging es mit den kleinen Motorbooten auf eine nahegelegene Insel um dort mit Neoprenanzügen schnorcheln oder mit Waathosen an den Felsen entlang zu gehen. Außer Constance und Nina entschieden sich alle für das Schnorcheln - Gunilla bezeichnete uns deshalb als mutig, da das Wasser trotz der heiter scheinenden Sonne ziemlich frisch ist. Mit einem Wetsuit noch nicht ganz vertraut tastete ich mich an diesem Tag lediglich an das Schnorcheln mit kompletter Ausrüstung heran. Alle waren total begeistert - außer Pierre, der sich im Wasser mit seinem Anzug noch nicht so vollkomen wohl fühlte und deshalb ein bisschen früher aufgab. Constance und Nina kletterten Tapfer über Stock und Stein von einer Bucht zur anderen und leiteten Pierre an, wo er Algen zu suchen hatte, die wir dann mit zurück zur Station mit nahmen. Dort wurden sie, wie auch in Kristineberg in der Intake-Hall mit Wasser versorgt. Abends unternahmen Nina, Constance, Gianlucca und ich eine kleine Bootsausfahrt. Constance strahlte heller als die Sonne als sie das Steuer übernehmen durfte und war föllig in ihrem Element ;)

On wednesday we went to a small island close to the station with the small Motorboats to go either snorkling with neoprene or walking along the shore with waders. Everybody but Nina and Constance decided to go snorkling - Gunilla called us really brave, as the water was still pretty chilly. Since I never used a wetsuit before, I just tested it that day for a little bit. Everybody was totally happy - but Pierre, who didn't feel that well with his suit yet and gave up a little earlier. Constance and Nina climbed bravely from one bay to the other and instructed Pierre which algae he should collect, in order to take them back to the station. Back there they were put into fresh water like the animals in the Intake-hall back in Kristineberg. In the evening Nina, Constance, Gianlucca and me did a short boat-cruise. Constance was looking so happy when she was driving the boat!

Gianlucca am Steuer - Gianlucca driving the boat Constance the cruiser Nina und ich, glücklich Constance so glücklich zu sehen - Nina and me happy to see Constance that happy Constance lächelt ausnahmsweise mal auf einem Foto - Constance smiling on a foto - what a special moment ;)

Nachmittags fuhr Nina mit dem Motorrad nach Strömstad um unseren Leihwagen abzuholen, den wir für das Wochenende gebucht hatten, während Gianlucca, Paula und ich uns mit dem Bus auf den Weg machen wollten. Als wir beobachteten, dass ein Auto den Parkplatz vor der Station verließ sprangen Paula und Gianlucca zum Fahrer und besorgten uns eine Mitfahrgelegenheit. Ich versuchte mit meinen schlechten Ortskenntnissen zum Autoverleih zu gelangen, gab aber mangels Unterstützung durch Google maps den Plan auf und gesellte mich zu Gianlucca und Paula in den Angelladen. Anschließend ging es in den Supermarkt, wo auch Nina wieder zu uns stoß. Gemeinsam ging es noch ein Eis essen und ein bisschen den Segelschülern im Meer zu schauen, bevor ich die Ehre hatte das Auto nach Hause zu fahren - das erste Auto das ich mit Automatikschaltung gefahren bin, fühlt sich an wie ein Spielzeugauto! Zurück in der Station gab es Spaghettie und Janif :)

In the afternoon Nina drove to Strömstad with her Motorbike to pick up our rental car we booked for the weekend, while Ginalucca, Paula and me wanted to take the bus. As we watched a car leaving the parking place of the station Paula and Gianlucca ran to the driver and asked for a lift. I tried to find the car rental - but without internet and with my sense for orientation I gave up pretty soon and joined Gianlucca and Paula to the fishing-shop. After that we went to the supermarket where Nina found us. We went to the harbour all together for ice-cream and watched some sailing-students before we went home and I was driving my first automatic car - feels like driving a toy! Back home it was time for Spaghettie and Janif :)

Segelschüler - Sailing students

Donnerstag morgen standen Nina, Constance und ich um sieben auf für ein gemeinsames Frühstück. Wir setzten uns dazu ins Gemeinschaftszimmer und bekamen Gesellschaft von einem kleinen Rentier (Art?) das vor dem Fenster in Ruhe graste. Nach dem Frühstück fuhren Nina und ich direkt los Richtung Norwegen um dort in einem Naturreservat spazieren zu gehen. Da es nicht so einfach war jenes mit dem Navi zu finden, fragten wir in einer Tankstelle nach einem Parkplatz bzw. Einstieg in das Gebiet, bekamen allerdings keine Hilfreiche Antwort, woraufhin wir nach einer kurzen Lunchbreak an einem Fluss weiter fuhren. An einer schönen Stelle abseits der großen Straßen entschlossen wir das Auto abzustellen und liefen dort eine Runde durch den Wald, entlang eines Wasserfalls und wieder zurück. Beinahe zufällig fanden wir auf der Weiterfahrt die Zufahrt zum Naturreservat Skrim-Sauheradfjella. Nach kurzem Zögern fuhren wir den Hügel zu einer Feriensiedlung hinauf - für mich etwas seltsam mitten in einem Naturreservat - aber wirklich schön gelegen auf einem höheren Hügel. Dort stellten wir das Auto ab und liefen zu einem anderen Parkplatz von wo wir uns eine Route zu einem größeren See aussuchten. Mehr oder weniger gut beschildert fanden wir die Route nach einiger Zeit und folgten ihr bis zum See - eine sehr aufregende Wanderung durch Schneeflecken, die immernoch sehr tief waren - stellenweise sanken wir bis übers Knie ins kalte Nass ein. Dank einigermaßen dicht haltender Schuhe blieben wir großteils zumindest warm und konnten die schöne Landschaft genießen. Nina freute sich ganz besonders darüber noch einmal Schnee zu sehen. Der See - unser Ziel - war immernoch großteils mit Schnee bedeckt. Direkt am Ufer befand sich eine Unterkunft für erschöpfte Wanderer und Urlauber, von denen wir gleich mehrere trafen und sogar zum Essen eingeladen wurden. Da es aber schon langsam kühler wurde lehnten wir dankend ab und fuhren zurück nach Hause mit dem Plan dort zu Abend zu essen. Bis wir nach einem wirklich schnellen Rückweg und einer weniger schnellen Fahrt nach Hause endlich ankamen, hatten wir uns an den Keksen allerdings schon so satt gegessen, dass wir auf das Abendessen verzichteten und auf dem schnellst möglichen Weg ins Bett gingen, um für den nächsten Tag ausgeruht zu sein.

Thursday morning Constance, Nina and me got up pretty early to have breakfast together in the common rooms upstairs. Through the window we could watch a deer feeding! After breakfast Nina and me left to drive to Norway to a Naturreserve, where we planned to do a hike. As it is not too easy to find the right way to the reserve with the navigation system we asked somebody in a petrol station, without any good advice sadly so we just took a short break for having lunch at a nice spot next to a river and went on driving. At a nice spot away from the bigger streets we stopped to park the car and take a little walk through the forest and along a waterfall. Almost a coincidence lead us to the entrance of the reserve Skrim-Sauherdfjela. After hesitating a little we drove in and up the hill to a little holliday village - little strange in a naturreserve ?! - but really nice situated on a hill. We parked our car there and walked to another parking place, where we looked for a route leading to a bigger lake. More or less good to find we followed the route as soon as we found it and got to the lake - a really nice walk through some patches of snow, that still were pretty deep - sometimes we sank into the snow up over the knees. Thanks to the more or less waterproof shoes we stayed mostly at least warm and could enjoy the nice landscape. Nina was espacially happy to see snow again. The lake - our aim - was still pretty frozen and covered with snow. Directly next to the lake there was a hut for tired hikers and people who want to take some days off in the nice nature. Some of them we met on our way there and got even invited to eat something, but since it cooled down already we desided to walk back and drove home, planning to eat something there. After a pretty fast walk back and a less fast ride home, we were stuffed with cookies and went to bed as fast as possible without cooking to be rested for the next day.

Rentier das uns beim Frühstück Gesellschaft leitete - Deer that joined us for the breakfast Unser super Leihwagen - Our super rental car Nina am Wasserfall - Nina in front of the waterfall Naturreservat - nature reserve Nina im Glück wegen all des Schnees - Nina happy because of all the snow Unsere Route - Our track

Freitags fuhren Nina und ich nicht ganz so früh los, nachdem wir unsere Sachen für das Wochenende gepackt hatten. Unser Frühstück nahmen wir auf der Fahrt an einem schönen Campingplatz am Vänern nahe Vänderbro ein. Wir fuhren Richtung Örebro, einer Stadt nahe des Vänern - der größte See Schwedens - wo wir eine Unterkunft in einem Gartenhaus einer wirklich sehr lieben Familie gebucht hatten. Die Hinfahrt planten wir entlang des Südufers des Sees mit einem weiteren Stop in Mariestad, wo wir unsere Mittagspause machten. Mariestad hat eine schöne Kirche und eine nette kleine Altstadt, in der wir uns im Systembolaget eindeckten und ein Eis auf einer der Bänkchen genossen. Wir drehten noch eine kleine Runde durch die Stadt und fanden auch eines der Museen, welches einen sehr schönen Eindruck machte. Da es mittlerweile bereits nachmittags war, fuhren wir weiter Richtung Örebro und der Unterkunft, welche wir mit Hilfe des Navis problemlos fanden, auch wenn es uns teilweise über etwas staubige Schotterstraßen führte, weshalb wir uns ein bisschen Sorgen um das Auto machten. Empfangen von der Katze aber erfolglos an der Tür klingelnd machten wir erstmal unseren Einkauf um zur Unterkunft zurück zu kehren und dort die Vermieterin Judith zu treffen, die - Überraschung! - auch aus Deutschland war und gerade mit ihren zwei kleinen Kindern heim kam. Die Kinder waren westentlich schüchterner als die Katzen und verschwanden schnell im Haus, während uns Judith Empfehlungen für den nächsten Tag gab, wo es schön zu wandern sei und uns sogar anbot, uns am nächsten Morgen in ein schönes Wandergebiet in der Nähe zu fahren. Wir bedankten uns und waren sehr froh um die glücklichen Umstände, die uns genau diese Unterkunft hatten wählen lassen. Nach einem Essen, das Dank des super Wetters draußen statt finden konnte, drehten wir eine Runde um einen nahegelenen Teich und kehrten glücklich wieder ins Gartenhäusschen zurück. Dort empfing uns zu unserer Überraschung eine der Katzen, die die Treppen zu den Betten herunter gesprungen kam. Nach Genuß des großen Sofas vor dem Fernseher, gings ins Bett.

On Friday Nina and me started our next trip not as early after packing our stuff for the weekend. We had our breakfast on a nice Camping site at lake Vänern, next to Vänerbro. Our aim was Next to Örebro also a town not far from lake Vänern - the biggest lake of sweden - where we booked an accomodation in a gardenhouse of a really nice family. We drove there along the southern part of the lake and had another stop in Mariestad, where we had our lunch break. Mariestad has a really nice church and a little old town, where we visited the Systembolaget and had a nice ice-cream on a little bench. We walked a little through the town and found one of the museums, that looked really good. As it was already afternoon, we drove further in direction Örebro and the accomodation, we found with the help of the navigation system pretty easy, even if it led us along gravel roads, where we were a little worried about the car. Welcomed by the cat but ringing without success we desided to do the groceries untill the owner of the house would be back. We almost came back the same time like Judith - the owner - who was also from germany - surpise! - and just arrived with her two little kids. The children where way more shy than the cats and went to the house pretty fast, while their mother gave us some advice for the hike the next day and even offered us to drive us to the reserve the next day. We were really thankfull and happy about choosing exactly this accomodation. After a nice dinner, that we could have outside thanks to the great weather, we walked a little bit around a small lake nearby and returned happy to the garden house. Another time we were welcomed by one of the cats that jumped down from where the beds where. After enjoying the nice big sofa and flatscreen we went to bed.

Frühstück am Vännern - Breakfast on Lake Vänern Glücklich, ein Auto durch die wunderschöne Landschaft zu fahren - Happy to drive a car through this awesome landscape Mittagessen in Mariestad - Lunch in Mariestad Altstadt von Mariesad - Old town of Mariestad Museum

Am nächsten Morgen wachten wir gefühlt um zehn - real um 6.48 Uhr - auf und kamen deshalb wirklich früh schon zum Wandern los. Wir schafften es zwar uns auf den fünf Kilometern zum Wandergebiet zu verfahren, aber konnten dennoch schon um kurz vor neun unseren Spaziergang starten. Entgegen unserer Erwartungen war der Weg, den uns Judith emfohlen hatte wirklich gut zu finden und leicht zu verfolgen. Es war ein super schönes Gebiet mit Seen und Wald und unglaublich vielen Buschwindröschen. Dank der frühen Uhrzeit trafen wir noch nicht allzu viele Leute. Im Stechschritt vollendeten wir unsere 14km in weniger als drei Stunden und kehrten nach einem kurzen Fußbad im See zurück in unser Häusschen und machten ein leckeres Takko-Mittagessen. Platt vom Laufen nahmen wir uns die Zeit für ein Nickerchen in der Sonne und fuhren danach nach Örebro. Dort fanden wir das Schloss, das Judith uns empfohlen hatte ziemlich schnell und setzten uns mit einem Eis an den Fluss, der durch Örebro und um das Schloss - auf einer Insel - fließt. Es war mit langen Hosen eigentlich schon zu warm und um uns waren alle in sommerlicher Kleidung unterwegs, als hätte den Winter direkt der Sommer abgelöst. Das gute Wetter hob die Laune wirklich sehr und wir trauten uns nach Wochen das erste Mal in einen Bekleidungsladen, den wir mit gedämpfter Stimmung und ohne Einkäufe wieder verließen. Um noch ein bisschen das Städtetreiben zu genießen setzten wir uns in ein Cafe und begaben uns spätnachmittags wieder auf nach Hause. Dort gab es die Reste vom Mittag und noch einmal den gleichen Spaziergang wie am Vorabend. Als wir zurück kamen lud uns Judith zu sich in den Wintergarten ein und wir kamen dem nach einem Schälchen heißem Milchreis (da gelassen von Leo) gerne nach. Judith war froh die Kinder im Bett zu haben und wir blieben nicht allzu lange, um sie nicht von ihrem wohl verdienten Schlaf abzuhalten und noch ein bisschen auf der super Couch zu entspannen.

The next morning we were awake and felt like it should be already around 10 - in reality it was just 6.48 and were able to leave for the hike pretty early. Even if we didn't find the right (5 km!) route directly, we were in the reserve already at nine and could start with our walk. Against our expectations the path Judith recommended us was easy to find. It was a really nice area with lakes and forest and a lot of anemones. Thanks to the early time we were almost alone there. We walked pretty fast and were back from the hike of 14km after nearly 3h. We cooled down our feet in a lake and drove back to our accomodation to have a nice Takko-lunch. Exhausted from our walk we took a little nap in the sun and drove to Örebro after. We found the chastle Judith recommended us pretty fast and sat next to the river that was going through the town and around the chastle (on an island). It was actually to hot for long trousers and everybody was in summer cloths, as if the winter just ended up in the summer. The weather had a good influence on our mood and we went to shop a little bit - unsuccessfull and with less good mood we went to a cafe to enjoy the citylife a little more. In the late afternoon we drove back and had the leftovers from lunch. When we came back from the walk around the little lake again Judith invited us to her wintergarden. After we had some hot milkrice (leftovers from Leo) we visited her there. Judith was happy to have the children in bed and we didn't stay too long to enable her to sleep not that late and to relax a little more on the couch.

Buschwindröschenmeer wie bei Mamma Muh - Sea of anemones like in Mamma Muh

Essen auf unserer Terasse - Eating on the terrasse Örebro Schloss von Örebro - Castle in Örebro

Auf Judiths Empfehlung hatten wir Samstags sämtliche Jalousien herunter gelassen, sodass wir Sonntag wesentlich später aufwachten. Um halb neun hielt ich es für Zeit, aufzustehen und begann mit dem Packen meiner Sachen und dem Putzen der Wohnung, bis Nina vom Duschen und Bad Putzen wieder kam. Wir frühstückten gemütlich und packten dann das Auto. Nachdem das Häusschen geputzt war, gaben wir Judith Bescheid, die mit unserer Arbeit überaus zufrieden war und machten uns auf den Weg zurück nach Tjärnö. Wir entschieden uns so wenig Autobahn wie möglich zu fahren, um möglichst viel von der Landschaft mitzunehmen, sodass wir leider über große Strecken auf Schotterpisten landeten, die landschaftlich wirklich schön sind, aber das Auto völlig einstaubten ;) Wir machten eine Pause in Karlstadt und nahmen dort das Mittagessen ein - nicht ohne uns nach einem etwas hitzigen Einparken ein Eis in der Stadt zu gönnen, die bei uns allerdings nicht so hoch punkten konnte wie Mariestad und Örebro. Es warteten zwar prinzipiell nicht mehr besonders viele Kilometer auf uns, dennoch brachen wir relativ früh wieder auf zur Weiterfahrt. Irgendwann nach kilometerlangen Schotterstraßen übernahm Nina das Fahren, bis wir beinahe zu Hause waren.

We followed Judiths advice to use all the curtains of the little house, so it was pretty dark the next morning and we sleeped way longer. At 8.30 I felt like getting up and started to pack my stuff and cleaning the flat until Nina was finished with showering and cleaning the bathroom. We had a relaxed breakfast and packed our stuff into thecar. After everything was clean we talked to Judith and she was pretty satisfied with our work, so we said good bye and started our ride back to Tjärnö. We decided to drive along the motorway as less as possible, to see a lot of the landskape - we ended up on a lot of gravelroads, that are really nice to watch the environment but make the car really dirty ;) We took a break in Karlstadt and had lunch there - not without having a nice ice-cream after heaving a tricky parking situation. We didn't like the city as much as Mariestad and Örebro. It was actually not that far to our home anymore, but we left still pretty early. After long rides along gravelroads Nina drove again until we were almost back home.

Auf den letzten Kilometern ging es nochmal ein Stückchen durch Norwegen - wir hatten rückzus die Route um den nördlichen Vänern gewählt - die Nina dann aber großteils verschlief. In Strömstad suchten wir noch einmal einen Supermarkt auf und gingen danach das Auto so gut wie möglich putzen - ich glaube das war das erste Mal, dass ich ein Auto selbst in die Waschanlage gefahren habe :D. Solange das Auto von außen gewaschen wurde saßen Nina und ich darin und machten Fika-break. Wir brachten unser Gepäck zur Station und versuchten den Wagen auch von innen vollends sauber zu bekommen. Während Nina das Auto zurück brachte und ihr Motorrad holte, kümmerte ich mich um die Ordnung im Zimmer und die Wäsche. Wir machten Nudeln für Constance, Pierre und uns und spielten ausführlich Janif. Constance war ebenfalls erschöpft vom Wochenende, an dem sie Besuch von zu Hause hatte und wir freuten uns alle wieder beisammen zu sein. Ich gewann das erste Mal seit Ewigkeiten das Spiel - Pierre war darüber nicht begeistert, da er immernoch der Champion der Gruppe ist ;) Später gesellten sich noch zwei aus einer anderen Gruppe, die hier Experimental Marine Ecology belegen dazu und machten im Wechsel mit Gianlucca schöne Gitarrenmusik. Mit geöffnetem Fenster schliefen wir zu der Musik ein.

The last few Kilometers led us back to Norway - we chose the way back along the northern part of lake Vänern - and Nina slept mostly during that part. Back in Strömstad we went for the groceries again and tried to get the car clean again - I think it was my first time driving a car into the car-wash :D. During the car was cleaned from the outside Nina and I sat inside and had a Fika-break. We brought our luggage back to the Station and tried to clean the car from the insides as well. During Nina drove the car back to the car-rental and took the Motorbike back to Tjärnö, I took care about unpacking and the laundry. We cooked pasta for Constance, Pierre and us and played Janif. Constance was also exhausted from her weekend, she had visitors from home and we were happy to be all together again. I won the game the first time since ages - Pierre was not that happy about it, as he still is the champion of the group ;) In the later evening two people of the Experimental Marine Ecology group joined us and played the guitar as well as Gianlucca later. With our window open we fell asleep to the selfmade music :)

Unser super dreckiges Auto - Our totally dirty car

Dank des Abendprogrammes waren wir ziemlich müde am nächsten Morgen und quälten uns ins Labor und den Computerraum. Ich kümmerte mich darum, dass alle Algen, die sich im Lab befanden in Lernkarten im Internet zu finden waren und fing an sie auswendig zu lernen. Mit dem dringenden Bedürfnis nach dem Tag drinnen an die frische Luft zu gelangen folgte ich Nina und Gianlucca auf einen Spaziergang, der zu einer Klettersession ausartete und deshalb wesentlich länger andauerte als ursprünglich gedacht. Wir liefen quasi einmal um die Nachbarinsel Saltö. An einer schönen flachen Stelle gingen wir ein bisschen mit den Füßen ins Meer das allerdings noch ziemlich kalt ist. Der Rest des Weges wurde barfuß bestritten. Kurz vor der Station trafen wir auf zwei Angler, bei denen sich Gianlucca erkundigte was und wie sie fischten. Nach einem kurzen Anruf bei Kai machten Nina, Constance und ich uns nochmal auf eine kleine Bootstour in den Sonnenuntergang. Spritmangel hielt uns dabei so lange auf, dass wir der Sonne hinter die nächste Insel folgen mussten um nochmal einen Blick auf sie zu erhaschen und im Meer versinken zu sehen. Nina war die Einzige von uns dreien mit der offiziellen Erlaubnis das Boot zu fahren, ließ uns aber auch mal ans Steuer, Constance ist wie ausgewechselt, wenn sie auf dem Boot ist und sieht immer sehr glücklich aus. Zurück im Hafen versenkte ich die leckeren Kekse leider im Meer aber immerhin wir kamen trocken wieder zurück. Der Tag wurde wieder bei einer Runde Janif beendet, die ich leider sehr schnell verlor.

After this long evening we were pretty tired the next morning and struggled to get up and into the lab and the computerroom. I took care to get the cram-card-programm updated with all the algae we had in the lab and started to learn them by heart. Since I really felt like getting some fresh air after the whole day inside, I joined Nina and Gianlucca for a walk, that was ending up more in climbing than in walking. We walked mostly around Saltö, which is the naghbour-island. At a place where the sea was shallow we went into the water - with the feet - that still is pretty cold. The rest of the way we walked barfoot. Just before the station we met some fishing guys where Gianlucca asked for what they where fishing and how they did it. Back home I called Kai to organize the next weekend together and headed off for a boatride with Nina and Constance. A lack of fuel took us a little time untill we could leave the harbour and we had to drive around an island to be able to watch the sun again and see how it was setting. Nina was the only one of us three that was officially allowed to drive the boat but she also let us do that, Constance is like another person as soon as she is on the boat - she always looks happy. Back in the harbour I lost the cookies to the sea but the rest stayed dry :) We ended the day with another - less successfull - game of Janif that I lost pretty fast.

Der Sommer ist ausgebrochen - The summer came Strandspaziergang - Beachwalk Sonnenuntergang vor Tjärnö - Sunset in front of Tjärnö

Dienstags wurde weiterhin kräftig gelernt bis zum Abendessen, bei dem beinahe die ganze Gruppe zum ersten mal seit zehn Tagen wieder beisammen saß. Danach schauten die Game-of-Thrones-Besessenen die nächste Folge und Paula, Rasmus und ich machten uns auf zu einem kleinen Spaziergang. Rasmus zeigte uns eine riesen Muschelbank von Miesmuscheln und Austern. Wir watschelten ein bisschen durchs flache Wasser und bestimmten alles was uns so unter die Finger kam. Auf dem Weg zurück beobachteten wir alles was um einen Steg herum zu finden war - Seesterne, Algen, Fische,.... Rasmus war so begeistert von dem klaren Wasser, dass er sogar darin baden ging. Tapfer schaffte er es länger als eine Minute im kalten Meer zu bleiben. Zurück zu Hause beschlossen Nina, Constance und Ich ausnahmsweise mal früher ins Bett zu gehen und legten uns nach ein paar Tanzvideos ins Bett. Leider waren wir mit dem Schlafen nur wenig erfolgreich, da im Stock über uns Party war und die man jeden Schritt durch die Decke hören konnte. Der Gesang an diesem Abend war leider wenig vörderlich und selbst Oropax halfen nicht weiter. Dementsprechend platt waren wir drei am nächsten Morgen und wenig begeistert früh aufzustehen um mit der Nereus zur nächsten Exkursion aufzubrechen.

On Tuesday most of us studied untill the dinner, where almost the whole group came together for the first time since ten days. The Game-of-Thrones-fans watched the next part of the series while Paula, Rasmus and me took a little walk. Rasmus showed us a place with a lot of blue mussles and oysters. We walked through the shallow sea and specified nearly everything we found. On our way back we stopped at a pier and looked for everything that was visable in the water - seastars, algae, fish.... Rasmus was so exited about the clear water that he took a swim. Bravely he stayed in the cold sea for longer than a minute. Back home Nina, Constance and me decided to go to bed earlier that day and lay down after watching some dancing videos. Sadly upstairs some people had a party so our try was not that successfull as we can hear every step taken in the kitchen. The singing this night was less good for sleeping and even earplugs didn't help. Consequently we were pretty tired the next morning and not that motivated to get up early for the next excursion with the Nereus.

Muscheln überall - Mussels all over Ramus nimmt ein Bad im kalten Nass - Ramus bravely swimming in the cold water

Diesmal fuhren wir mit dem großen Schiff zu einer weiter entfernt gelegenen Insel, von der aus wir wieder Schnorcheln gehen durften. Motiviert, da ich zu meiner Überraschung einen besser passenden Anzug gefunden hatte, packte auch ich wieder die Ausrüstung zusammen. Nach einer Probenahme vom Schiff aus, gingen wir auf der Insel an Land und transportierten unsere Ausrüstung zu einer Bucht. Von dort aus schnorchelten Nina und ich gemeinsam ein Stück um die Insel herum und wieder zurück. Zum Mittagessen brachten wir das Lunchpaket der Küche auf die Insel zu einem Tisch und machten gemeinsam Pause. Rasmus war der einzige, der motiviert war, sich zurück in die nasse Ausrüstung zu zwängen und noch einmal ins Wasser zu gehen. Da wir immer zu zweit unterwegs sein müssen, blieb er jedoch auch an Land. Constance, Nina, Hanna (Schwedische Doktorandin, die sich für den Makroalgen Teil unserem Kurs anschloss) und ich gingen zum Leuchtturm und legten uns noch ein bisschen in die Sonne, bevor es zurück aufs Schiff ging. Nach weiteren Probenahmen vom Schiff aus, wurden die Algen und die Ausrüstung zurück an Land gebracht. Wenig motiviert nach dem Trip noch etwas zu lernen war ich am Nachmittag wenig produktiv. Ich schaffte es lediglich zu einem kleinen Spaziergang mit Constance, da ich dringend frische Luft brauchte.

This time we took the bigger boat to an island a little further out, from which we were allowed to go snorkling again. Motivated, as I surprisingly found a suit that fitted better than the one last time, I packed the equipment. After sampling with the ship, we went on to the island and brought our stuff to a bay. From there Nina and me snorkeled together a little bit around the island and back. For lunch we brought the lunchpackage made by the kitchen to a table on the island and had a break all togetcher. Rasmus was the only one motivated enough to go back into the wet suit and go into the water again. As we are supposed always to be in groups of two, he had to stay on land. Constance, Nina, Hanna (a swedish PhD, who joined our course for the Macroalgae part) and me went to the Lighthouse and layed down in the sun for a bit before we went back onto the boat. After a few more rounds of sampling, the algae and the equipment was brought back to the station. Not very motivated to study anylonger I was not very productive that day. I only made it for small walk with Constance as I really needed some fresh air.

Donnerstag war der letzte Tag vor der Klausur, sodass alle den Tag im Labor verbrachten. Vormittags wiederholte Gunilla nochmal alle Algen mit uns und beantwortete unsere Fragen bis zum Mittagessen. Für den Nachmittag hatte James eine weitere Einführung in die Bedienung der Motorbote organisiert, an der ich diesmal auch teilnahm. Zurück im Labor lernten wir ein bisschen und blieben dort auch nach dem Abendessen - mehr oder weniger produktiv - bis halb zehn. Nina, Constance, Lara und ich gingen nochmal einen kleinen Spaziergang machen, dann packten wir unsere Sachen im Labor zusammen und organisierten eine kleine Fika bei uns im Zimmer. Da wir es mal wieder lustig hatten, wurde es mal wieder später bis wir im Bett lagen ;)

Thursday was the last day before the exam, so everybody spent the day in the lab. In the morning Gunilla repeated all the algae with us and answered questions until lunch. For the afternoon James organized another introduction for using the motorboats, where I took part this time. Back in tha lab we studied a little bit and stayed in there after dinner - more or less productive - until half past nine. Nina, Constance, Lara and me went for a short walk again and took our stuff from the lab into our rooms after, to have a little fika and go to bed. We had a good time as always and it got later than thought - as always ;)

Die Klausur war so konzipiert, dass wir alle unsere Unterlagen mitnehmen durften und ebenfalls alles im Voraus drucken durften, was wir wollten um es mit in die Prüfung zu nehmen, Gunilla begründete dies damit, dass sie die Klausur der Realität so nahe wie möglich bringen wollte. Dementsprechend entspannt ging wohl der Großteil in die Prüfung und Gunilla korrigierte sie noch vor dem Mittagessen - zu unserer Freude bestanden diesmal alle! :) 

The exam was thought to be as realistic as possible, so we were allowed to take all our stuff with us and we even were allowed to print everything we wanted to take with us in advance. According to that most of us were pretty relaxed with the exam and Gunilla even corrected it before lunch - to our luck all of us passed this time! :)

 

 

Woche 13, 14 und 15 in Kristineberg

22April2016

Die Woche nahm ihren Lauf - wie immer wurden die Tiere versorgt, bestimmt und versucht einige Namen dabei schonmal zu behalten. Donnerstag abend machten wir einen letzten kleinen Spaziergang mit Jana und Kristina und einen letzten Saunagang mit Leo, da die drei samstags Kristineberg verließen. Danach starteten wir ein groß angelegtes Janif-Tournier, bei dem immer vier bis fünf Leute gegeneinander Karten spielten und die besten vier ins Finale kamen. Es war so aufregend, dass Nina anfing bei den Spielern den Puls zu messen :D Ich war leider schon ziemlich schnell raus, verfolgte aber immernoch nervös die anderen Spiele.

The week ran by - like always we took care about the animals, specified them and tried to keep some of the names already in our minds. Thursday evening we did a last walk with Jana and Kristina and went to the sauna a last time with leo, as the three left Kristineberg on Saturday. After that we started a big Janif-Tournament, where always four or five people played against each other and the best four got into the finals. It was really exciting, so Nina started to measure the puls of some of the players. :D I sadly lost quite fast, so I just watched the rest playing.

Freitags drehten wir eine Runde durch das Wet-Lab (unser Labor, wo wir die meisten der zu bestimmenden Tiere halten) und die Intake-Hall (hier werden die Tiere vorsortiert und die größeren in Aquarien untergebracht), um die gesammelten und bestimmten Arten zu wiederholen und aufzulisten. Die Liste ist schon ziemlich lang, weshalb uns allen ein bisschen bang vor der Klausur ist. Nach dem Lunch verabschiedeten Constance und ich uns ausführlich von Leo, Kristina und Jana und fuhren mit Rasmus, Pierre und Lara nach Göteborg. Ich ging auf Stipvisite bei Urska, Simon und Rebecca, um meine liebe Helmutsro-Family mal wieder zu sehen. Die drei empfingen mich wirklich lieb und behandelten mich wie hohen Besuch :) Nach einer Fika bei Urska gingen wir in die Stadt zum Burger-Essen. Leider schiffte es nachts und auf der Suche nach der richtigen Kneipe, in der Kai und Marie aufzufinden sein sollten wurden wir nass bis auf die Socken :P Als wir die Lieben dann gefunden hatten war die Laune sofort um Einiges besser und wir genossen den Rest des Abends bei Bier und Tratsch.

On friday we went through the Wet-Lab (the laboratory were we have most of the animals) and the Intake-Hall (where the animals are sorted and the bigger ones will be transfered to bigger aquaria), to list the found and specified animals and repeat there names. The list is already pretty long, so we are a little worried because of the exam. After lunch constance and me said good buy to Leo, Kristina and Jana and drove with Rasmus, Pierre and Lara to Gothenburg. I visited Urska, Simon and Rebecca to see my lovely Helmutsro-Family again. The three welcomed me realy nice and treated me like a visit of high importance ;) After fika at Urskas place we went to the city for a burger-dinner. Sadly it rained during the night while we were looking for the right pub to meet Kai and Marie, so we got wet to the socks :P When we finally found or lovely friends the mood got way better pretty fast and we really enjoyed the rest of the evening with beer and talks.

Abendessen mit meinen Lieben - Having dinner with my beloved friends

Auf der Suche nach Kai und Marie - Looking for Kai and Marie

Samstag begannen wir mit einem super leckeren Brunch mit leckerem Brot, selbst gebacken von Rebecca und Simon, mit ebenfalls super leckerer Tomaten-Butter und Pfannkuchen und Obstalat - alles was das Herz begehrt ;) Auf meinen Wunsch besuchten Simon, Rebecca und ich den botanischen Garten, der mittlerweile von Frühlingsblumen nur so strotzt. Nachdem ich mich von den beiden verabschiedet hatte, begab ich mich ins Einkaufszentrum um mich endlich mit einer Outdoor-Hose auszustatten. Zu unserer aller Überraschung traf ich genau da Jana, Kristina und Leo noch mal und konnte mich ein weiteres Mal von den drei verabschieden, um dann selbst mit Constance nach Kristineberg zurück zu kehren.

On Saturday we started with a really nice brunch and very good bread, selfmade by Rebecca and Simon, with really good self made tomato-butter, panncakes and fruitsalad - everything you could wish. ;) As I wanted to go to the botanical gardens, Simon and Rebecca joined me for a little walk there. After I said good bye to both of them, I went to the shopping centre to finally get a pair of outdoor-trousers. To the surprise of us all I met Jana, Kristina and Leo exactly there again and was able to say good bye another time, in order to meet Constance at the train station and drive back to Kristineberg again.

Brunch Tulpenrasen - Tulips Buschwindrösschental - Valley of the anemones

Der Bus war super voll gestopft mit Leuten, sodass wir leider im Gang zu stehen kamen. Dort sprachen uns zwei wirklich liebe Schwedinnen an und unterhielten sich ausführlich mit uns über Gott und die Welt - angefangen von Flüchtlingspolitik über die deutsche Geschichte des zweiten Weltkriegs bis zur Religion. An unserer Umstiegs-Haltestelle angekommen, wurden die beiden von dem Ehemann der einen Frau abgeholt und boten uns lieberweise an, uns mit nach Hause zu nehmen. Da es wieder mal regnete, waren wir wirklich sehr dankbar, dass uns die super Menschen auch noch bis vor die Haustür fuhren, sodass wir nahezu trocken und ohne uns abzuschleppen nach Hause kamen. Es war ein komisches Gefühl in die leer stehende Station zurück zu kommen, alle anderen waren noch auf der Insel unterwegs, kamen aber im Laufe der nächsten paar Stunden pitsch nass zurück. Da die Nacht in Göteborg eher eine kurze war, ging ich früh in unsere Wohnung, gefolgt von Nina, mit der ich daraufhin einen meiner geliebten "Latenighttalks" hatte :)

The bus was pretty stuffed with people, so we had to stand most of the time. Two really nice swedish women talked to us and we talked about a lot of different topics, like the german history of the second world war, religion and a lot more. At the stop where we had to change busses, the women were picked up by one of their husbands and offered us to drive with them, which was really nice! Since it was raining we were really greatfull that the great people drove us directly to our door. It was a really strange feeling to come back to the empty station, everybody else was still exploring the island, but they came back soon - wet. As the night in Gothenburg was pretty short, i went back to our flat early, Nina following me, so we had one of my appreciated latenight-talks.

Am Sonntag nahm ich das Joggen wieder auf und lief ins nahegelegene Fiskebäckskil - keine drei Kilometer, aber immerhin ein Anfang ;) Den Rest des Tages verbrachte ich größten Teils mit Nina und Constance im Labor, mit Lernen. Am Nachmittag begaben sich James, Marta, Nina, Constance und ich auf einen ausgedehnten Spaziergang nach Grundsund, wohin wir bisher noch nie gelangt waren. Unterwegs gingen Marta und James mit einem Freund aus Göteborg einen anderen Weg, es blieben also wir drei Mädels über ;) Wir kamen ziemlich hungrig nach Hause, in der Hoffnung es hätte schon jemand zu Kochen begonnen - der Pizzateig war bereits gemacht - und ich umso krummeliger, als wir erfuhren, dass auch die andere Gruppe erst heim kam und deshalb noch nicht so weit gekommen waren mit Kochen. Nicht ohne mein eigenes Verschulden artete an diesem Abend die Stimmung aus und endete in einer nicht besonders angenehmen Auseinandersetzung mit dem Rest der Gruppe, woraufhin Constance, Nina und ich den Abend ebenfalls allein in unserer Wohnung verbrachten.

At sunday I started running again and went to Fiskebäckskil nearby - not even three kilometer, but better than nothing ;) The rest of the day I spend mostly with Nina and Constance in the laboratory, studying. In the afternoon James, Marta, Nina, Constance and me went to a big walk to Grundsund, where we didn't make it yet. On our way James, Marta and their friend got lost so it was only us three for the rest of the way ;) We came back home pretty hungry, hoping somebody would have started to cook - the dough for the pizza was already prepared - and even crumpier, when we realized, that the other half of the group arrived just five minutes bevor us and didn't have the chance to start cooking yet. Not without my own fault the situation escalated this evening and ended in a pretty uncomfortable argument between Nina, Constance and me and the rest of the group, so we three spend the rest of the evening allone in Nina's and my flat.

Grundsund

Am nächsten Morgen rief mich Nina aufgeregt aus der Dusche um mir ihren neusten Fang zu zeigen - eine Flunder, die sie am Haken ihrer Handleine gefunden hatte. Nach der Arbeit im Labor am Tag darauf (rund um Würmer - wirklich anstrengend) und einem gemeinsamen Abendessen, setzten wir uns in der großen Runde zusammen und versuchten eine Lösung für die in einer großen Gruppe verschiedener Menschen nicht ganz unvermeidbaren Probleme zu finden. Meine eigene Stimmung stieg danach rapide an, was ich auch der super Musik zu verdanken hatte, die Constance in der Küche beim Putzen auflegte. Wir "rockten" also die Küche fertig und waren froh, das Kriegsbeil begraben zu können. Zum krönenden Abschluss des Abends hatten Pierre, Marta, Rasmus und Gianlucca ihr Janif-Finale, das Pierre schlussendlich gewann. Ich verfolgte das ganze mit mehr oder wenig großer Verwunderung über die Spieltechnik so mancher Teilnehmer ;)

The next morning Nina called me exited out of the shower to show me her latest catch - a Flunder that she found on one of her handlines. After the work in the lab the day after (all about worms - pretty exausting) and a dinner all together, we sat down in the whole group and tried to find a solution for the unavoidable problems of a group out of different people with different minds. My own mood was way better afterwards, which was also because of the perfect music, Constance was playing during our cleaning-session in the kitchen. We "rocked" the kitchen and were really happy to have the argument brought to an end. This evening Pierre, Marta, Rasmus and Gianlucca played their Janif-finals, which Pierre won in the end. I followed the game, more or less wondering about the taktiks of some of the players ;)

Nina mit ihrem Fang - Nina with her catch

Dienstags lief ich die selbe Runde wie sonntags, diesmal allerdings mit Rasmus, welcher mich mit seinem Lauftempo an meine Grenzen, obwohl die Runde nicht wesentlich länger war, hätte ich eigentlich gerne nach der Hälfte das Rennen aufgegeben und wäre im Seitengraben liegen geblieben :P Nach einer kurzen letzten Vorlesung von Matz, war wieder Labor angesagt gefolgt von einer kleinen Spazierrunde nach Stockevik - in Mangel anderer erreichbarer Spazierwege ;) Danach schauten wir uns Mamma Mia an, was wir uns schon sehr lange vorgenommen hatten und die Stimmung zumindest von Nina, Constance und mir erheblich hob. Constance und Rasmus mussten sich etwas zusammen reißen, um nicht die kompletten Dialoge mit zu sprechen, während ich leider noch nicht einmal die Liedtexte alle kannte, aber dafür umso euphorischer im Takt mit wippte ;)

On Tuesday i went to run almost the same way like on sunday, this time with Rasmus, who had a faster running speed than I usually have, so I felt like stop running after halve of the round - which was a little longer than mine on sunday - and layed down in the gras. :P After a short lecture by Matz we had to go to the lab again. In the evening we went to another walk to Stockevik - there are not that many different paths to take ;) This evening it was time to watch Mamma Mia, what was planned for a long time already and had a positive effect on the mood of at least Nina, Constance and me. Constance and Rasmus were supposed to by silent, as they are able to speak all the dialogues by heart! - while I am already struggeling with the lyrics of the songs, but was rocking the chair therefor even more ;)

Mittwoch war ursprünglich ein ganzer Tag auf See geplant, der infolge der nicht ganz so tollen Wetterbedingungen erst um elf begann. Wir trafen uns dennoch früh im Labor um die Ausrüstung vorzubereiten und danach Karten zu spielen. Da ich mir einigermaßen sicher war, nicht seekrank zu werden, war ich diesmal das erste Mal nicht nervös, bevor wir das Boot betraten und genoss die ersten zwei Stunden der Tour zeitweise am vorderen Ende des Schiffes beim Wellenreiten mit Nina, teilweise im hinteren Bereich in der Sonne. Zum Lunch fuhren wir eine ruhigere Bucht an um bei weniger Schaukeln zu essen. Rasmus bot sich an, die von der Küche zubereitete Malzeit zu erhitzen und brachte dabei 15min unter Deck ohne Fenster zu - das hätte ich nicht so gut überstanden! Nach dem Lunch unter Deck, während der Fahrt aufs offene Meer, ging es der Hälfte der Leute um einiges schlechter - inklusive mir, sodass ich die Arbeit nach einem kurzen Versuch lieber bleiben ließ, weil ich mich nicht auf die Proben konzentrieren konnte ohne dass mir übel wurde - fühlt sich an wie lesen beim Autofahren. Im Vergleich zu ein paar armen anderen, welche zwei drittel der Fahrt über der Reling zubrachten, ging es mir wesentlich besser, ich war allerdings trotzdem froh, als wir wieder festes Land unter den Füßen hatten.

For wednesday it was actually planned to go on the boat the whole day for sampling, but since the weather was not that perfect, we started at eleven. To prepare the gear we met already early in the morning in the lab and played some cardgames until the boat arrived. As I was sure not to get sea-sick I was not as nervous to go on the boat as the previous times and really enjoyed the first two hours of our tour - partly in the front of the Boat rocking the waves, part of the time in the back, sitting in the sun. For lunch we drove to a calmer reagion to be able to eat without disturbance by the waves. Rasmus offered to heat the meals down in the kithchen and spent at least 15 min under deck without window - i wouldn't have been able to stand that! After lunch under deck during the ride to the open sea half of the people started to feel sick - including me, so I tried to work but stopped that pretty fast, because I really wasn't able to concentrate on the samples without feeling sick - it is comparable with reading while driving. Compared to some poor other people, who spend two thirds of the ride over the ceiling, I was feeling way better, but still happy to come back to the land.

Gegen Ende der Fahrt wurde es erheblich kühler, weshalb einige von uns ziemlich durchgefrohren waren und ich mich wieder mal den Sauna-Gängern anschloss. Diesmal überredeten mich unsere zwei Schweden, mit ins Meer zu hüpfen - nach der Sauna hat es sich nicht ganz so kalt angefühlt wie sonst beim Wühlen nach Tieren ;) Nach dem Saunagang war wieder mal Schnulze-Schauen angesagt und wir Mädels schalteten P.S. Ich liebe dich ein, wobei die Jungs sich eher davon distanzierten und am Tisch nebenan ihren eigenen Interessen nach gingen.

In the end of our boat-tour it was getting pretty cold, so some of us were almost frozen after and we went together to the sauna. This time two of the swedes convinced me to jump into the sea - after the sauna it didn't feel that cold as while diggint for the animals on the boat ;) After the sauna it was time for another love-story and we girls watchted P.S. I love you, while the boys kept distance and sat on a table next to us, doing there own stuff.

Donnerstag brachten wir die neu gefangenen Tiere im Labor unter und bestimmten sie teilweise, sortierten die toten aus und säuberten die gesammten Container. Das Lernen geht leider etwas mühsam voran, mangels allseits vorhandener Motivationslücken. Während der Arbeit begannen wir ein neues Gruppenspiel, bei dem ein Spielleiter die Leute in einer von ihm bestimmten Reihenfolge aufschreibt, sodass es einen Kreis ergibt. Jeder Mitspieler bekommt einen Zettel mit der im Kreis folgenden Person und muss diese "umbringen". Alles in allem versucht also jedes Gruppenmitglied das nächste zu eliminieren, indem es dem nächsten ins Ohr flüstert "du bist tot". Besondere Regel - es muss eine dritte Person anwesend sein, darf es aber nicht bemerken. Die erste Runde war ziemlich schnell vorüber, die zweite startete während ich noch am Skypen mit meinen Mädels war. In dem Glauben, einer der Gruppe sei bereits gestorben und deshalb keine Gefahr mehr für mich, setzte ich mich beim nächsten Kartenspiel neben James und wurde wohl als eine der ersten Mitspieler bereits ausgeschaltet. Ziel des Spiels ist es, der letzte "Überlebende" zu sein und den Zettel mit dem eigenen Namen zu bekommen. Für jeden Mitspieler den man "tötet" erhält man dessen Opferzettel als neues Opfer. Klingt komplizierter als es ist, hat allerdings eine große Wirkung auf alle Mitspieler, da keiner mehr dem anderen über den Weg traut :P

Thursday we brought the new animals to the lab and specified some of them, sorted out the death material and cleaned all of the containers. Studiing was pretty hard, as there was a lack of everybodies motivation. While working we started a new group game - a game leader writes down all the peoples names in a certain order, so there is a "circle" in the end. Each player receives a papaer with the person next in the circle and has to "kill" that person. So each member of the circle tries to eliminate the next by whispering "you are dead" into the persons ear. Special rule - there has to be a third person, not realizing the murder but attending. The first round was over pretty fast, the second started while I still was skyping with my girls. Pretty sure, one of the group was already dead and of no danger for me, I sat next to James for a cardgame and died as one of the first players. The aim of the game is to be the last survivor and getting the paper with the own name. For each player you kill, you get the paper with the name of you next victim. It sounds more complicated than it is, but it has a big influence on the players, as nobody trusts anybody anymore. :P

Der Freitag Morgen war von weiteren "Morden" geprägt, die vor der Nase unseres Betreuers statt fanden, sodass wir ihm versuchten das Spiel zu erklären. Matz ist in den meisten Pausen in der Nähe unserer Gruppe und scheint sehr nachsichtig mit unseren Spielereien zu sein :) Wir alle schätzen ihn sehr! Nach einem arbeitsreichen Morgen im und ums Lab machten wir uns nach Lunch in der Gruppe auf den Weg nach Lysekil zum Einkaufen und mal wieder Fika machen. Aufgrund des super Wetters legten wir noch eine kleine Pause im Park ein und quatschten ein bisschen. Auf dem Weg zur Fähre hüpfte Rasmus abseits des Weges im Dickicht herum und sprang unglücklicherweise in einen Draht, wobei er sich den Fuß verletzte. Solange wir unterwegs war, schien die Verletzung nicht allzu schlimm zu sein, als wir Lysekil jedoch verließen - er hatte sich sogleich eine Bandage, aber leider keine Krücken besorgt - wurden die Schmerzen so schlimm, dass wir ihn zwangen an der Fährstation sitzen zu bleiben. Ich lief also nach Hause und holte einen unserer Transportwägen, mit denen wir sonst Salzwasser umher ziehen, und zog ihn mit Pierre und James zum Hafen, wo die Jungs Rasmus aufluden und ihn nach Hause zerrten. Constance blieb während unserer Abwesenheit bei Rasmus und leistete ihm Gesellschaft, den Rückweg liefen wir in einiger Distanz zu den Jungs zurück. Zu Hause wurde der Fuß erstmal in kaltes Tiefsee-Wasser gesteckt und Rasmus befohlen sich nicht mehr von der Stelle zu rühren. Nichts desto trotz schwoll der Fuß an. Wir ließen den Tag gemeinsam bei den "Croods" ausklingen - ein wirklich empfehlenswerter Film, der uns so sehr fesselte, dass wir von der Geistervorstellung Paulas und ihrer Freundin in Bettlaken eher unbeeindruckt waren.

The friday morning was a pure battlefield, murders took place in front of our teacher, so we had to explain the game to him. Matz spends most of the breaks with our group and seems not to judge us for the games ;) We really appreciate him as our supervisor! After a morning with a lot of work in and around the lab we drove to Lysekil after lunch with some people to do the groceries and have fika. As the weather was super nice we took a break in the park and talked a little. Already on the way to the ferry to Lysekil, Rasmus jumped around in the bushes next to the path and landed unfortunately in a wire, injuring his foot. As long as we were in Lysekil, the injury didn't seem too bad, - Rasmus directly went to the Pharmacy to get a bandage, but no croches - but when we left Lysekil, the pain got so much worse, that we forced him to stay sitting next to the harbour. I went back home and picked one of our trolleys we usually use to transport seawater to the excursion boats, and pulled it with Pierre and James to the harbour, where the guys picked up Rasmus and pulled him home. Constance stayed with Rasmus as long as everybody else went home and walked back with me, having some distance between us and the guys. Back home, the foot was stucked into a bucket with deep-sea water and Rasmus was forced not to moove anymore. The foot got swolen anyways. We relaxed from the day with "The Croods" - a really nice and recommandable movie, that was so good, that we were not that impressed by the ghost session of Paula and her friend in sheets.

Fika in unserem Lieblingscafe - Fika in our favourit cafe

Samstag morgen stand ich einigermaßen früh auf - ich bin hier meistens spätestens um sieben wach, da die Zimmer recht hell sind und die Sonne schon wirklich früh aufgeht. Das Wetter war super wie größtenteils die ganze Woche schon und ich machte mich zum Joggen auf, nachdem ich die Wohnung ein bisschen auf Vordermann gebracht hatte. Kai kam um elf mit dem Bus in Fiskebäckskil an und blieb für eine Nacht zu Besuch. Wir machten eine kleine Runde durchs Lab und die Intake-Hall, da Kai nach dem Highlight unter den Invertebraten fragte, wollte ich ihm unsere große King-Crab zeigen - die allerdings leider bereits verschwunden war. Als wir Matz später in der Woche danach fragten grinste er wie ein kleiner Junge, der was ausfressen hatte - in dem Fall passt wohl eher aufgefressen ;)  Da Rasmus Fuß immer noch nicht besser war, bot ich ihm an, mit Kai nach Lysekil zu fahren und ihm Krücken zu besorgen, um zu verhindern, dass er den Fuß immer wieder versehentlich belastete. Kai, Constance und ich nutzten die Gelegenheit zu einer weiteren Fika und einer Stipvisite auf dem Berg in Lysekil, wo ich vorher bereits mit Paula und Constance war. Nach einem schnellen weiteren Einkauf machten wir uns auf den Weg zurück nach Hause und brachten dem Kranken seine Gehhilfen. Kai und ich machten uns nochmal auf zu einem Spaziergang und liefen nach Grundsund. Auf dem Rückweg waren wir ziemlich ausgehungert und kochten schnell sobald wir zu Hause waren. Da Kai ein Fan des Saunierens ist, heizten wir für den Abend die Sauna ein und spielten wären sie aufheizte noch eine Runde Karten. Der Besuch der Sauna fiel vergleichsweise kurz aus, im Meer wurde aber trotzdem kurz geplanscht. Eines Samstagabend gebührend tranken wir alle zusammen Mochitos und spielten ein paar Spiele, bis die Hälfte  der Leute verschwunden war und Kai und Constance die gesamte Bude wieder in Hochglanz versetzten. Kai begab sich ins Bett, während Gianlucca und ich noch ein bisschen sitzen blieben, bis es schon fast wieder anfing zu dämmern. Warum auch immer war ich am Sonntag morgen trotzdem wieder um 7.15 wach :P

Saturday morning I got up pretty early - I am awake at 7 nearly everyday, since the rooms here are pretty bright and the sun rises already really early. The wather was adorable like almost all week long and I went for a run, after I tidied the flat a little. Kai arrived at eleven with the bus in Fiskebäckskil and stayed for one night at Kristineberg. I introduced him into our lab and the Intake-Hall, and as Kai was aking for the highlight of our Invertebrates, I wanted to show him our big King-Crab - that was sadly already vanished. As we asked Matz later during the week for the animal he grinned like a little boy that did something forbidden - in this case he ate the crab :P Since Rasmus foot was still not better, I offered to drive to Lysekil with Kai and get him some croches to prevent him to use the foot to much. Kai, Constance and me took the chance to get another fika and went to the hill in Lysekil again, where I was already with Paula and Constance before. After doing the groceries quickly we went back home and brought the croches to the patient. Kai and me went to a walk to Grundsund after and were starving on our way back so we started cooking as soon as we were home. As Kai loves going to the sauna, we heated it up for the evening and played some cardgames till it was hot enough. The visit of the sauna was a little shorter this time, but we still went to the sea for a short time. Since it was a saturday evening we drank some Mochitos all together and played some games, untill half of the people wanished and Kai and Constance cleaned the whole hous. Kai went to bed, while Gianlucca and me talked untill it almost was getting bright again. Out of any reason I was still awake at 7.15 again.

Kai mit Kuschelkatze - Kai with a kuddly cat

Blick vom Hügel in Lysekil - View from the hill in Lysekil Grundsund in strahlendem Sonnenschein -Grundsund with a lot of sun

Nach einem gemütlichen Frühstück mit Kai, Constance, Paula und Rebecca (eine der Freundinnen Paulas, die dieses Wochenende ebenfalls zu Besuch war) brachte ich Rebecca und Kai zur Bushaltestelle und verabschiedete die beiden. James machte danach wieder einmal leckere Rühreier mit Bacon, danach versuchte ich immerhin ein bisschen produktiv zu sein, bevor ich mich wieder zu dem Rest der Crew in den Gemeinschaftsraum begab um endlich mal wieder ein paar organisatorische Sachen gebacken zu bekommen. Sonntag nachmittag kam auch Nina von einem Wochenende mit ihrem Fernkurs in Tjärnö wieder, durchgefrohren vom kalten Wind, der hier sogar den Graupel wieder her bringt, statt endlich den Sommer einzuläuten :P Beim abendlichen Film schauen (The Holliday mit Cameron Diaz, Kate Winslet und Co) schliefen wie immer aller außer Constance und mir ein ;)

After a relaxed breakfast with Kai, Constance, Paula and Rebecca (one of Paula's friends that stayed for the weekend) I walked Rebecca and Kai to the busstop and said good bye. When I arrived back home James made one of his awesome Scrambled eggs with bacon, after that I tried to be a little bit productive befor the rest of the crew came to the common room, to get some organizing stuff done. Sunday afternoon Nina came back from her weekend in Tjärnö were she met her distance course, she was freezing all over, because of the cold wind, that even made it almost snowing, instead of bringing the summer finally to us :P While watching a movie in the evening (The Holiday with Cameron Diaz, Kate Winslet and Co) most of the people but Constance and me fell asleep. :)

Die darauf folgende Woche war vor allem durch Lernen geprägt, da Freitags die Klausur auf uns wartete und 140 Namen für 140 verschiedene Arten auswendig gelernt werden sollten. Montags mussten sich allerdings noch einige von uns um den Vortrag kümmern, den wir Dienstags halten mussten - Qualitätsmäßig ungefär mit einer Präsentation in der fünften Klasse vergleichbar :P Nina, Constance, Kalle und ich gingen abends noch auf eine Runde Richtung Fiskebäckskil spazieren, danach ging der Lernmarathon weiter. Dankenswerter Weise hatte Rasmus ein super Programm im Internet aufgetrieben, wo er sämtliche Arten als Karteikarten eintrug mit Bildern, lateinischen Namen und Beschreibung. Das Programm funktioniert wie der gute alte Lernkasten, mit dem man Vokabeln super schnell lernen kann - ohne hätte ich das Lernpensum ziemlich sicher nicht in drei Tagen bewältigt bekommen :P Die meiste Zeit der folgenden Tage verbrachte ich also vor dem PC mit Wiederholen der Lateinischen Namen unserer Invertebraten. Großteils saß Nina neben mir und Pierre, Rasmus und Lara and den anderen PCs im Raum, sodass man auch mal zwischendurch ein bisschen Quatsch machen konnte.

The following week was all about studiing - the exam was waiting for us on friday and 140 names for 140 different species were supposed to learned by heart. On monday some of us had to work for the presentation that was supposed to be on tuesday - quality similar to class five ;) Nina, Constance, Kalle and me went for a little walk direction Fiskebäckskil, then the studymarathon went on. Thanks to Rasmus who found a perfect program to study in the internet, where he could create flashcards with pictures and the names of the species, it was possible to learn a lot of them in a pretty short time. The programm worked similar to the study-box to study vocabulary pretty fast - without that I would have never managed to get the whole stuff into my mind in three days :P Most of the time the of the following days I spent in front of the computer repeating all the latin names of the invertebrates. Most of the time nina, Pierre, Rasmus and Lara were in the room next to me, so we could have some chats inbetween.

Dienstags vormittags ging Matz mit uns noch einmal alle Tiere durch, die in der Intake-Hall und dem Wet-Lab noch am leben waren und versuchte uns nochmal die wichtigsten Dinge dazu einzubläuen. Nachmittags wurden die Präsentationen gehalten - trotz der entspannten Gruppe waren doch einige - inklusive meiner eigenen Person - etwas nervös als sie vorne standen. Wir waren also alle erleichtert, als der Teil des Tages vorrüber war und wir uns wieder anderem widmen konnten. Dienstag Abend gingen Gianlucca, Robyn (Gianluccas Freundin), Nina und ich gemeinsam Richtung Stockevik. Da Nina und ich einen ziemlichen Stechschritt drauf hatten, trafen wir die beiden anderen nur ab und zu an Ausgucksorten und bewältigten den Großteil des Spaziergangs alleine. Die zweite Hälfte kletterten wir quasi vom nahegelegenen Golfplatz zurück nach Hause, wobei wir einen wirklich schönen Blick aufs Meer hatten und ein nettes kleines Dorf entdeckten.

Tuesday before noon Matz repeated all of the animals with us, that were in the intake-hall and the wet-lab and still alive and tried to tell us all the most important stuff how to identify them. In the afternoon we had our presentations - even if the group was a relaxing round, some of the people - including me - were a little nervous, standing infront of the others. We were pretty releaved after the program and able to concentrate on other stuff. In the evening Gianlucca, Robyn (Gianluccas girlfriend), Nina and me went into the direction of Stockevik. As Nina and me were walking a little fast, we just met the others only sometimes at viewpoints and did most of the walk on our own. The second half we almost climed from the golfarea nearby back to the station, and had some really nice views to the sea and discovered a little village.

Mittwochs schafften Nina und ich es abends nur noch bis zum nahegelegenen Strand, da es schon recht dunkel wurde, und wurden Zeugen eines wirklich romantischen Sonnenuntergangs mit Schwänen vor der im Wasser versinkenden Sonne. Dummerweise hatten wir beide vergessen unsere Kameras mit zu nehmen, sodass es hiervon leider keine Fotos zu bewundern gibt. Als wir nach Sonnenuntergang nach Hause kamen, war unser australisches Gruppenmitglied James - bereits seit nachmittags veschwunden - immer noch nicht von seinem Ausflug zurück und bereitete uns zunehmend Sorgen, sodass wir in zwei dreier Gruppen aufbrachen, um ihn suchen zu gehen - ein eher hoffnungsloses Unterfangen angesichts der vielen Felsen hier, welche total unübersichtlich sind! Zur Sicherheit hatten wir erste Hilfe Kasten, Wasser, Handtuch, Krücken - eigentlich alles - dabei, nicht zu vergessen funktionierende Mobiltelefone, mit denen wir James leider nicht erreichen konnten. Ich war mit Nina und Rasmus unterwegs, während Pierre mit Marta und Lara los zog. Constance überzeugten wir mit Sevda zu Hause auf uns zu warten. Zurück an unserem Aussichtspunkt, an dem Nina und ich noch zwanzig Minuten vorher sorglos und gemütlich saßen, rief uns Pierre an und erklärte James gefunden zu haben - wohl auf. Uff. James war nicht besonders glücklich über unsere Suchaktion - es sei natürlich jedem frei gestellt sich zu bewegen wohin auch immer, auch alleine, aber in der Gruppe macht man sich schon Sorgen, wenn jemand mal einen halben Tag verschwindet und erst mit dem letzten Licht nach Hause zurück kehrt ;)

Wednesday Nina and me only managed to go the beach close to the station, since it was already getting dark and we watched a really romantic sunset with swans infront of the sun that set into the water. Of course we both forgot about taking our vamera with us, so we have no pictures of that - sadly. When we came back home our australian groupmember James - already wanished for the whole afternoon - was still not back from his trip and made us getting worried, so we started to look for him in two groups of three - actually a little desperate action as there are a lot of rocks and the whole island is hard to overview. Just to be sure we took a first aid kid with us, as well as water, a towel and croches - actually everything - with us, not to forget mobile phones that were working, with which we still could not reach James. I went with Nina and Rasmus, while Pierre went with Marta and Lara. We convinced Constance to stay at home with Sevda and wait for us. Back at our sunset-viewpoint, where Nina and me were about twenty minutes ago, Pierre called us and told us they met James - totally fine. Uff. James was not really happy about our search for him - of course it is always allowed to go anywhere, also alone, but in a group you start worriing, as soon as one of us is missing for half a day and comes back with the last bit of light ;)

Um uns ein bisschen zu beruhigen starteten Constance, Nina und ich noch eine Filmsession, hoben uns aber die zweite Hälfte des Filmes (Mr. and Mrs. Smith) für den nächsten Abend auf.

To relax a bit after the exiting evening Constance, Nina and I started a moviesession, but saved the last half of the movie (Mr. and Mrs. Smith) for the next evening.

Donnerstags gingen Nina und ich mit Marta auf Ninas Gepäckträger (Martas Rad ließen wir im Graben liegen, da der Rückreifen platt war) in den Supermarkt um ein kleines Dankeschön für Matz zu kaufen. Auf dem Rückweg war das Fahrrad zu unserem Schrecken nicht mehr im Graben - hier im Dorf kann allerdings schwerlich was verschwinden, wir fanden es ein paar Meter weiter ordentlich an einen Pfosten gelehnt wieder. Abends liefen Nina und ich die selbe Runde mit einem kleinen Abstecher an einen nahegelegenen Steg und leider nicht ganz so schönem Sonnenuntergang. Ich war ziemlich erledigt vom Lernen und so ging es wohl dem Großteil der Gruppe. Nach dem restlichen Film des Vorabends gingen wir diesmal recht früh ins Bett um für die Klausur freitags einigermaßen ausgeruht zu sein.

On Thursday me and Nina with Marta on her bike (Martas bike we had to drop next to the street as it had a flat tie) rode to the supermarket to buy something for Matz to say thank you. On our way back the third bike was gone and we a little shocked - but in a village like this nothing gets lost, so we found it again just a few meters down the streets, leaned against a shield. In the eveing Nina and me walked the same round like the day before with some extra meters to a pier nearby. The sunset was not as nice this time ;) I was pretty tired from learning and I guess most of the group was feeling the same. After the rest of the movie we went to bed pretty early this day to be rested for the exam on friday.

Am nächsten Morgen ließ unser Dozent uns 20 Minuten auf die Klausur warten, sodass genug Zeit war sich gegenseitig verrückt zu machen und schon wieder müde zu werden. Die Klausur war größtenteils auf Bestimmen von Arten gepolt, wir mussten sogar in die Intake-Hall runter um ein paar species zu benennen. Da die komplette Klausur aus verschiedenen Stationen - bestehend aus 1-5 zu bestimmenden Tierarten - aufgebaut war, zu denen wir im ganzen Wet-Lab laufen mussten, war es im Raum relativ unruhig und manchmal schwer, sich zu konzentrieren. Es wäre ein Leichtes gewesen, zumindest einige Arten von anderen Leuten bestimmen zu lassen, aber darauf hat wohl jeder Abstand genommen  ;) Nach dem Mittagessen wurde das Labor geputzt und Matz erhielt sein Geschenk.

The next morning our teacher let us wait for 20 min for the exam, so it was enough time to drive each other crazy and get tired again. The exam was mostly specifying species and we even had to go downstairs into the intake-hall to specify some species there. As the whole exam was made of several stations - about 1-5 species each - where we had to walk in the wet-lab - it was pretty noisy and hard to concentrate sometimes. It would have been pretty easy, to let some other people specify at least some of the species, but I guess nobody felt like cheating ;) After lunch the laboratory was cleaned and Matz got his present.

Der Großteil der Gruppe verließ daraufhin Kristineberg um die Walpurgisnacht in Göteborg zu feiern und am Montag nach Tjärnö zu kommen. Wir bekamen das Auto der Station um das Gepäck an die Bushaltestelle zu fahren. Da nur drei Leute der Gruppe pünktlich fertig waren um aufzubrechen, brachten wir erstmal einen Teil dorthin und fuhren wieder zurück zur Station - um dort auf den Rest zu treffen, der grade mit allem Krempel zum Bus lief. Kurzerhand wurde das gesammte Gepäck in das Auto gepackt und Leute mit dazu. Voll gestopft bis oben hin fuhr Nina vorsichtig zur Bushaltestelle, wo wir gerade rechtzeitig für den Bus die Gruppe verabschiedeten. Endlich im "Besitz" eines Autos nutzen wir die Gelegenheit noch ein paar Kilometer zu fahren und zwei Dörfer in der Nähe zu begutachten. Zu Fuß kommt man hier leider einfach nicht so weit, sodass wir von der Umgebung leider nur wenig zu sehen bekommen haben. Im Auto zu sitzen versetzte Nina und mich nahezu in Extase und ich war noch glücklicher, als ich nach unserem Einkauf das Auto selbst zurück fahren durfte und merkte, dass ich es in den letzten drei Monaten noch nicht verlernt habe ;)

A big part of the group left Kristineberg after that to celebrate valberg in Gothenburg and come directly to Tjärnö on monday. We got the car of the station to bring the luggage of the others to the busstop. As only three people were ready in time we brought only there stuff to the stop first and drove back to the station - just to meet the rest of the people there, who were just walking to the stop. They put all there stuff into the car including themselves. Stuffed up to the top Nina drove carefully to the busstop, just in time to say good bye and get the bus. Finally having a car, Nina and me drove around a little bit and had a look at the next two villages. By foot it is pretty hard to get that far, so we didn't really see a lot of the surrounding. To sit in a car made Nina and me pretty exited and I was even happier when I drove the car back after doing the groceries and realized that I didn't loose my driving skills totally the last three months. ;)

Praktisch so ein großes Auto - Handy such a big car Zu viert auf der Vorderbank - Four people sitting on the frontseats Ausflug mit dem Auto - Trip with the car

Zurück zu Hause stellten wir das Auto wieder sicher ab und machten einen Spaziergang nach Stockevik mit Sevda und Constance. Auf dem Weg zurück begegneten wir noch einmal der Schmusekatze, die ich am Wochenende zuvor mit Kai getroffen hatte. Zum Abendessen gab es super Musik von Elvis Presley und Co und danach - Sauna :) Da wir die Station dieses Wochenende leider nicht für uns alleine hatten, mussten wir für unseren Filmabend in den Hörsaal umziehen, wo die Stühle leider lange nicht so bequem sind, wie in unserem "Wohnzimmer". Bei Mamma Mia ließen wir den Tag dann langsam ausklingen, der Rest der Gruppe fehlte uns trotz dem super Tages-Programm schon abends.

Back home we brought the car back to its place and had a walk to Stockevik with Sevda and Constance. On our way back we saw the kuddly cat again, which I met with Kai the weekend before. For dinner we had good music made by Elvis Presley and Co and after - sauna :) As we weren't alone at the station for that weekend, we had to have our movie-night in the lecture room this time, where the chairs are really uncomfortable compared to our "livingroom". With Mamma Mia we enjoyed the rest of the day, but the others were missing even with our good day programm already the first evening.

Wiedersehen mit der Schmusekatze - Reunion with the kuddly cat

Samstag frühstückten wir gemütlich mit Anna (einer Spanierin die für drei Monate in der Station ist und Jimmy, der für zwei Monate hier ist um seine Bachelorarbeit zu schreiben) und machten uns dann mit Gianlucca und Robyn auf nach Lysekil zu einer letzten Fika dort und um die Krücken wieder abzugeben. Natürlich vergaß ich genau diese auf dem Weg zur Fähre und musste noch einmal zurück rennen und war deshalb ziemlich platt bis wir bei der Fähre waren, weshalb ich mit Constance früher nach Hause zurück kehrte als Nina, Gianlucca und Robyn. Dadurch, dass wir hier meistens in der Gruppe zusammen sind, komme ich mit meinem Organisatorischen Kram meistens nicht besonders schnell voran und hatte mir deshalb das letzte Wochenende in Kristineberg dafür reserviert all das zu erledigen, was sich in den Wochen dort angesammelt hatte. - Natürlich reichte das Wochenende nicht um alles zu erldegien, was erledigt gehört hätte ;) Nachmittags liefen Sevda, Nina und Ich zur Insel hinüber um mit Robyn und Gianlucca zu grillen, welche mit dem Boot hinüber fuhren um noch ein bisschen zu fischen. Da es immer wieder regnete, waren wir sehr stolz, dass wir trotzdem ein Feuer entfachen konnten und sammelten fleißig Austern um sie mit den Marshmallows zusammen grillten. Auf dem Weg zurück, den Nina und ich zu Fuß bestritten, sahen wir einen wunderschönen Regenbogen, der genau von unserem "Grillstrand" zu dem am Festland reichte, an dem wir ankommen, wenn wir mit den Wathosen von der Insel nach Hause laufen. Es sa alles total verzaubert aus.

On saturday we had a relaxed breakfast  with Anna ( a spanish woman that is in the station for three months and Jimmy who writes his Bachelor theses in Kristineberg) and went to Lysekil with Gianlucca and Robyn to have a last Fika there and give back the croches. Of course I forgot them first and I had to run back again, so I was pretty tired when we got to the ferry, and went back earlier with Constance than Nina, Gianlucca and Robyn. Since we are mostly all together in the group, I don't manage to get all my organizing stuff done and thought to do all that this weekend in Kristineberg. - Of course the two day was not enough to do all of it. ;) In the afternoon Sevda, Nina and me walked to the Island to have a barbeque with Robyn and Gianlucca, who went there by boat to fish a littla. As it was raining that day, we were pretty proud to manage to make a fire and collected oysters to grill them with the marshmallows. On our way back, that Nina and me did by foot again, we sa an awesome rainbow, that reached exatctly from our "barbeque-beach" to the beach on land, where we always go out of the sea when we take the waders to walk home from the island. It looked magical.

Mit den Wathosen zur Insel - with the waders to the island Regenbogen über der Station - Rainbow over the station

Sonntag nach einem kurzen Frühstück machten Sevda, Nina, Constance und ich uns auf einen Spaziergang nach Grundsund, nachdem wir uns von Robyn und Gianlucca verabschiedet hatten, die für eine Nacht nach Göteborg fuhren. Wir hatten die Hoffnung dort ein Eis essen gehen zu können, doch leider hatte die Eisdiele in Grundsund zu, weshalb wir auf den Supermarkt ausweichen mussten. Wir setzten uns an einen schönen Steg mit Blick aufs Meer und schöne Boote, wo einige Bootsbesitzer ihren Frühjahrsputz starteten. Den Rückweg bestritten wir in Zweiergrüppchen, Nina und ich untergehakt vorne weg und Constance und Sevda einige Meter hinter uns. Die beiden waren ziemlich platt als wir zur Station zurück kehrten, sodass Nina und ich alleine mit dem Boot eine letzte Runde zur Insel fuhren. - Nicht ohne dass uns ein Spanischer Taucher die Vorraussetzungen erklärte unter welchen es uns erlaub ist das Boot zu nehmen (- haben wir natürlich nie vorher gehört nach vier Wochen beinahe täglicher Bootsausflüge ;)). Nach einer kurzen Schimpftirade entspannten wir bei Marshmallows und Austern und einem Spaziergang über die Insel. Abends wurde gepackt und geputzt und noch einmal die Sauna ganz für uns genossen, bevor es am nächsten Morgen auf zum Bus ging. Die Zeit in Kristineberg ging viel zu schnell vorbei, aber wir haben sie alle sehr genossen!

On sunday after a short breakfast Sevda, Nina, Constance and me went to a walk to Grundsund after we said good bye to Robyn and Gianlucca, who were going to Gothenburg for one night. We were hoping to be able to eat an ice in Grundsund but sadly the Cafe there was closed so we had to go to the supermarket. We sat down at a pier and watched the sea and the nice boats there, that some of their owners started to clean. The way back we walked in groups of two, Nina and me walking some meters infront of Constance and Sevda. The two were pretty tired after the walk so Nian and me went to take the boat to the island alone. - Not without getting told the rules by a spanish diver that are important if you want to take the boat (- of course we didn't know them yet after four weeks of taking the boat nearly everyday ;)). After complaining about him for a little we relaxed with marshmallows and oysters and a walk around the island. In the evening it was time to pack and clean and to enjoy the sauna a last time, before we left for the bus the next morning. The time in Kristineberg went way too fast but we all really enjoyed it!

  Staralyren der Constance :D - Acting like a star - Constance :D Pause in Grundsund - Break in Grundsund Grundsund Gänsefamilie auf der Insel - Goosefamily on the island Perfekt gegrillte Austern - Perfect grilled oysters Nina sucht sich den perfekten Camping-Platz auf der Insel - Nina looking for the perfect spot to camp on the island Die Insel - The island

12. Woche in Schweden - Kristineberg

13April2016

Die Zeit in Kristineberg vergeht wie im Flug! Wir haben jeden Tag viel zu tun, da wir die Tiere täglich versorgen müssen, sie wieder in ihre vorgesehenen Abteile zurück stecken müssen und nach einer Vorlesungen durch unseren Kursleiter die Arten bestimmen. Meist bleibt am Abend dann nur noch die Kraft für einen Spaziergang oder eine gemütliche Runde bei Kartenspiel oder Film.

The time in Kristineberg goes by way too fast! We have always a lot to do, as we have to look for the animals dayly and put them back where they belong, as well as specify them after the lecture of our teacher. In the evening everybody is pretty tired and only upp for a walk or playing cards or watching a movie.

Compartments with animals

Mittwochs war es höchste Zeit für einen Spaziergang, den Constance und ich gemeinsam machten und dabei in eine andere Richtung gingen, als sonst. Donnerstags schlossen sich auch Pierre und Marta für den gemeinsamen Spaziergang an, diesmal führte er uns in ein kleines Dorf. Wir alle freuten uns nach der langen Woche auf das Wochenende.

On wednesday Constance went for a really necessary walk together, where we went into the other direction than usually. Thursday we extended the walk to a small fishing village nearby. We were all glad when it was time for the weekend.

Relaxing walk to the next bay :) Most of the time off, half of the group spends with fishingWalk to Stockebäck again

Freitags ging es zum zweiten Mal auf See, diesmal bei etwas rauerem Wetter, und etwas weiter Richtung offenem Meer, sodass ein Teil der Gruppe sich nicht mehr allzu wohl fühlte. Zusätzlich zu den Wellen kam noch die Kälte durch den Wind, die viele in den Bauch des Schiffes zum Aufwärmen trieb. Die Effektivität der Arbeit an Bord war also wetterbedingt eher gering und alle waren froh, als wir wieder an Land waren und uns aufwärmen konnten. Nachmittags mussten alle Organismen mit fließendem Wasser versorgen, sodass sie gut übers Wochenende kommen. Nach Feierabend baten wir um ein Boot für das kommende Wochenende, sodass wir die benachbarten Inseln damit anfahren konnten. Da wir den Motor des Bootes nicht benutzen durften, war unsere körperliche Fitness gefragt. Für diesen Abend entschieden wir, zu der Insel zu fahren, die wir vom Vorlesungssaal aus immer wieder sehnsüchtig betrachtet hatten und zu der man mit Wathosen auch zu Fuß gelangen kann - allerdings nur mit viel gekrachsel über Felsen ;) Um unsere alle Leute auf die Insel zu buchsieren mussten wir das Boot dreimal hin und her schicken, da maximal sechs schmale Menschen auf einmal transportiert werden können. Die ersten Ankömmlinge bereiteten ein Feuer vor, während Constance und ich dafür sorgten, dass auch Jana, Kristina und Leo auf die Insel kamen. Da wir allerdings mehrfach die Ruderer wechselten, drifteten wir so weit vom eigentlichen Strand ab, dass Gianlucca von der Insel aus das Boot an andere Stelle an Land zog und wir Mädels über die Insel kletterten um zum Rest der Gruppe zu gelangen. Unter vereinten Manneskräften von Leo und Gianlucca gelangte dann auch das Boot schließlich zur beabsichtigten Stelle, wobei eines der Paddel irgendwann unter dem Druck nachgab und brach. Die Anstrengung wurde schließlich mit gegrillten Austern belohnt - welche wirklich vorzüglich schmecken! Rückzus wählten dann alle Leute mit dichten Wathosen den "Landweg" und der Rest kehrte mit dem Boot zurück.

On friday our second trip to on the sea was planned, this time the weather was a little rough, and we went into the direction of the open sea, so a part of the group didn't feel so well. Additionally it was pretty cold on the boat because of the wind, so everybody had to go inside sometimes to heat up again. The effectivity of the work on board was through to the weather not that good and everybody was pretty glad when we were back home. In the afternoon we had to take care about all the  organisms and make sure that all of them got fresh water during the weekend. In the evening we asked for a boat to be able to visit the islands around us. Because we weren't allowed to use the motor of the boat, we had to use our own energy. This evening we desided to visit the island nearby, which we could see from the lecture room and which is also reachable by foot with waders - but unly with a liitle bit of climbing over the rocks. ;) In order to get all of our people to the island we had to drive three times with the boat, as it is only made for the transport of three people. The first people who arrived made a fire, while Constance and me took the boat to pick Jana, Kristina and Leo up. Because we changed the rowling people some times, we driftet far away from the place we were actually up to, so Gianlucca had to pull us to another beach and we girls walked to the actual beach, while Gianlucca and Leo took care about bringing the boat there as well. Sadly one of the paddles didn't survive that trip. After grilling some oysters half of the group walked back, so the boat had to go only once this time.

Um sich von der Anstrengung des Tages zu erholen heizten wir abends die Sauna ein, welche direkten Zugang zum Meer hat - zur AbkÜhlung der mutigeren Saunagänger. Ich zähle mich bisher noch zu der eher feigeren Variante, die sich nicht ins Meer traut aber immerhin in die Sauna :D Beim gemeinsamen Film schauen schliefen hinterher dann dank des langen Tages beinahe alle ein.

To relax from the exhausting day, we heated up the sauna in the evening, which is directly next to the sea - for the tougher people to cool down. So far I am not one of these so I just use the sauna but not the sea :D During the common movie watching half of the people fell asleep as the day was really tough.

Samstag begannen wir mit einem gemütlichen Frühstück und der obligatorischen Fahrt nach Lysekil um einzukaufen und die Gelegenheit zur Fika im Cafe zu nutzen. Zu unserer Enttäuschung war der Fischerei-Laden und der Systembolaget leider geschlossen, aber um das Zubehör für das gemeinsame Grillen am Abend zu besorgent reichte der normale Supermarkt auch aus. Auf dem Heimweg entschieden sich Constance, Pierre und ich für den längeren Weg durch Fiskebäckskil und einmal um die Bucht herum. Als wir nach Hause kamen, war ein kleiner Teil der Gruppe bereits auf dem Sprung ins Boot, woraufhin ich mir so schnell wie möglich eine Schwimmweste besorgte und hinterher hüpfte. Wir fuhren eine kleine Runde zum nahegelegenen Steg um ein bisschen zu fischen und die Abendsonne zu genießen.

Saturday began with a relaxed breakfast and the obligatoric ride to Lysekil to do the groceries and have Fika in a Cafe there. Sadly the fishing-shop and the Systembolaget were closed, but to get the necessary stuff for our barbeque-evening the normal supermarket was still enough. On our way home Constance, Pierre and me desided to take the longer way back through Fiskebäckskil and once around the bay. When we came back home a small part of our group was already sitting in the boat, so i rushed to pick a life-jacket as fast as possible and jumped on the boat as well. We made a little cruise to the next pier to go fishing and enjoy the evening-sun.

Lysekil Our station

Marta and Fiskebäckskil in the wonderfull evening-sun

Als wir wieder zu Hause waren, schmissen wir den großen Grill an und bereiteten das Abendessen zu, welches für diesen Tag ein bisschen später ausfiel. Danach wurde gemeinsam gespielt, getrunken und getanzt.

After we came back home we started the barbeque and prepared the dinner that was finished a little later that day. Finishing the dinner we started to play games, to drink and dance.

Dank des Samstagabendprogramms fiel der Sonntagmorgen eher ruhig aus, Sevda, Nina, Constance und ich saßen gemeinsam auf der Terasse in der Sonne und gaben vor, fleißige Studenten zu sein - mehr oder weniger erfolgreich ;) Nachmittags fuhren Nina, Jana, Kristina und ich wieder auf die Insel, diesmal allerdings einmal rundherum, an einen Strand, an dem wir solange Muschelschalen sammelten, bis der Rest der Gruppe nachkommen wollte. Nina und ich fuhren also zurück und sammelten einen Teil der Leute ein, um mit einer dritten Fuhre dann den Rest auf die Insel zu bekommen. Es wurden wieder Muscheln und diesmal auch Marschmallows gegrillt bis es anfing kühl zu werden und wir wieder halb zurück fuhren, halb liefen. Da die Kochaktion der vergangen Woche eher anstrengend war, entschieden wir diesmal unumständliche Nudeln mit Tomatensoße zu kochen. Der Abend verlief ruhig mit einem Film, da am nächsten Morgen wieder eine Vorlesung auf uns wartete.

Thanks to the saturday-evening programm the sunday started more or less calm, Sevda, Nina, Constance and me sat on the terrace in the sun and pretended to be good students - more or less succesfull. :D In the afternoon Nina, Jana, Kristina and me took the boat to the island again, this time we circled it and went to another beach to collect shells untill the rest of the group wanted to join and we had to go back and pick up the rest of the people. We grilled mussels and marshmallows until it was to cold and half of us walked back, while the rest took the boat. As the cooking-action of the last week was pretty exhausting, we desided to cook less complicated Spaghetti with sauce this time. The evening was quite calm as we had lectures on monday.

Matz - unser Dozent und Betreuer - war montags dank einer Erkältung nicht wirklich fit und entließ uns daher nach einer kurzen Vorlesung zu den Tieren, um den noch nicht im Wet-Lab befindlichen Teil einzusortieren und die Wannen, die wir für den nächsten Morgen auf See wieder brauchen würden zu leeren und zu säubern. Da die Bestimmung der Tiere für diesen Tag flach fiel, machte ein Teil der Gruppe sich wieder auf den Weg nach Lysekil um Angelzubehör und andere Kleinigkeiten zu besorgen und ein bisschen die Sonne dort zu genießen.

Matz - our lecturer and supervisor - was had a bad cold during the weekend and still didn't feel well on monday so we had only a short lecture, took care about the animals and prepared the gear for the next excursion with the boat. As the specifiing of the animals was skipped that day, a part of the group went to Lysekil again to bye fishing-gear and other things and enjoy the sun.

Da das Wetter so umwerfend schön war, machten Nina, Rasmus, Leo, Constance und ich noch einen Spaziergang in ein nahegelegenes Dorf, das Constance, Marta, Pierre und ich in der vorherigen Woche donnerstags bereits auf einem Spaziergang besucht hatten. Leo lief weiter in ein anderes Dorf um sich den Sonnenuntergang anzusehen, während wir dazu in den nahegelegen Hügeln herumstiegen. Der Blick auf die im Meer versinkende Sonne ist unbeschreiblich schön!

Because the weather was so awesome, Nina, Rasmus, Leo, Constance and me took a walk after, to the next small village that Constance, Marta, Pierre and me already visited in the previous week on thursday. Leo walked further to another village to watch the sunset, while we enjoyed it in the hills nearby. Watching the sun sinking into the sea was really nice.

Dienstag war das Wetter weiterhin super, weshalb es nahezu keinen Seegang hatte und diesmal die Gruppe von der Seekrankheit weitest gehend verschont blieben. Die Temperaturen waren um einiges angenehmer, sodass ich mich diesmal gerne an den Sieben am Bearbeiten der Proben beteiligte. Beim Sample-Nehmen sahen wir Seehunde, die Proben selbst stellten sich dafür leider als etwas karg heraus. Eines unsere Netze ging auf der Reise verloren, für solche Fälle gibt es hier Taucher, die den Netzen nachtauchen dürfen und sie wieder an Land bringen.

On tuesday the weather was still perfect, so we didn't have any waves when we went for our excursion and the group was nearly save from the sea sickness. The temperature was way better as well, so I really enjoyed the sieving of the samples on deck. While the sample-taking we saw seals, the samples themselves however seamed a less interresting. One of our nets got lost on our trip, so one of the people at the station hast to dive for that and bring it back to the land.

Das Mittagessen konnte bei dem Wetter draußen stattfinden - 13 Grad erscheinen einem hier schon beinahe wie Sommer! Nachmittags wurden wie üblich die Tiere versorgt und alle Gefäße wieder gereinigt. Da wir auf dem Schiff bereits gut vorgearbeitet hatten, blieb danach noch Zeit, sämtliche Tiere aus ihren Gefäßen zu holen und alles zu reinigen und neu anzuordnen. - Ziemlich viel Arbeit, die etwas nervraubend war und einen Abreg-Spaziergang erforderte. Rasmus, Nina, Constance und ich liefen zu lauter ABBA-Musik nach Fiskebäckskil und genossen dort am Wasser die Abendsonne. Dank eines neu eingeführten Koch-Plans mussten wir uns abends nicht um den Abwasch des Geschirrs kümmern und ich konnte endlich mal wieder ein Familien-Skype Gespräch führen, jetzt wo alle wieder heil zu Hause sind :) Zur allgemeinen Entspannung schloss ich mich abends wieder dem Saunagang an.

We took the lunchbreak outside for the first time - 13 degrees seam to be almost summer here! In the afternoon we took care about the animals as usual and cleaned all the buckets. As we already worked a lot on the boat, we had enough time to clean all the compartments we have the animals in and put them into a new order. - A lot of work, that was a little annoying and we had to take a walk to calm down again. Rasmus, Nina, Constance and me walked to loud ABBA-music to Fiskebäckskil and enjoyed the evening sun next to the sea. As we have a dinner-plan now, we didn't have to take care about the dishes and I finally skyped with my family, now that all of them are back home :) To relax after that long day, I joined some of the group for the sauna this evening.

Relaxing in the evening-sun - Nina and Rasmus

11. Woche - Umzug von Göteborg nach Kristineberg

03April2016

Da Urska Montag Morgen bereits nach Stockholm aufbrach, hinterließ sie mir noch Sonntags ihren Zimmerschlüssel, damit ich so bald wie möglich damit anfangen konnte, meine Habseligkeiten bei ihr unterzustellen. Geplant war dies schon für Montag, da das Wetter aber so super gut war, entschied ich mich, den Tag dann doch lieber mit Erik, Henriette und Kai zu verbringen, als mit dem Ausräumen meines Zimmers. Wir drehten mal wieder eine Runde um den schönen Delsjö mit der Absicht in einem am See gelegenen Dorf mit Cafe unsere Fika einzulegen. Zu unserer Enttäuschung war besagtes Cafe aber leider geschlossen, weshalb wir nach dem Spaziergang nach Haga fuhren um unseren Kaffee dort zu trinken - und nicht zu vergessen - eine Runde Skat zu spielen. Zum Abendessen lud ich die drei zu mir nach Hause zur Pizza ein, wo wir die Skatrunde noch weiter ausdehnten, sodass nachts alle vom Spiel träumten :D

As Urska left to Stockholm already on monday morning, she gave me her roomkey sunday evening to give me the possibillity to place my stuff in her room. Actually this was planned for Monday already, but as the weather was so amazing, I desided to spend the day with Erik, Henriette and Kai instead of emptying my room. We walked once again around the Delsjö in order to go to a cafe in a village nearby for having our Fika there. To our disappointment the cafe was closed, so we drove to Haga after our walk for having a coffee therre - and of course - play Skat. I invited the three to Pizza for dinner, where we extended our Skat playing - everyone dreamed about this game in the following night! :D

Stop at the playground

Dienstag kam ich dann leider nicht mehr drum rum, meine Sachen bei Urska im Zimmer zu verstauen und das Zimmer komplett zu putzen. Vormittags fand ein erstes Treffen mit dem Marine Biodiversity Kurs statt, bei dem zwar noch einige Leute fehlten, jedoch immerhin ein Teil der Leute ein erstes Mal zusammen kam. Am Nachmittag kam Simon bei mir vorbei um einige meiner Habseligkeiten abzugreifen und leistete mir noch ein bisschen Gesellschaft, wärend ich weiter versuchte, das Zimmer in seinen ureigenen Zustand zurück zu versetzen. Als die Arbeit endlich vollends erledigt war, machte ich mich auf den Weg nach Olofshöjd um mich von Lisa zu verabschieden, den Schlüssel bei der Vermietung einzuschmeißen und der Einladung Kais zum Abendessen nachzukommen. Nachdem Henriette, Erik und Kai aus der Sauna wieder kamen spielten wir eine letzte Runde gemeinsam Skat, dann verabschiedeten wir uns und ich machte mich auf den Weg zu Urskas Zimmer. Da ich lediglich ihren Zimmerschlüssel besaß, nicht aber einen Hausschlüssel, bat ich Simon, mir die Tür zu öffnen. Bei der Gelegenheit verabschiedete ich mich auch von ihm und Rebecca.

On tuesday I finally had to pack my stuff and bring it to Urskas room and clean my flat after. In the morning our first meeting with the Marine Biodiversity course took place, were still some people were missing, but at least some of the people met for the first time. In the afternoon Simon came along to take some of my stuff and joined me for a little time while I continued to clean the room until it looked like befor my moove in. When the work was finally done, I walked to Olofshöjd to say good bye to Lisa and drop my keys at the student housing office and have my dinner at Kais place, together with the others. After a sauna-session of Henriette, Erik and Kai we played another round of Skat, then we said also good bye and I went back to Urskas room. As I only had her roomkey but not the one for the house, I asked Simon for opening the door for me, so I also said good bye to him and Rebecca.

Am nächsten Morgen ging es sehr früh aus dem Bett und los zum Sven Loven Centre Kristineberg. Ein Teil der Gruppe traf sich am Bahnhof, um gemeinsam nach Kristineberg zu fahren, wo der Kursleiter und einer unserer schwedischen Kurskollegen uns auflasen und zum Sven Lovèn Centre fuhren. Dort angekommen erhielten wir unsere Zimmer - ich bin mal wieder wirklich sehr gut, um nicht zu sagen am besten, davon gekommen - und eine kleine Einführung in die Örtlichkeiten - natürlich nicht ohne ein Lunch zu bekommen und Kaffeepausen zu machen. Nach dem viel zu frühen Abendessen machte ein Teil der Gruppe, die bisher aus zwei Australiern, drei Deutschen, drei Schweden, einem Spanier, zwei Franzosen, einer Türkin und einer Amerikanerin besteht, sich auf den Weg die Umgebung ein bisschen zu erkunden. Wir besuchten einen nahegelegenen Strand mit Steg und begehbarem Hügel, zwischen Fiskebäckskil (nächstes Dorf mit Bushaltestelle) und unserem Zentrum.

The next morning I had to get up really early to head off to the Sven Loven Centre Kristineberg. A part of the group met at the station in order to drive to Kristineberg together, where the course leader and one of our swedish coursemates picked us up and drove us to the Centre. Arriving there we got our roomcodes - I am another time the lucky one with the best room ever, which is actually a proper flat, that I share with Nina, who comes from Germany as well - and had a little introduction - of course not without having a lunch and Fika. After having our dinner far too early, a part of our group, that resently consists of two Australians, three Germans, three Swedes, one Spanish, two Frensh, one girl from Turkey and one American, had a little walk to explore the environment around the Centre a bit. We visited a beach nearby with a footbridge and a hill inbetween Fiskebäckskil (next village with busstop) and our Centre.

Das Dorf liegt an einem der zwei Fjorde in Westschweden, nahe dem offenen Meer. Das Zentrum selbst ist ca ein Kilometer von Fiskebäckskil entfernt und besteht aus mehreren Gebäuden, in denen Gäste untergebracht werden. Alle Gebäude sind nahe dem Meer gelegen, sodass der große Speisesaal mit Terasse ein super Aufenthaltsort ist. In einem der Räume, in dem auch die alltägliche Fika angeboten wird gibt es Wippstühle, die wir alle ausführlich nutzen und lieben. Ein weiteres Gebäude beinhaltet einen Vorlesungssaal, der - äußerst schlecht für unsere Aufmerksamkeit - Fenster hat, welche auf das Meer hinaus zeigen und direkt neben der Leinwand positioniert sind. Die Labors und Arbeitsräume sind im gleichen Haus untergebracht, ebenso eine Sauna und einige Aquarien mit Meeresbewohnern.

The village is situated next to one of the two fjords of the westcoast of Sweden, next to the open sea. The Centre itself is about one kilometer distance to Fiskebäckskil and consists of several buildings, that host guests. All buildings are next to the sea so the dinner-room with its terass is a proper place to be. I none of the rooms, where also the fika takes place every day, there are rocking chairs which we use all the time we have and love really much. Another building containes the lecture room, that has - really bad for our attention - windows with the view to the sea, that are positioned directly nect to the screen. The laboratories and the working rooms are in the same building, as well as a small sauna and some aquaria with sea animals.

Centre in the sunset

Im Dorf selbst gibt es einen einzigen Lebensmittelladen, ein Restaurant und ansonsten vor allem Wohnhäuser, die wirklich sehr schön aussehen und großteils einen super Blick aufs Meer haben. Es gibt eine Fähre die unter der Woche direkt von unserer Station in die nächstgelegene Stadt auf der anderen Seite des Fjords. Am Wochenende fährt die Fähre nur Fiskebäckskil an, sodass man erst einmal 20 min laufen muss, um dann die Fähre nehmen zu können. Die Überfahrt in die nahegelegene Stadt Lysekil dauert keine 20 min, dort finden sich ein paar mehr Möglichkeiten um Kaffee trinken zu gehen und einzukaufen.

In the village itself there is one food store, one restaurant and mainly houses to live in, that are really nice and most of them have sea-view. During the week there is a ferry departing directly at our station, that passes the fjord and brings you to the next town. On the weekends the ferry only goes to Fiskebäckskil, so you have to walk for 20 min in order to be able to enter the ferry. The transfer to the town takes hardly 20 min and in the town there are some possibilities to have Fika or go shopping.

Donnerstags hatten wir weitere Einführungsvorlesungen, die großteils Wiederholungen von Zoologie-Vorlesungen waren und lernten den für uns zuständigen Dozenten für der nächsten vier Wochen kennen. Nachmittags liefen wir wieder ins Dorf um die Einkaufsmöglichkeiten auszukundschaften.

On Thursday we had some more introductural lectures, that were mainly repetition of Zoology-lectures and we got to know our teacher for the following four weeks. In the afternoon we walked to the village another time to explore the grossery facilities.

Windmill in Fiskebäckskil Church in Fiskebäckskil

Die nächste Vorlesung beinhaltete einen kleinen Rundgang zu den Wathosen und Labors, um für die folgende Woche bereit zu sein, welche mit einer Bootsfahrt aufs Meer verbunden war um Material zu sammeln, das daraufhin analysiert werden soll. Das Exkursionsschiff lag für das Wochenende im Hafen, sodass wir unsere Ausrüstung bereits Freitag an Bord bringen konnten und auch dort einen kleinen Rundgang machen. Obwohl das Schiff im Hafen lag, wurde mir beim Betreten des geschlossenen Teils des Schiff leicht schwindelig.

The next lecture contained a little walk around the station to the waders and laboratories, in order to be prepared for the next week, when we would drive out with the ship to collect material, that should be analyzed after. The excursion ship was parked next to the centre for the weekend, so we couls put our gear on board already friday afternoon and also have a little walk around there. Although the ship was in the harbour, I felt a little sick when entering the closed part of the boat.

Da die Küchenbediensteten der Station am Wochenende frei haben, mussten wir uns freitags selbst um Abendessen und Essen für die nächsten Tage kümmern, was mit ausführlichen Diskussionen im Supermarkt verbunden war. Letztendlich waren wir aber in der Lage, uns zu einigen. Wir verbrachten den Abend zusammen mit Spiel und Spaß :)

Because the kitchen staff has the weekends off, we had to cook ourselves friday evening and all weekend long, so we had to care about shopping what led to extensive diskussions in the supermarket. In the end we managed to agree with each other. We spend our evening together with games and a lot of fun. :)

Samstags nahmen wir eine der Fähren  nach Lysekil und drehten eine kleine Runde durch die Stadt, natürlich nicht ohne einen Fika-Stopp und einen Besuch des Systembolaget. Nina (eines der Deutschen Kursmitglieder), Constance (eine französische Komilitonin, die auch den vorangegangenen Kurs mit mir hatte) und ich schauten uns gemeinsam das Aquarium in Lysekil an, bevor wir uns auf den Weg nach Hause machten. Den Abend verbrachte ich größtenteils mit Constance und Nina beim Kochen der Pizza für alle. Nachdem ein anderer Teil der Gruppe die Küche wieder in Ordnung gebracht hatte, stiegen wir auf einen nahegelegenen Hügel um die angekündigten Nordlichter zu sehen. Leider war Lysekil zu hell und der Himmel zu bewölkt um etwas zu sehen. Das Alternativprogramm war gemeinsames Singen zur Gitarre bis spät in die Nacht. Nach einem Spätabend/Frühmorgen-Talk mit Marta lag ich erst viertel nach vier im Bett, weshalb ich es sonntags nicht allzu eilig hatte, mein warmes Bett zu verlassen.

On Saturday we took the ferry to Lysekil and had a little walk around the town, of course not without having a Fika-break and a visit of the Systembolaget. Nina (one of the german course-members), Constance (a frensh course-member, who I had the previous course with) and I visited also the Ayuarium of Lysekil befor we headed off back home. We three spent also the following evening mainly in the kitchen with cooking the Pizza for everybody. After other people of the group cleaned the kitchen we walked a hill next to the station to watch northern lights, that were predicted. Sadly Lysekil was shining too bright and the sky too cloudy to be able to see something. The alternative programm was singing to the guitar together till the late eveining. After a latenight/early mornign talk with Marta I went to bed after four, so I didn't rush to get up the next morning too early.

Viewpoint in Lysekil Curch of Lysekil Oldtown of Lysekil

In Erwartung eines gemütlichen Sonntag-Frühstücks mit den anderen, betrat ich unseren Speisesaal, um dort James mit einem Angelhaken im Finger vorzufinden, während Nina schwarz vor Augen wurde. Nach ca 1,5 h Werkzeug-Suche und Ärzte-Abtelefoniere kam unser Dozent und löste das Problem, ohne einen Arzt. Danach waren alle ziemlich erschöpft und der Tag verlief ruhig und Gott sei Dank ohne weitere Unfälle, James' Bemühen wurde schließlich auch mit einer sehr leckeren Forelle belohnt, die er im Laufe des Tages an seiner Angel hatte. Am Abend wurde gemeinsam gegessen und noch ein bisschen beisammen gesessen, zusammen mit einer Gruppe deutscher Azubis , welche hier für vier Wochen zum Praktikum unter gekommen sind.

In order to have a relaxed sunday breakfast with the others, I entered the dinner-room, just to find James with a fishing hook in his finger, while Nina only saw black in front of her eyes. After ca 1,5 h of tool-search and doctor-calling our teacher solved the problem without any doctor. The procedure made us all pretty tired and the day passed by without any other accidents - thanks the lord! James' effort finally was appreciated with the catch of a very yummie sea treat, that he had on his hook. In the evening we eat all together and spend the time with another group of germans, that are also living at the station for an internship.

Montag morgens ging es früh los auf See um unsere ersten Proben zu nehmen. Das Meer war glücklicherweise äußerst ruhig und glatt, weshalb alle mit heilem Magen wieder an Land gingen. Dort wurden die Proben sortiert und alles, was kein Invertebrat war wieder zurück ins Meer verfrachtet. In der kommenden Woche werden die Organismen näher bestimmt und deren lateinische Namen auswendig gelernt. Das sortieren der Tiere ist eine etwas nasse und dank der Wassertemperaturen kalte Angelegenheit, macht aber Spaß, besonders weil die Leute in unserer Gruppe super sind und bei so vielen helfenden Händen alles viel schneller geht als gedacht.

In the early monday morning we took the boat to pick the samples of the sea ground. The sea was nice and calm, so all of us felt pretty well when leaving the boat. Back in the centre we sorted the samples and everything that was no invertebrate went back to the sea. The following week the organisms were supposed to be keyed and there latin names should be learned by heart. The categorizing of the animals is a little a wet thing and thanks to the water temperature pretty cold, but it is still fun, especially because the people of our group are cool and with so many helping hands everything doesn't last as long as expected.

Ship for our first Exkursion

Ich bin wirklich sehr froh, dass ich mich für den Kurs hier entschieden habe und bereue die Entscheidung nicht! Das Leben in einem Kaff am Meer weit weg von quasi allem ist etwas ganz Besonderes. Der Blick auf's Meer ist jeden Tag anders und egal bei welchem Wetter umwerfend, die Luft ist unglaublich gut und man hört weit und breit keinen Motorenlärm, da die Straße wahrscheinlich mehr von Fußgängern genutzt wird, als von irgendeinem Auto.

I am really glad, that I chose the course here and I don't regret my decision at all! The life in this small village next to the sea and far from nearly everything is something really special. The view over the sea is everyday different and it doesn't matter what weather, it's always amazing, the air is incredible good and you can't here any motors, because the street is used more by walking people than by any car.

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