Februar - May 2018

10Mai2018

Hallo meine Lieben,

lang, lang ist es her, dass ich von mir hab hören lassen. Jetzt habe ich endlich mal wieder ein paar Tage frei und möchte euch mal wieder auf den neuesten Stand bringen.

Hello everyone,

it has been a while since I updated you last. Now I finally have a few days off and would like to do that.

 

Die Monate hier fliegen geradezu vorbei, ein Kurs jagt den anderen und es ist eine ganze Menge zu tun. Ich werde mich hier mal auf die wesentlichsten Events konzentrieren 😊

The months are flying by, one month chases the next and it is so much to do. I will concentrate on the most important events here.

 

Nachdem ich von den Lofoten zurück gekehrt war, schloss ich mich der Buddy-Group an, in der Ines im Semester zuvor war. Die Gruppe unternahm zu Beginn des Semesters immer wieder etwas zusammen und mit einigen Mitgliedern traf ich mich auch in kleineren Gruppen immer wieder. Wir waren gemeinsam beim Icehockey, im Impro-Theater und einer der Gruppen-Leiter lud mich dazu ein, mich einer Gruppe anzuschließen, die gemeinsam auf der Insel Vrångö in die Sauna gingen. Ich war ihm sehr dankbar dafür, da sich diese Events nun fast monatlich wiederholen und ich dadurch eine ganze Menge netter Menschen begegnen durfte. Die Initiative zu den Events kam von einem Freund, den ich bis zu diesem Zeitpunkt ausschließlich von meinem TRX-Training im Fitness Studio kannte.

After I returned from the Lofoten Islands, I joined the buddy group that Ines was in the term before. The group initiated especially in the beginning of the term a lot together and with some of the members I also met in smaller groups. We went to Icehockey matches, to the impro-theater and one of the group leaders invited me to join a group that went to a sauna on the island Vrångö together. I was very grateful for that as the events are repeating now almost every month and I met many nice people there. The initiative to the sauna events came from a friend who I before only met in my trx-training in the gym.

  Sauna-Group - Vol.1 Sauna Vol.2 - Frozen Sea

Nach einer Stipvisite in Deutschland für ein Vorsstellungsgespräch für ein Stipendium und einem Kurzbesuch bei meiner Schwester, besuchten Jonathan, Martina und ich Marie in Linköping. Es war schön mal wieder Leute aus dem Programm zu treffen und die drei wieder zu sehen. Wir lernten ein paar von Maries Freunden kennen und ich musste eingestehen, dass Linköping wesentlich schöner ist als der unschöne Busbahnhof den ich bisher kannte.

After a short visit in Germany for an interview for a scholarship and a very short visit at my sisters place, Jonathan, Martina and me visited Marie in Linköping. It was really nice to meet people from the program again and see them all. We met some of Maries friends and I had to admit that Linköping is much more nicer than the ugly bus stop I new so far.

  Snow in Linköping and Jonathan, Marie and Martina building a miniature snowman The pink church

Meinen Geburtstag feierte ich mit vielen lieben Menschen aus meinem Umfeld hier – ich konnte leider nicht alle einladen, da mein Zimmer als Veranstaltungsort nur eine begrenzte Anzahl Gäste zuließ. Es war gemütlich und ich bekam so viele Ständchen gesungen wie an keinem Geburtstag zuvor – persönlich und am Telefon 😊 Danke an alle, die an mich gedacht haben!!!!

I celebrated my birthday with many lovely people – I sadly couldn’t invite everyone as my room only fits a certain number of people. It was cozy and more people than any birthday before sang for me – personally and on the phone 😊 Thanks to everyone who thought of me!!!!

 

Ende März flog ich für die Osterfeiertage nach Hause um mal wieder ein paar Tage mit der Familie zu verbringen. Glücklicherweise hatte auch Judith mal wieder frei und wir waren endlich mal wieder alle zusammen. Jetzt, wo ich nicht mehr so viel Zeit im Hegau verbringe, wird mir immer wieder bewusst, wie schön die Heimat ist.

In the end of March I flew home for Easter to spend some days with my family. Luckily, Judith also had the holidays off and we could spend the days all together. Now that I don’t spend as much time in the Hegau anymore, I realize more and more how beautiful home is.

  Lake Constance with the Family Lake Constance

Zurück in Göteborg besuchte ich mit Maciek und Martin und einigen Freunden von Martin die Bier und Whiskey-Messe. Ich merkte schnell, dass ich den Konsum von Whiskey nicht gewohnt bin und hielt mich bei den Proben etwas zurück. Es war sehr interessant wie unterschiedlich die verschiedenen Sorten aus den verschiedensten Ländern (auch Japan versucht sich an der Whiskey-Herstellung) schmecken können. Am darauffolgenden Tag war wieder Sauna-Tag 😊

Back in Gothenburg I visited the Beer and Whiskey fair with Maciek, Martin and a few of Martins friends. I quickly realized that I wasn’t used to drink much whiskey so I did not try too many of them. It was very interesting how different the different kinds from different countries could taste (even Japan tries to make whiskey). The following day was sauna-day 😊

  Whiskey Mässan!!! Whisky Speed-Tasting Whisky Mässan Sea finally unfrozen Sauna-building

Nach einem gemeinsamen After-work schloss ich mich schloss ich mich Maciek und ein paar Freunden samstags an, noch einmal zu dem Kunstwerk Nimis im Süden zu fahren. Auf dem Weg dorthin machten wir Stopp am Strand und es fühlte sich nicht wirklich an wie Schweden, sondern wie im Urlaub auf einer Mittelmeerinsel.

After an afterwork together I joined Maciek and a few friends to drive to Nimis in the south again. On our trip there we stopped on a beach and it actually didn't feel like being in Sweden anymore but rather like on an island in the Mediterranean. 

  Beach!!! Nimis again Nimis and Maciek Another art-object next to Nimis

Am Wochenende darauf nahm Martin mit einer Gruppe von Freunden am Tough Viking, einem Hindernis-Lauf im Göteborger Slottskogen Teil und ein paar weitere Sauna-gänger inklusive mir schlossen uns an um beim Spektakel zuzusehen. Mehr oder weniger heil kam die Gruppe nach ca 2 Stunden im Ziel an – ein gebrochener Finger, blutige Nase und schmerzender Rücken waren zu verzeichnen. Die Veranstaltung war gut besucht und seit dank dem guten Wetter fangen die Göteborger wieder ihr Leben in der Öffentlichkeit richtig an. Abends waren Maciek, Rafal (buddy group) und ein paar weitere bei Freunden zum Abendessen eingeladen. 

The weekend after Martin and a group of friends participated in the Tough Viking, an obstacle race in the Slottskogen of Gothenburg and a few of the sauna-group including me joined them to watch the spectacle. More or less in one piece – a broken finger, bleeding nose and a hurting back – the group reached the goal after about two hours. The happening was well visited and thanks to the good weather the people of Gothenburg start to live again.

  Tough Viking - Start! Obstacles Obstacles Almost done! Wine production Wine production

 

Einen Tag darauf besuchten Kirsten und ich mal wieder den Botanischen Garten und genossen das tolle Wetter. Abgerundet wurde der Ausflug mal wieder mit einem Kaffee in Haga. Am Abend besuchten Lubomir und Ich Martin und setzten mit seiner Anleitung (dank gebrochenem Finger bedurfte es unserer Assistenz 😉) den Honigwein an.

One day later Kirsten and me visited the botanical garden and enjoyed the nice weather. Of course we could not miss a coffee in Haga afterwards. In the evening Lubomir and I visited Martin and he instructed us how to start the production of his honey-wine (as his finger was broken we were his assistance 😉).

   Kirsten :) My silver fox and me

Ende April und Anfang Mai flog ich wieder für einige Tage nach Hause, da für das letzte April-Wochenende das Familientreffen angesetzt war, bei dem ich zum Organisationsteam gehörte und welches ich deshalb nicht missen wollte. Zum jährlichen Ritual gehört außerdem die jährliche Mairadtour mit meiner lieben Freundin Franzi und ihrer Familie, die ich auch auf keinen Fall verpassen wollte. Ich genoss die Zeit zu Hause sehr, insbesondere weil Deutschland schon so grün und warm war.

The end of April and beginning of May I flew home again for a few days as our family-brunch was scheduled for the last weekend of April and as part of the organisation team I didn’t want to miss it. Our yearly ritual of a bike-tour with my good friend Franzi and her family at the first of May was also nothing I wanted to miss. I really enjoyed the time home, especially because Germany was already so green and warm.

  Flight back to Gothenburg

Nun bin ich seit einer Woche wieder in Göteborg und der Frühling ist endlich vollkommen eingezogen. Es ist richtig warm (über 25 Grad!!!!) und wird jetzt auch explosionsartig grün. Ich habe Besuch von zu Hause bekommen und genieße nach einem anstrengenden Jahr voller Kurse jetzt ein paar Tage frei, die ich mit Lea mal wieder an den schönsten Orten Göteborgs verbringen kann 😊 Als erstes war natürlich der Botanische Garten dran. Am Tag darauf ein ausführlicher Stadtrundgang mit Besuch im schönen Haga und abends After Work mit Flo, Jannes und Kirsten. Am nächsten Tag nach einem ausführlichen Skypedate liefen wir zu Kirsten, in deren Wohnheim ein großes Grillen veranstaltet wurde. Den Abend verbrachte die ganze Gruppe am nahegelegenen See mit Frisbee und einer Menge Spaß. Es war ein wirklich schöner Abend der nach Wiederholung schreit. Leas letzten Tag hier in Göteborg verbrachten wir auf den Inseln Brännö und Galterö. Wir machten unserem Australien-Urlaub in den Tagen hier alle Ehre und liefen täglich über zehn Kilometer durch die Stadt. Ich habe die Zeit sehr genossen!

Since one week I am back in Gothenburg now and spring has finally even arrived here. It is really warm (above 25 degrees!!!) and it becomes green explosively now. I have my friend staying at my place now and enjoy some days off after a year full of courses that Lea and I spend on the most beautifull places of Gothenburg :). The first place was of course the botanical garden. The day after we took a big walk around the city including a Fika in Haga and After Work with Flo, Jannes and Kirsten. The next day after a long Skype-Date with the girls back home we walked to Kirsten's student housing where a big barbecue was organized. We spend the rest of the night at a lake closeby with frisbee and a lot of fun. It was a really nice evening which needs to be repeated. Lea's last day here in Gothenburg we spent on Brännö and Galterö. We walked - like on our Australia trip - more than ten kilometers a day. I really enjoyed the time! 

  Botanical Garden Botanical Garden City Tour City Tour City Tour Barbecue Evening at the lake The lake Flo and me at the lake Stunning views on the Islands Brännö Waiting for the ferry - slightly tired

Es drückt euch aus der Ferne,

Hanna

Kuddles from the far North,

Hanna

Dezember 2017 - Februar 2018

24Feb2018

Hallo ihr Lieben,

tut mir Leid, dass ich so lange nichts mehr hab hören lassen, irgendwie haben mir erst die Muße und dann die Zeit gefehlt! Ihr sollt aber wenigstens einen kleinen visuellen Eindruck von meinen letzten Monaten bekommen ;)

 

Hello my dears,

I am sorry not to let hear from me for so long, first the right mood was missing, then the time! But I want at least give you some visual impressions of my last months.

 

Göteborg:

Free Sauna in Gothenburg - amazing! A little bit of sun in the deep and dark Winter

 

Uppsala:

Maria and me visiting Jonathan in Uppsala .... crazy dog Marcel So much snow! Marie and me attending the mandatory final seminar of the course - thanks for the coffee Jonathan ;)

 

Germany: Edenkoben

Visiting Moritz and Sofie in Edenkoben, GermanyAnd the rest of the family of course - with a really good meal!

 

Zurück in Schweden - kleiner Trip in den Süden erst mit Ines dann aleine:

Nimis bei Helsingborg

Back in Sweden - Little trip first with Ines then alone:

Nimis nearby Helsingborg

 

Ines at the entrance of Nimis Me climbing inside the incredible building

 

Helsingborg

Helsingborg Helsingborg

 

Lund

 

Lund

 

Malmö

 

Ines and me in Malmö Malmö's most beautiful street

Danke Ines - es war schön mit dir gemeinsam ein bisschen rumzutingeln und uns auszutauschen :)

Thank you Ines - it was nice to travel around together and talk a lot :)

 

Karlskrona

 

Karlskrona

 

Kalmar

 

View from Kalmar to Öland Kalmar Kalmar's most beautiful street Castle of Kalmar

 

Nybro

 

Station of Nybro

 

Växjö

 

Växjö's nice walk around the lake

 

Das absolute Highlight war die Reise mit meiner Familie auf die Lofoten! - Überzeugt euch selbst davon ;)

The absolute highlight was the trip to the Lofoten with my family - Have a look yourself! ;)

  Northern lights!!!  

 Ich danke euch sehr meine Familie, es war eine tolle Zeit mit so vielen Eindrücken, die uns hoffentlich noch allen lange in Erinnerung bleiben!

I really thank my family for the amazing time with so many amazing impressions that we all hopefully will keep in mind for a long time!

 

So genug Bilder - ein kurzer Update zu meinem Leben hier - mir geht es soweit ganz gut. Der erste Kurs des Semesters ist vorbei und dürfte auch bestanden sein. Ich habe mich dank Ines einer super Buddy-Group angeschlossen, mit der ich recht viel unternehme. Außerdem habe ich (stellt euch vor- ich!) mich fürs Fitnessstudio angemeldet und es tut mir richtig gut. Ich gehe gerne ins training - wer hätte es gedacht ;)

Enough pictures - a short update about my life here - I am doing well. The first course of the term is over and should be passed as well. I have joined a buddy group (thanks to Ines) with which I am doing a lot. Apart from that (imagine - me!) I started going to the gym and it is really good for me. I like going to the training - who would ever have thought that about me ;)

 

Außerdem habe ich seit zwei Wochen wieder einen Schwedischkurs aufgenommen. Die Leute dort sind sehr sympathisch und ich habe wirklich Spaß daran. Damit ist meine Woche meist ganz gut gefüllt und am Wochenende kommen dann andere Aktivitäten zum Zug. - Ihr seht also, ich bin ganz gut beschäftigt. Dankenswerter Weise spürt man auch hier die länger werdenden Tage und merkt es an der Stimmung und dem Aktivwerden der Leute. Ich freue mich auf den Frühling :)

I also joined a swedish course again. The people there are really nice and I am having fun there. Due to that my week is pretty stuffed and during the weekends other activities follow. You see, I am pretty busy. Thankfully you can realize the longer days already and the mood of the people is getting better and they get more active again. I am really looking forward to spring :)

 

Alles gute euch Allen und eine dicke Umarmung

Hanna

All the best to you and a big hug

Hanna

 

 

November

26Nov2017

Hallo meine Lieben,

der Monat November neigt sich dem Ende zu und es wird mal wieder Zeit, meinen monatlichen Report abzuliefern.

Hey my dear friends,

november is coming to an end and it is time for me to deliver my monthly report.

 

Die ersten paar Tage des Monats habe ich zu Hause in Randegg verbracht, wo ich ein paar schöne Tage mit der ganzen Familie verbracht habe. In Deutschland kam mir das Licht – trotz überwiegend grauem Himmel – gleich wesentlich heller vor, als in Schweden. Hier geht die Sonne mittlerweile gegen halb vier unter, es dämmert aber eigentlich ab zwei.

The first few days of the month I spent home in Randegg, where I had a few nice days with my whole family. In Germandy the light – even if it was cloudy most of the time – seemed to be so much brighter than in Sweden. Here the sun goes down around 15.30 already but actually starts darkening at 14.00.

  Visit of the Island Mainau View from the island Sisterlove

Zurück in Schweden versuchte ich mit dem neuen Kurs wieder auf den neusten Stand zu kommen, bevor mich Marie am Tag vor unserer nächsten Exkursion besuchte und wir gemeinsam montags nach Tjärnö reisten. Freitags wurde natürlich nicht aufs Afterwork verzichtet. Samstags traf ich Fredrik und seine Freunde zum Abendessen und wir schlossen uns später Marta und Pierre und einigen anderen Mädels an. Sonntags ist Pizzatag im Kelly’s, sodass ich auch an diesem Tag aufs Kochen verzichten konnte und mit Marie, Marta und Pierre in den Pub ging. Das Pubquiz gaben wir nach einigen vergeblichen Versuchen auf, da unsere Kenntnisse leider nicht besonders erbaulich waren.  

Back in Sweden I tried to catch up with my new course again before Marie came to me one day before the next excursion and we travelled to Tjärnö together. Friday was of course afterwork and Saturday I met Fredrik and his friends for dinner and we met Marta and Pierre and a few other girls after. On Sunday it is pizzaday in Kelly’s, so I didn’t have to cook again and went to the pub with Marie, Marta and Pierre. We gave up on the pubquiz after a few hopeless tries, as we weren’t really successful.

 

Dieses Jahr hatten wir das Glück auf Tjärnö nicht in der älteren, kleineren und nicht besonders schönen Unterkunft wohnen zu müssen, sondern in der großen, sanierten, mit eigenem Bad, großem Zimmer und sehr breiten Betten – keine Stockbetten!!!! Der Blick der Zimmer ging auf das Meer hinaus, wo die Sonne nachmittags versank. Wir hatten relativ viel Glück mit dem Wetter und bei der letzten Bootsfahrt zum Proben sammeln hatten wir puren Sonnenschein ohne Wind. Wir beschäftigten uns mit den Wirbellosen und lernten die im Meer lebenden Vertreter verschiedener Gruppen kennen. Am Ende der zweiten Woche wurden wir auf unsere Kenntnisse hin getestet. Da ich mich bereits letztes Jahr intensiv mit der Gruppe der im Meer lebenden Invertebraten beschäftigt habe, war dieser Teil des Kurses nicht von besonders intensiver Lernerei geprägt, sodass viel Zeit für Spiele und Filme war. Die meiste Zeit verbrachte ich mit Marie, Chloé und Ana (Chloé und Ana sind in unserem Programm ein Jahr über uns), über deren Gesellschaft ich sehr froh war. 

This year we were the lucky ones on Tjärnö, that didn’t have to live in the older, smaller and not really nice accommodation, but in the bigger, newly renovated with an own bathroom for every room and very broad beds – no bunk beds!!!! The view from the room was going to the sea, where sun set in the afternoon. We were pretty lucky with the weather and during our last sampling by boat we had sun without any wind. We were studying the Invertebrates and got to know some of the marine animals belonging to  different groups. In the end of the second week our newly achieved knowledge was tested. As I already had studied the marine Invertebrates last year, there was not too much of studying for this part of the course and it was a lot of time for games and movies. Most of the time I spent with Marie, Chloé and Ana (Chloé and Ana are in the program one year above us), and I was very happy about their company.

First morning back on Tjärnö The station during nightOur  Our awesome few from the room View from the lunchroom Beatyful sunshine! The big beach of the island close by Tjärnö Station during the day Marie and Chloé collecting shells on the beach Jetties in front of the station Excursion for freshwater samples Sun at 14.00 The introduction of the naked beach - seems to have been introduced by germans as my teacher said Chloé and me enjoying the bit of sun Sunday sun Sunset Last sunny day on the island - last excursion with the boat! What we saw under the microscope - a Crustacean (Amphipode, Caprella) Chaetognath - a worm with strong jaws Tired smiles First day of snow! Our nice accomodation

Das letzte Wochenende im November bin ich zurück in Göteborg und versuche mich dort wiedereinzurichten. Freitags durfte das afterwork natürlich nicht fehlen – diesmal allerdings in einem anderen Pub als sonst, da „unserer“ gnadenlos überfüllt war - und samstags besuchte ich mit Kirsten den Weihnachtsmarkt in Haga. Im Vergleich zu dem, was wir in Deutschland gewohnt sind, war dieser eher spärrlich, trotz allem aber sehr gut besucht! Nach einem Kaffee fanden Kirsten und ich einige weitere Stände an anderer Stelle und erstanden günstige, schöne, schwedische Wolle – mit dem Versprechen, ihr das Stricken beizubringen, erstand auch Kirsten zwei große Knäule.

The last weekend of November I am back in Gothenburg now and try to get settled again. On Friday we went to afterwork – of course! – but we had to go to another pub, as our usual one was too crowded. Saturday I visited the Christmas Marked in Haga with Kirsten. Comparing it to what we are used in Germany, this one was rather small but very well visited! After a coffee Kirsten and I found more booths at another place and bought cheap, nice, Swedish wool – promising her, I would teach her to knit, Kirsten bough two big woolballs as well.

  My nearby forrest - walking aim number one Busy Haga

Das wenige Licht hier in Schweden wird zwar mit allerlei Beleuchtung überall stark bekämpft, löst bei mir aber trotzdem Müdigkeit und Trübsinn aus, weshalb ich froh bin, dass ich nicht den ganzen Winter in Schweden verbringe und es nicht mehr allzu weit zur Sonnwende ist. Ich bekämpfe die Dunkelheit mit Musik und versuche die wenigen hellen Stunden für ausführliche Spaziergänge zu nutzen.

The missing light here in Sweden is fought by a lot of lights in the streets, but it still affects me in terms of tiredness and depression, so I am happy not to spend all winter here and the shortest day is not that far away anymore. I am fighting against the darkness with music and use the few bright hours for long walks.

 

Ich grüße euch alle aus dem hohen Norden,

Hanna

Kisses from the far north,

Hanna

Oktober / October 2017

31Okt2017

Hallo meine Lieben,

mein zweiter Kurs ist vorrüber und ich habe ein bisschen Zeit zum Entspannen und Durchatmen. Da meine geschätzte Mutter der Meinung ist, meine Berichte gingen zu sehr ins Detail, werde ich versuchen den Schwerpunkt diesmal mehr auf die Bilder zu legen - die sprechen schließlich für sich.

Hello my lovely people,

my second course has been coming to an end now and i have a little time to relax and take a deep breath. As my dearest mother told me, my reports go too much into detail, I will try focusing on the pictures this time – they talk their own language.

 

Wie erwartet ging die restliche Zeit in Fiskebäckskil viel zu schnell vorbei. Wir genossen weiterhin leckere Desserts, Spaziergänge in die Umgebung und entspannte Abende mit „Black Books“. Ich habe die Menschen dort sehr lieb gewonnen und vermisse unsere gemeinsame Zeit immer noch! Danke euch allen!!!

As expected the last few days in Fiskebäckskil went by too fast. We enjoyed more delicious desserts, walks through the surrounding and relaxed evenings with “Black Books”. I really like the people I got to know there, and miss our time together still! Thanks to you all!!!

Sunday Walk with Dimitris, Mael and Carina What - if sombody wants to kidnap you? ;)     Another walk through the surrounding on the way back from the groceries  Looking for mushrooms   Fiskebäckskil and Kristineberg Happy birghday, Anders! Best self-made Tiramisou ever - with handmade biscuitts by Mael Happy Birthday, Dimitris! The last supper  

Copyright and credits to Dimitris, who took half of the pictures!!!!

 

Zurück in Göteborg hatte ich ein bisschen mit dem allein sein zu kämpfen, nachdem ich so viele Wochen ein Zimmer geteilt hatte. Ich versuchte deshalb, mein Zimmer ein bisschen gemütlicher zu gestalten. Mittlerweile ist es ein bisschen wohnlicher hier, das einzige was fehlt, sind höhere Temperaturen, aber auf die habe ich leider keinen Einfluss. Ich behelfe mir mit Wollsocken, Tee und Kerzen.

Back in Gothenburg I had trouble with the new loneliness, after spending so many weeks with sharing my room. I tried to make my room more comfortable. Meanwhile it is a little cozier and the only thing missing, is a higher temperature on which I don’t have any influence. I help myself with woollen socks, tea and candles.

  Showing Dimitris around in Gothenburg

 

Die letzten zwei Wochen hatte ich einiges an Schreibarbeit zu tun, sodass mein soziales Leben auf ein Minimum beschränkt war. Afterwork und Fika durften natürlich trotzdem nicht fehlen und Kirsten und ich schafften es endlich auf einen gemeinsamen Ikea-Ausflug und einen weiteren Bummel-Tag. Meine kreativen Pausen verbrachte ich auf Spaziergängen, die ich dringend nötig hatte.

The last two weeks I had a lot of writing to do, so my social live was reduced to a minimum. Ofcourse I couldn’t miss the afterwork or some fika and Kirsten and I finally made it to our Ikea-trip and another shopping-day. My creative breaks I spent on walks that I really needed.

  Gothenburg surrounding

 

Das letzte Oktober Wochenende fuhr ich nach Stockholm und besuchte Dimitris. Wir beendeten unser letztes Projekt gemeinsam und genossen dann die Freizeit in den nahe gelegenen Parks. Samstag kamen Jonathan und seine Freundin Martina uns besuchen und Dimitris zeigte uns den Botanischen Garten Stockholms. Am Sonntag suchte ich den Wollladen, den ich bei meinem letzten Besuch in der Hauptstadt mit Mama gefunden hatte und fand ihn zu meiner Freude wieder. Da die Temperaturen die letzten Wochen hier stark gesunken sind und in Stockholm gefühlt bei null Grad lagen, war der Drang, das Haus zu verlassen eher gering. Es wird offensichtlich Winter, die Bäume sind halb kahl und die restlichen Blätter haben ein schönes gelb. Man merkt, dass das wenige Licht hier einen sehr müde macht.

The last weekend of October I spent in Stockholm visiting Dimitris. We finished our last project together and enjoyed the free time after in the parks nearby. On Saturday Jonathan and his girlfriend Martina visited us and Dimitris showed us around the botanical gardens of Stockholm. On Sunday I went to look for a wool shop I discovered with mum last year on a trip to Stockholm and was happy to find it again. As the temperatures dropped the last weeks and in Stockholm it felt like around zero degrees, the urge to leave the house was low. It is obviously getting winter, the trees are almost bald and the remaining leaves have a nice yellow colour. The few hours of sun make you feel tired.

Beatyful surrounding of Stockholm Dimitris showing Jonathan, Martina and me around the botanical gardens of Stockholm Awesome sunsets in Stockholm Gamla stan of Stockholm  

 

In meiner freien Woche bis zum nächsten Kurs komme ich für ein paar Tage nach Deutschland, dann geht es Mitte November wieder auf die Insel Tjärnö. Ich drücke euch alle ganz fest,

eure Hanna

During my free week till the next course I will come to Germany for a few days, then I will go to Tjärnö in the middle of November again. Hugs and kisses to you all,

Hanna

5.9. - 6.10.

06Okt2017

Hallo meine Lieben!

Es wird Zeit, mal wieder etwas von mir hören zu lassen:

Hello all together!

It is time to update you again:

 

Wie die ersten beiden Wochen, ist der gesamte September vorbeigeflogen und ich stecke schon mitten im zweiten Kurs, wieder mal in einer Meeres-Forschungsstation in Fiskebäckskil. Heute steht bereits die zweite Klausur an, soweit läuft das Studium gut.

Like the first two weeks here, the whole September went by very fast and I am already in the middle of the second course, again in a marine station in Fiskebäckskil. Today it is already time for the second exam, the studies go well so far.

 

Bis Ende September habe ich weiterhin bei Marta und Pierre gewohnt. Wir haben uns in der kleinen Wohnung arrangiert und uns eine schöne gemeinsame Zeit gemacht. Ein paar Mal haben wir Freunde in die Wohnung eingeladen. Einmal kam uns unser gemeinsamer Freund Rasmus besuchen, ein anderes Mal Kirsten, Ines und Flo.

Untill the end of september I stayed with Marta and Pierre. We got along with each other in the small flat and had a got time together. We invited some of our friends several times. Once we had a game evening with Rasmus, another time with Kirsten, Ines and Flo.

Game-night with Rasmus Game-night with Kirsten, Ines and Flo

Am Wochenende nach meiner ersten Klausur Mitte September genossen Marta und ich gemeinsam die Sonne im Botanischen Garten, bevor es nachmittags einen kräftigen Hagelschauer gab, der uns auf dem Weg zum Afterwork überraschte. Samstags waren einige Leute zur Housewarming Party eingeladen. Kviberg – wo das Studentenwohnheim situiert ist – bietet in jedem Haus einen Gemeinschaftsraum an, den man mieten kann. Wir hatten diesen für die Party belegt und zogen am späteren Abend noch mit einigen Gästen weiter in die Stadt in einen kleinen Club. Der Abend war sehr schön, auch wenn er in einem Drama endete, bei dem Marta ihr Handy mit samt der Kreditkarte geklaut wurde.

The wekend after my first exam in the middle of september, Marta and I enjoyed the sun together in the botanical gardens, before there was a big halestorm in Gothenburg, that hit us on the way to the afterwork. On Saturday we invited some people over to have a house warming party. Kviberg – where the student housing is – offers a common room in every house that is rentable for the tenants. We rented the one in our building for the party and left the house for the city in the later evening and visited a club together. The evening was very nice, even if it ended in a drama where Marta got her mobile stolen together with her credit card.

Marta feeding fish Marta feeding birds Having fika in the botanical garden Hale-storm in Gothenburg Afterwork in Kingshead

Unsere Buddy group traf sich am darauffolgenden Sonntag zum Filmabend und danach noch einmal zu einem Eishockey-Spiel im Skandinavium. Das Göteborger Team gewann mit 3:0 – die Stimmung im Fanblock war überragend, auch wenn das Stadion lange nicht komplett gefüllt war.

Our buddy group met the next day for a movienight and another time for an ice-hockey game in the Skandinavium. The team of Gothenburg won with 3:0 and the atmosphere in the fan block was really good, even if the stadium wasn’t fully booked.

Icehockey in Skandinavium

Mein zweiter Kurs „Fundamental Molecular Systematics“ startete gleich am Montag nach der ersten Prüfung mit einem ausführlichen Do-it-Yourself Studyguide, der mich die folgenden zwei Wochen auf Trab hielt. Da ich schon zu Beginn der ersten Kurswoche von einer heftigen Erkältung heimgesucht wurde, hatte ich mit der Lernerei etwas zu kämpfen und die Erkältung zog sich über mehrere Wochen. Die letzten zwei Wochen bei Pierre und Marta vergingen sehr schnell über all der Leserei und wir hatten kaum Zeit für soziale Aktivitäten. Von der Fika in der Stadt und dem Afterwork freitags konnte uns aber dennoch nichts fernhalten.

My second course „Fundamental Molecular Systematics“ started the next Monday after the exam with an excessive Do-it-Yourself Studyguide, that kept me busy the next weeks. As I got a bad cold in the first week already, I struggled with the studies and I kept that cold for several weeks. The last two weeks with Marta and Pierre went by really fast with all the reading and it was not much time for social activities. But nothing could keep us from fika and afterwork at Fridays.

 

Nachdem Marta und ich mit Kirsten mal wieder einen kleinen Einkaufsbummel in der Stadt – natürlich inklusive Fika – schlossen wir uns Kirstens Studienfreunden für das Afterwork an und hatten einen sehr schönen Abend mit lauter netten neuen Leuten. Bei dieser Gelegenheit trafen wir auch Sören wieder, den Marta und ich bei unserem ersten Wiedersehen bei einer der Eröffnungsveranstaltungen kennen gelernt hatten, wieder. Am Ende des Abends hatte ich meine Stimme verloren, aber wir gingen sehr glücklich wieder nach Hause.

After Marta and I went shopping with Kirsten – of course not without having fika – we went for afterwork with Kirstens friends and had a really nice night with many nice people. That night we also mat Sören again, who Marta and I met the first time at one of the Welcome-happenings. In the end of the night I had no voice anymore, but we went home really happy.

 

Auch in der Woche darauf trafen wir uns mehrfach in Haga zu Kaffee und Kuchen und Marta und ich verdrängten erfolgreich unsere eigentlichen Aufgaben. In der letzten Woche in Kviberg erkundete ich bei einem ausführlichen Spaziergang einen nahegelegenen Friedhof, mit Ausmaßen, wie ich es noch nirgendwo gesehen habe. Die Anlage glich mehr einem Park als einem Friedhof.

In the week after we also went to Haga for coffee and cake and Marta and I kept each other succesfully away from our actual tasks. The last week in Kviberg I discovered a huge cemetary, that was actually rather a park than a cemetary.

An meinem letzten Abend in Kviberg luden wir unsere Freunde zu einem gemeinsamen Billard-Abend ein. Das Wohnheim bietet neben mehreren Gemeinschaftsräumen auch ein Fitnessstudio und einen Billardraum zur Miete an, den wir zu diesem Zwecke nutzen.

The last night i spent in Kviberg we invited our friends for a night of pool. The student housing doesn’t only rent common rooms but also a gym and a pool-room that we used.

Poolnight with Ines and Flo

Am Freitag, den 29.9. erkundigte ich mich früh morgens nach meinem Schlüssel für mein Zimmer in Olofshöjd und erfuhr, dass ich diesen bereits abholen konnte. Die nächsten Stunden packte ich all mein Hab und Gut und bat Ines mit ihrem Auto um Hilfe. Es ist unglaublich, wie viel Sachen sich in so kurzer Zeit bei mir angesammelt haben, das Auto war gut gefüllt, bis wir nach Olofshöjd aufbrachen. Mit einigen Umwegen kamen wir dort auch an und Ines half mir mit dem Auspacken und beziehen meines neuen – EIGENEN! – Zimmers, welches im Erdgeschoss mit Blick auf Grün, liegt. Ines lud mich danach zum Mittagessen in ihrer Küche ein – wir sind jetzt quasi Nachbarn – und wir trafen uns später mit Marta und Pierre, Argus, Jannes und dessen neuen Mitbewohner Arber zum Afterwork. Seit Argus uns ein sehr schönes Cafe in einer der Kneipen-Straßen gezeigt hatte, wechseln wir freitags nach dem Essen dorthin. Das Cafe hat einen sehr schönen beheizten Innenhof, einen Bar-Raum und einen weiteren überdachten Hof, mit schöner Beleuchtung und vielen Pflanzen, die die Stimmung sehr gemütlich machen.

Friday the 29th of September I asked the student housing company for my keys and they told me I could already pick them up. The next few hours I spent with packing all my belongings and asking Ines for help to move all my stuff with her car. It is incredible how much stuff I already have here, so the car was pretty full when we headed off to Olofshöjd. With a little detour we arrived there and Ines helped me with unpacking and moving in into my first – OWN! – room, that is in the first floor with green view. Ines invited me over into her kitchen for lunch – we are neighbours now! – and we met Marta, Pierre, Argus, Jannes and his new flatmate Arber for afterwork. Since the night Argus showed us one of the really nice cafes one of the pub-streets, we always go there Fridays after dinner. The Café has a really nice heated backyard, a big bar-room and another room with glas-roof, that has really nice lights and plants, that create a nice atmosphere.

  My new room

Den nächsten Tag verbrachte ich mit Ikea-Einkauf und Einrichten meines Zimmers. Da eine große Anti-Nazi-Demonstration in Göteborg stattfand, wurde der Straßenbahnverkehr in Göteborg mittags eingestellt und ich musste meine sämtlichen Einkäufe die letzten Kilometer nach Hause tragen. Abends schloss ich mich Argus zu einem Spieleabend an.

The next day I spent with Ikea-shopping and arrange my new room. As there was a big anti-nazi-demonstration in Gothenburg, the public traffic into Gothenburg got cancled and I had to carry all my stuff the last kilometres back home. In the evening I joined Argus for a game-night.

 

Sonntag Morgen hieß es wieder einmal Packen für meinen Kursaufenthalt in Fiskebäckskil. Thomas – einer der Programm-Studenten – bat Marie (ebenfalls eine der Programm-Studentinnen) und mir eine Mitfahrgelegenheit dorthin an. Wir drei waren diejenigen mit der kürzesten Anfahrt zur Station und durften die ersten Zimmer beziehen. Im Laufe des Sonn- und Montages kamen all die anderen Studenten an. Wir sind nun eine Gruppe von zehn Leuten aus Frankreich, Griechenland, Deutschland, Norwegen, Dänemark, Finnland und Schweden. Unsere Betreuer sind super nett und hilfsbereit und der Kurs ist bisher wesentlich weniger stressig als wir befürchtet haben. Wir haben Kochteams, die sich ums Abendessen kümmern und für alle anderen Mahlzeiten kümmert sich jeder um sich selbst. Abends schauen wir gemeinsam eine britische Serie und an unserem ersten freien Nachmittag liefen wir gemeinsam eine Runde um das schöne Dorf Fiskebäckskil.

Sunday morning I had to pack again for my course in Fiskebäckskil. Thomas – one of the programm-students – offered Marie (also a programm-student) and me a lift. Us three were the first people arriving there as we also were the ones with the shortest distance, so we could choose our rooms first. During the rest of the day and the following day the rest of the students arrived. We are a group of ten people from France, Greece, Germany, Norway, Denmark, Finland and Sweden. Our supervisors are really nice and helpful and the course isn’t as stressful as we thought so far. We have cooking teams that take care about the dinners and everybody cares about his own breakfast and lunch. In the evening we watch a british series together and during our first free afternoon we had a nice walk around the beautiful village of Fiskebäckskil.

Sunset in Fiskebäckskil Our residence Our residence Research station in Fiskebäckskil  Part of the group - Me - Jonathan - Thomas - Anders - Mael - Marie

Ich genieße die Zeit hier sehr, die Gruppe ist super nett und es ist wunderschön wieder am Meer zu sein. Ich hoffe ihr seid alle wohl auf und freue mich von euch zu hören,

alles Liebe

Hanna

 

I really enjoy my time here, the group is really nice and it is awesome tob e back at the sea. I hope you are all fine and look forward to hearing from you,

Love

Hanna

 

Die ersten Wochen in Göteborg - First weeks in Gothenburg (22.8.-4.9.)

04Sept2017

Hallo ihr Lieben,

die ersten zwei Wochen hier in Schweden sind schon vorbei und es wird Zeit, endlich mal wieder was von mir hören zu lassen.

Hello my dears,

the first two weeks in Sweden are already over and it is time to update you.

 

Ich bin super hier angekommen und die Zeit seit meiner Rückkehr ist vergangen wie im Flug. Die ersten zehn Nächte habe ich in einer Air-Bnb Unterkunft verbracht, wo ich super lieb empfangen wurde und ein großes Bett in einem 30 Quadratmeter großen Zimmer genießen durfte. Das Apartment lag super zentral und ganz in der Nähe meines Lieblingsstadtteils Haga, wo es die vielen Cafes gibt.

I have landed here perfectly and since my return the time went by very fast. The first ten nights i spent in an air-bnb room, where I was nicely welcomed and enjoyed a big bed in a 30 squaremeter room. The apartment was super central and right next to my favorite part of the city - Haga, where all the nice cafes are situated.

  Haga ist zur Pferderennpiste umfunktioniert - Haga turned into a horse-racing lange

Gleich am Tag nach meiner Ankunft haben Marta (meine Freundin aus Australien, die ich während meines Erasmus-Aufenthaltes hier in Schweden kennen gelernt habe) und ich uns getroffen, um zu einer Willkommensveranstaltung zu gehen. Für die Veranstaltung wurde der größte Saal der Stadt angemietet und dennoch haben wir es nicht geschafft, einen Platz in diesem zu ergattern.  Es ist unglaublich, wie viele Austauschstudenten und Freemover (Studenten, die nicht mit einem Austauschprogramm hier sind - also so wie ich) dieses Jahr in Göteborg eingetroffen sind. Zwei "Leidensgenossen", ebenfalls deutsche Freemover, die ebenfalls den Saal aus feuerschutztechnischen Gründen wieder verlassen mussten (wir standen im Weg zum Notausgang), schlossen sich uns an, als wir zur Fika das Gebäude wieder verließen. Marta und ich zogen danach in den botanischen Garten weiter, um dort eine Weile ins Cafe zu sitzen.

The day right after I got here, Marta (my friend from Australia, who I got to know during my Erasmus-Semester here in Sweden) an I met to go to one of the Welcome-events. The event took plave in the biggest room available in town, but we still didn't make it to get a seat. It is unbelievable how many exchangestudents and freemovers (students that aren't here with an exchange programme - like me) came to Gothenburg this year. Two other people who, like us, couldn't get a seat and had to leave the event out of firesecurity reasons (we were sitting right in the security exit), also german freemovers, joined us to leave and have Fika outside. Marta and I went to the botanical Garten to enjoy another coffee there.

  Marta und ich im Botanischen Garten - Marta and me in the Botanical Garden 

Seit dem ersten Tag schlossen Marta, ihr Freund Pierre (ebenfalls ein Freund vom letztjährigen Erasmus-Semester) und ich uns so ziemlich jedem sozialen Event angeschlossen, das angeboten wurde. Sobald dann noch Zeit war, startetten wir unsere eigenen Ausflüge. Einer der Ausflüge ging nach Brännö und Galterö, zwei der südlichen Schäreninseln. Fredrik, ein gemeinsamer Freund aus unserem letztjährigen Kurs, schloss sich dorthin an und außerdem kamen Kirsten und Jannes (zwei südafrikanische Freemover) und Flo - ebenfalls deutscher Freemover - mit uns. Es wurden ausführlich Schafe gestreichelt und Fotos mit ihnen gemacht und Fredrik brachte zu unserer aller Freude einen selbstgebackenen, sehr leckeren Morötskaka (Karottenkuchen) mit. Danach ging es weiter ins Cafe Olofs - ein weiterer meiner Lieblingsorte hier in Göteborg. Zu unserer beider Überraschung traf ich dort Ines, meine ehemalige Studienkollegin von zu Hause wieder. Im Laufe des Abends kam auch Svenja (ebenfalls eine Studienkollegin aus Freiburg) noch vorbei, die wie ich auch, nach einem Erasmussemester in Göteborg nun ihren Master hier anfängt. Die Welt ist klein!

Since the frist day, Marta and her boyfriend Pierre (also a friend of mine due to the Erasmus-Semester) and I joined nearly every social event that was offered. As soon as there was any time left, we would start our own trips. One of them went to Brännö and Galterö, two of the southern Archipelago Islands. Fredrik, our friend from last years course, joined in as well as Kirsten and Jannes (two southafrikan freemovers) and Flo (a german freemover, I met the day of my arrival). We cuddlet sheep and took pictures of them and Fredrik brought selfmade Morötskaka (Carrotcake) with him and made us all happy. Afterwards we went to Cafe Olofs - still one of my favorit places in Gothenburg. To the surprise of us both I met Ines there, who I started my Bachelor with back in Freiburg. Later on Svenja (another Bachelorstudent back from Freiburg) joined in as well, who startes her Masters in Gothenburg now after an Erasmus-Semsester last year. The world is small!

Marta auf dem Weg zu Insel Galterö - Marta on the way to Galterö Fredrik und Flo strammen Schrittes voraus - Fredrik and Flo walking ahead Jannes, Kirsten und/and Marta Brücke von Brännö nach Galterö - Bridge between Brännö and Galterö

Jannes, Fredrik, Marta, Kirsten, ich und/and Flo

Galterö Galterö Streichelsession - Time to pet sheep Marta macht Freunde - Marta making friends

Obwohl das Wetter nur mehr oder weniger gut ist und es abends doch schon recht frisch ist, haben wir es bisher schon zwei mal an den Delsjön zum Grillen geschafft. Dabei haben Marta und ich auch einige von Pierres Freunden kennen gelernt, viele liebe Menschen, mit denen wir auch schon am Afterwork teilgenommen haben, von dem ich ein leichtes Trauma davon getragen habe - allerdings nicht verschuldet durch die Freunde, sondern durch eine wildfremde Frau und Toilettentüren, welche sich von innen nicht mehr öffnen ließen. Da Marta bereits die Erfahrung gemacht hatte, dass sich eine der Toilettentüren ohne Hilfe von außen nicht mehr öffnen ließen, zierte ich mich, von der selben Benutzung zu machen. Mir ihre Hilfe anbietend, stürmte eine mir vollkommen fremde Frau voraus auf das andere Klo - wie auch immer mir das helfen sollte, wenn sie auch innen eingeschlossen wäre ist mir bis heute rätselhaft, ganz zu schweigen davon, dass die Toilette, auf der wir landeten keinerlei Propleme an ihrem Schloss aufwies. Vollkommen geschockt kehrte ich alleine an unseren Tisch zurück, wo mich alle Menschen um mich herum für den komischen Vorfall auslachten. Abgesehen von dieser eigenartigen Geschichte war der Abend aber sehr nett.

Even if the weather is only partly good and it gets already chilly in the evenings, we already made it for barbeque at the Delsjön twice. That way Marta and I met some of Pierres friends, a lot of nice people, who we also already met for afterwork, from which I apparently still have a slight trauma - not because of the friends, of course, but because of a foreign woman and Toiletdoors that couldn't be opened from the inside anymore. As Marta already made the experience that the one of the doors didn't open without the help from outside, I was afraid of using that special one. With the purpose to help me, one women - foreign to me - rushed into the other toilett with me - how ever she was supposed to help me with a locked door from the inside?! - and ignored me telling her, that it wasn't that toilett, that had problems with the lock. Completely shocked I returned to our table, were everybody around me laughed about me. Apart from that weird situation the evening was really nice.

  Spaziergang um den Delsjön - Walk around Delsjön  

Ein weiteres großes soziales Happening sind weiterhin die legendären Game of Thrones abende. Da ich leider erst zum Staffelende wieder hier bin, habe ich davon das meiste verpasst, aber zum Staffelfinale wurde in den Räumen von Olofshöjd eine große Filmnacht veranstaletet, bei der bestimmt um die fünfzig Leute erschienen. Bei gefühlten 100 Grad war die Stimmung trotzdem super und kam der im Kino äußerst nahe.

Another big social event are still the legendary Game of Thrones evenigns. As i sadly came here to the very end of this season, I missed most of it, but the finals of the season where showed in Olofshöjd at a big movie night, where about fifty people were showing up. The mood was very good even if the room felt like 100 Degrees hot.

 

Während eines anderen Besuches im Cafe, wurden wir von einer Gruppe davon überzeugt, uns dem Pup Crawl am nächsten Abend anzuschließen, welcher durch die Student Buddies organisiert wurde. Da Marta, Pierre und ich und keiner Buddy-Gruppe (Buddies organisieren Events für die internationalen Studenten, um ihnen den sozialen Anschluss leichter zu machen) angehörten, schlossen wir uns im ersten Pup einer der anwesenden Gruppen an und wurden von deren Buddy quasi adoptiert. Wir lernten einige nette Leute kennen und ich traf bekannte Gesichter aus Freiburg aber auch aus dem Cafe Olofs wieder. Bei dieser Gelegenheit erfuhr ich, dass das Cafe von seiner aktuellen Bleibe in seine ursprüngliche zurück ziehen würde und dabei jede Hand gebraucht werden konnte. Da ich die Leute dort und die gesamte Einrichtung sehr schätze, half ich samstags ein bisschen beim Umzug, bevor ich mich mit Kirsten und Argus zu einer kleinen Dali-Ausstellung traf. Den Nachmittag verbrachten wir mit Marta und Pierre im Cafe, auf einem Flohmarkt und zum Sonnenuntergang auf einem Hügel, mit schönem Blick über Stadt und Meer.

During another visit in Cafe Olofs, we were asked to join the Pup Crawl the next night. As Marta, Pierre and me weren't part of a Buddy-Group (Buddies are organising events for the international Students in order to make the social contact to new people easier), we joined one of the groups in the first pub and got kind of adopted by their buddy. We met several nice people and I also met some familier faces, back from Freiburg but also from Cafe Olofs. Due to that I was told, that the Cafe needed to be moved from its recent room back to its original one and every help could be needed. As I really apreciate the people and the place, I went there to give them a hand, before I met Kirsten and Argus to go to a small Dali-exhibition on Saturday. We spend the afternoon together with Marta and Pierre in a Cafe, at a flee-market and up on a hill for the sunset, with a nice view over city and sea.

Marta und Pierre genießen internationales Essen auf dem Flohmarkt - Marta and Pierre enjoying international food at the fleemarket Sonnenuntergang vor der Masthugskyrkan - Sunset in front of Masthugskyrkan Pierre, Marta, Kirsten und Argus genießen die letzten Sonnenstrahlen - Pierre, Marta, Kirsten and Argus enjoying the last Minutes of sun 

Da meine Wohnungssuche über das Studentenwohnheim bisher immer noch keine Früchte getragen hat, habe ich versucht über eine Veranstaltung von "Boplats" - einer Wohnungsvermittlungsstelle - an eine Wohnung zu kommen. Boplats veranstaltet immer wieder sogenannte Mingelings, bei denen Wohnungsanbieter und Wohnungssuchende dazu eingeladen werden, Kontaktdaten auszutauschen und sich persönlich kennen zu lernen, bevor Termine zu Wohnungsbestichtigungen vereinbart werden. Die Veranstaltung verursacht ein so großes Unwohlsein in mir, dass ich, nachdem ich mich einer Frau vorgestellt hatte, mit Flo so schnell wie möglich verließ und lieber mit ihm, Jannes und Kirsten Kaffee trinken ging. Zu meiner eigenen Überraschung bot mir die Vermieterin einen Besichtigungstermin an, und ich nahm diesen wahr. Mein Unwohlsein verschwand allerdings auch dort nicht, insbesondere dadurch geschürt, dass sie mir von ihrem Engangement in ihrer Kirche - den Zeugen Jehowas - erzählte. Außerdem lag die Wohnung relativ weit außerhalb, sodass ich ihr - trotz mangelnder Alternativen - absagte. Mittlerweile habe ich alle meine Sachen bei Marta und Pierre untergebracht, die unglaublich lieb bei sich aufgenommen haben und wie einen Gast behandeln, obwohl schon sicher ist, dass ich mindestens den ganzen September mit ihnen auf 22 Quadratmetern leben werde. Zu diesem Zwecke müssen wir die Wohnung jeden morgen und Abend so umgestalten, dass die Matratze nachts unter dem Bett vorgezogen werden kann und ich Platz zum Schlafen habe. Dafür weicht der Esstisch dann in eine der Zimmerecken zurück. Ich bin sehr froh und glücklich, dass mir die beiden eine Bleibe angeboten haben und ich nicht gleich die nächste Möglichkeit beim Schopfe packen musste und in das nächstbeste Zimmer ziehen. (ICH DANKE EUCH ZWEI SO SEHR!!!!!) Meine Zimmersuche beschränkt sich jetzt auf die Zimmer des Studentenwohnheims, bei denen das Angebot von Woche zu Woche extrem wächst und ich mir relativ sicher bin, ab Oktober dann mein eigenes Zimmer zu haben.

As my search for a flat due to the studenthousingcompany is still without success so far, i tried to find a flat at an event from "Boplats" - a housing company. Boplats offers events - so called Mingelings - that give flatowners and flat seeking poeple the oportunity to meet, exchange contact data and invite the seekers to have a look at the flats. The event made me feel completely sick and I left it, after only speaking to one woman, with Flo as fast as possible and prefered to go for a coffee with him, Jannes and Kirsten. to my surprise the woman offered me a date to see her apartement and I accepted the offer. My bad feeling didn't vanish, especially after she talked about her engagement in the Chirch of the Jehowas wittnesses. Apart from that the flat was pretty much out of town, so I cancled, even if I didn't have a real alternative. Meanwhile I have all my stuff at Martas and Pierres place, they both welcomed me really nice and treat me as a guest, even if it is sure, that I will be stayhing with them at least the whole September at 22 square meters. We have to rearrange the whole flat twice every day to be able to pull the matrace out from below the bed in order for me to have enough space to sleep. To be able to do so, the table has to move into a corner of the room. I am really glad and happy, that the two offered me to stay with them and I didn't have to take the first chance to get another Room. (THANK YOU SO MUCH GUYS!!!!) My search now is only reduced to the studenthousings, whose offers become more and more from week to week and I am pretty sure I will have an own room from October. 

 

Abseits all der Freizeitaktivitäten bleibt ein bisschen wenig Zeit für die Uni. Dank meines Online-Studiums bin ich aber sehr flexibel, was meine Zeit angeht und kann meinen Tag ganz nach dem Freizeitprogramm richten. Meine Befürchtung, wegen der nicht vorhandenen Vorlesungen zu vereinsamen, ist bisher völlig umsonst. Auch wenn ich keine Veranstaltungen mit Kommilitonen meines eigenen Programmes habe, so kann ich mich zum Lesen doch in die Bibliothek setzen, welche nahe einiger der Biologie-Gebäude ist, und zum Mittagessen mit Marta, Pierre und Fredrik treffen.

Apart from all the activities we do in our spare time, there is a little less time for Uni. Thanks to my online-studies, I am pretty flexible with managing my time and can plan my day after the social activities. My anxiety I would end up alone because of the missing lectures was - for now - really pointless. Even if I don't have any university events to meet the people joining my master programe, I can go to the library to read, which is situated right next to the biology buildings, and meet Marta, Pierre and Fredrik for lunch.

 

Ich bin sehr glücklich, wieder zurück zu sein und freue mich auf die nächsten zwei Jahre. Schon im Oktober darf ich wieder in die Nähe der Forschungstation in Kristineberg - in der ich letztes Jahr den Meeresbiologie Kurs gemacht habe - zu einem zweiwöchigen Forschungsaufenthalt mit all den anderen Studierenden meines Master-Programmes. Ich bin sehr gespannt, was mich dort erwartet!

I am really happy to be back and look foward to the next two years. In October I am already allowed to go back to the village close to Kristineberg were I had the Marine Biodiversity course last year, for a two weeks field course with all the people of my master programe. I am really exited about that!

 

 

Fühlt euch alle ganz fest aus Göteborg gedrückt und gegrüßt,

Hanna

Big hugs from Gothenburg,

Hanna

 

Mein Master im Ausland - My masterstudies abroad

21Aug2017

Hallo ihr Lieben,

Hier werdet ihr die nächsten Monate und Jahre immer wieder über den neusten Stand der Dinge lesen können! Ich freue mich auf eure Kommentare :)

Hanna

 

Hey my friends,

Here you will be able to read about the most important updates during the next months and years! I am looking forward to your comments!

Hanna

 

Woche / Week 19 and 20 - Tjärnö and moving to Gothenburg

08Juni2016

Donnerstags morgens um vier jagten Nina und ich alle in die Autos um uns auf den Weg nach Norwegen zu machen. Nina, Constance und ich fuhren das manuell schaltbare Auto, während - zum Leidwesen Pierres - Pierre, Marta, Paula und James mit dem automatisch schaltenden Auto fuhren. Constance war unsere Copilotin, Nina und ich wächstelten uns mit Fahren und auf dem Rücksitz Schlafen ab. So fuhren wir die Strecke nach Norwegen mit Pausen an den unvermeidbaren Autofähren über die Fjorde. Vor der letzten Etappe erlösten wir Constance von ihrem Job als Beifahrerin und ließen sie auch ein bisschen schlafen. An einer besonders schönen Stelle kurz vor unserer Unterkunft hielten wir an und aßen unser Mittagessen im Freien. Wir fuhren durch die verschiedensten Jahreszeiten, während es auf den Bergen noch beinahe Winter mit Unmengen an Schnee war, war in den Tälern schon beinahe der Sommer ausgebrochen. Die Landschaft in Norwegen überwältigte uns alle und wir staunten nich schlecht über die Unterkunft, die ein großzügiges Haus war mit zwei Küchen, Bädern und vier Schlafzimmern. Auf dem riesen Balkon konnte man vom Whirlpool aus die Landschaft genießen und hinter dem Haus am Hang war ein großer Wasserfall, der uns alle motivierte den Berg noch am selben Tag zu besteigen. Letzen Endes schafften das nur zwei von fünf - nämlich die Jungs - während wir Mädchen uns vom Blumenkranz-Flechten ablenken ließen und deshalb auf halber Strecke wieder den Berg hinabstiegen. Abends wurde im Pool entspannt und da alle relativ erschöpft waren früh schlafen gegangen.

In the early thursday morning at 4 am Nina and me chased everybody into the cars and started our ride to Norway. Nina, Constance and I took the manual car, while - Pierre had to suffer - and drive with the automatic together wit Marta, Paula and James. Constance was our Copilote, Nina and me switched the driver every two hours and the other one slept on the backseats. We drove the whole way to the westcoast of Norway across the fjords where we had to take the ferries. Before the last etappe we freed Constance from the frontseat and let her sleep a while. At a really nice place just before our destination we stopped and had our lunch outside. We drove through different vegetation stages - while it was still almost winter in the mountains, the summer already arived in the valleys. The landscape was incredible and we were stunning when we saw the accomodation that was a big house with two kitchen, bathrooms and four bedrooms. On the big balcony you could enjoy the landscape while sitting in the whirlpool and behind the house there was a big waterfall that motivated us to climb the mountain the same day. In the end only two of us really reached the tib - the guys - while we girls were to busy with making flower-crowns and just climbed half the mountain. In the evening we relaxed in the pool and everybody went to bed early, exausted by the early wakeup.

Me - eating like always - Ich - wie immer am Essen Cruising through the snow - Fahrt durch Schneelandschaft Our House - Unser Haus Is it allowed to cross the meadow? - Darf man über die Wiese gehen? Foto-Session Das Wandern ist des Müllers Lust ... Our amazing Jacuzzi - Unser super Whirlpool

Freitags nach einem etwas angespannten Frühstück einigten wir uns auf eine Wanderung entlang eines Tracks ganz in der Nähe der Unterkunft. Das Wetter war gigantisch und die Landschaft war genau so, wie ich mir eigentlich Kanada vorstelle. Da der Track etwas unwegsamer war, als wir uns das vorgestellt hatten, brauchten wir für die ersten Kilometer wesentlich länger, als gedacht und Paula, Nina und ich liefen vorraus um das am Ende unseres Trackstücks geparkte Auto zu holen und den Rest an einem Zwischenstop abzuholen. Da wir mit zwei Autos in Norwegen waren, konnten wir diese zu Beginn der Wanderung und dem Ende platzieren um nicht die gleiche Strecke zurück laufen zu müssen. – Schlauerweise hatten wir natürlich den falschen Schlüssel (mein Fehler) mit genommen, sodass Nina mit einer netten Norwegerin zurück zum ersten Auto fuhr, um dieses mit dem richtigen Schlüssel zu uns zu bringen. Wir kamen mit beiden Autos gerade an unserem verabredeten Treffpunkt an, als der Rest der Gruppe eintrudelte. Zurück zu Hause ging jeder seinen eigenen Interessen nach – Paula und ich kümmerten uns um den Einkauf, Nina und Constance gingen auf eine kleine Rudertour und Pierre zeigte Marta das manuelle Schalten am Auto. Abends gab es gemeinsames Essen und natürlich eine Runde Whirlpool. Da Marta ständig den Song „500 Miles“ vor sich hin summte, schlug ich den Film „Benny und Joon“ für den Abend vor (500 Miles ist der Titelsong). Nina, Paula und Constance waren total von dem Film begeistert und Constance spielte das Lied die nächsten Tage rauf und runter, bis wir ihr das verboten aus Angst es irgendwann nicht mehr hören zu können.

After a little tense breakfast on Friday we desided to do a walk along a track near the accomodation. The weather was awesome and the landscape as well, actually like I imagine Canada to look like. As the track was a little trickier than we imagined, we needed a lot longer than thought and Paula, Nina and me walked ahead to get the car that was parked at the end of the track and pick up the others on an earlier stop. Since we had two cars we could place one in the beginning and one in the end of the walk and didn’t have to walk the same way back. – Of course we took the wrong key (my mistake) and Nina hitchhiked back to the first car to get it with the right keys. We arrived at the meeting point the same time like the rest of the group. Back home everybody did what he / she wanted – Paula and me did the groceries, Nina and Constance went out with the boat and Pierre showed Marta how to drive a manual car. In  the evening we had dinner together and a hot-tab-session. As Marta always sang the song “500 miles” I had the idea to watch “Benny and Joon” in the evening (has 500 Miles as titlesong). Nina, Paula and Constance totally loved the movie and Constance played the song the next days so many times, that we forbid it, afraid to hate it some time.

Für den Samstag hatte uns unser Vermieter einen Tipp für eine Rundfahrt mit den Autos gegeben, der uns ans Meer und zwei Fjorde entlang führte. Zu Beginn war das Wetter noch sehr schön, es wurde jedoch zunehmend trüber. Die Fahrt war wirklich sehr schön und wir hielten immer wieder an, um den Blick zu genießen. Unsere Mittagspause machten wir an der Straße an einer Stelle mit ebenfalls schöner Aussicht. Die weitere Fahrt führte uns in ein Städtchen, in dem uns Lars ein Cafe empfohlen hatte – wir entschieden uns nach einem kurzen Blick in das Lokal, uns im Supermarkt einen Eiscafe etc. zu holen und weiter zu fahren. Im Supermarkt bot uns eine sehr sympathische Deutsche ihre Hilfe an, die seit 50 Jahren in der Stadt Askvoll lebte und dort Deutschunterricht gab. Sie erklärte uns, dass man von der Stadt aus die Fähre zum westlichsten Punkt Norwegens nehmen konnte, für uns war es jedoch dafür leider schon zu spät. Sie gab uns dennoch ihren Fährplan mit. Aufgrund des immer schlechter werdenden Wetters und der zunehmenden Müdigkeit fuhren wir rückzus quasi ohne Stopps durch, ich schlief irgendwann total erschöpft auf dem Beifahrersitz ein. Nachmittags entspannte wieder jeder auf seine Weise, James, Pierre Marta und später auch Nina gingen angeln – sehr erfolgreich – während Paula, Constance und ich uns mit einem französischen Film vom Tag erholten.

For Saturday our host recommended us a tour by car, that led us along two Fjords. In the beginning the weather was awesome but it turned bad more and more. The ride was really nice and we stopped several times to enjoy the view. For lunch we stopped at one of the nice viewpoints as well and had a picknick. The ride led us to a town where Lars recommended us a Café – after a short visit there we desided to get an icecafe in the supermarket and drive on. In the supermarket a really nice german lady asked us if we need any help, she lived in Askvoll for 50 years teaching german. She told us, that there were ferries from the town to the most western part of Norway but for us it was already to late to take them. She still gave us the plan for the ferries. As the weather got worse and worse and we more and more tired, we drove back without any further stopps and I fell asleep some time on the front seat. In the afternoon everybody relaxed a little and James, Pierre, Marta and later Nina too, went to go fishing – very successful – while Paula, Constance and I watched a French movie.

Am Sonntagmorgen wurde das ganze Haus komplett gesäubert und die Autos wieder voll gepackt. Nina zeigte Lars die Unterkunft bei der Schlüsselabgabe, der wollte gar nicht alles sehen, sobald er hörte das drei Deutsche beim Putzen dabei waren (eigentlich ein bisschen rassistisch, aber man kann es auch als Kompliment an uns nehmen ;)). Für die Rückfahrt teilten wir die Fahrer diesmal anders ein, da Pierre am Automatik fahren eher wenig Spaß hatte, sprang ich bei diesem ein und wechselte mich mit Paula und Marta ab. Bis zur Mittagspause lief alles glatt, danach verloren wir Nina mit ihrer crew im ersten Auto leider und waren auf telefonische Unterstützung angewiesen, da wir nur ein Navigationsgerät dabei hatten. Um Oslo zu umfahren hatten wir uns für einen Tunnel unter dem Oslofjord durch entschieden, den Nina und ich einige Wochen vorher auch schon durchfahren waren, und nach dem wir den Rest der Gruppe wieder trafen. Gemeinsam ging es nach Strömstad um die Autos wieder in einen sauberen Zustand zu versetzen, der Rest wurde an der Station mit den Staubsaugern erledigt. Pierre und ich fuhren die Autos wieder zum Verleih und kamen mit einem zurück, welches Nina dann dort abstellte um mit dem Motorrad zurück zu kehren – logistisch ausgefuchst wie immer :D Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es dann relativ schnell ins Bett.

On Sunday morning the whole house was cleaned and the cars packed. Nina showed Lars the accommodation when we returned  the keys, but he actually didn’t want to see everything as soon as he knew that three germans were with us (actually a little racist but we can also see it as a compliment ;)). For the drive back we split the drivers different this time, as Pierre wanted to drive manual this time and I drove the automatic with Paula, and Constance. Until the lunchbreak everything went right, after we lost Nina with her crew in the first car and had to call them to get instructions for the further ride, as we only had one GPS with us. To drive around Oslo we desided to take the tunnel underneath the Oslofjord, that nina and I took some weeks before as well, and after which we met the others again. Together we drove on to Strömstad to clean the cars, for the rest we took the hoovers of the station. Pierre and I drove the cars back to the rental and came back with one, that Nina brought back to return with her motorcycle – logistical perfectly planned :D After a dinner together we went to bed pretty soon.

Am Montag ging der Kurs zum Thema Zooplankton los, unser Dozent war Erik, mit dem wir gleich nach dem Mittagessen ein letztes Mal mit der Nereus (dem kleinen Forschungsschiff) raus fuhren und Samples nahmen. Erik war total begeistert dabei die kleinen Tiere aus großen Wasserbehältern in kleinere umzufüllen, damit wir sie im Labor genauer ansehen konnten. Der Großteil der Gruppe war auf dem Boot mittlerweile nicht mehr allzu sehr bei der Sache – diese Woche war insgesamt die Luft bei allen ziemlich raus und das Motivationslevel eher niedrig. Erik ließ sich nicht davon beirren, dass kaum jemand besonders viel Zeit im Labor verbrachte, er arbeitete mit denen, die da waren. Ich versuchte mir montags schonmal einige der Arten anzusehen, um die Namen am nächsten Tag dann großteils mit den Flashcards zu lernen. Nina fing damit an, die Karten im Internet zu kreieren, Paula und ich beendeten die Arbeit daran die nächsten Tage. Selbstverständlich war am Abend wieder Game of Thrones angesagt ;) Wir schauten die Serie diesmal wieder im Labor, während Erik neben uns an seinem Mikroskop weiter arbeitete und fleißig Bilder von den Tieren aufnahm.

On Monday our course about zooplankton started with our teacher Erik, who took us a last time out with Nereus (the small research-boat) to take samples. Erik was totally happy about all the small animals he fished out of big tanks to put them in smaller buckets to be able to have a closer look at them in the lab later. Most of the group weren’t really into working anymore – this week the motivationlevel was pretty low. Erik didn’t care about the fact that only few people were in the lab, he worked with who was interested in it. I tried to had a look at some of the animals on Monday, to study their names with the help of the cram cards the next day. Nina started to create the flashcards and Paula and me completed the work during the following days. Of course it was time for Game of Thrones in the evening ;) We watched the series in the lab this time, while Erik sat next to us, working and taking pictures of the animals.

Am Dienstag ging der Kurs etwas früher los als gewohnt, mit einem Gastdozenten, den Erik als seines Erachtens besten Forscher bezeichnete. Er hielt uns eine Vorlesung über die Anpassungen an das Leben als Zooplankton. Danach hatten wir den Tag zur freien Verfügung und konnten uns die Zeit zum Lernen selbst einteilen. Wir arbeiteten also vor allem mit unseren Cram-Cards, das Programm fand Erik so interessant, dass wir ihm noch eine Kurzeinführung gaben bevor wir wieder weiter lernten.

The course started early on Tuesday with a guest teacher that Erik called the best researcher in the world. The docent hold a lecture about the life as Zooplankton and what kind of adapations are existing. After the lecture we had the whole day for self studies. We worked with our cram-cards and showed Erik the programm as he was really interested in it.

Am Mittwoch ging das Lernen weiter, dank der fehlenden Motivation beschränkte ich mich großteils weiterhin auf die Lernkarten und schaute mir danach alle Organismen nochmal im Lab an, bevor ich beschloss Feierabend zu machen und mit Paula und Nina an den Strand ging um zu baden. Abends fuhren Nina, Gianlucca und ich mit zwei Mädchen aus dem anderen Kurs nach Strömstad um ein Eis essen zu gehen und Rasmus vom Bus abzuholen. Den Abend verbrachten einige im Lab beim Lernen während Nina und ich auf dem Balkon saßen und ich Martas Socken weiter strickte. Auch Nina strickte fleißig an ihrer Socke weiter ;)

On Wednesday the studying went on, but as the motivationlevel was really low I just went for the flash-cards and had a quick look at all of the species in the Lab befor I called it a day and went to the beach with Paula and Nina. In the evening Nina, Gianlucca and me drove to Strömstad with two other girls of the other course and had an ice cream there before we picked up Rasmus at the bus stop. Some of the group spent the evening in the Lab with studying while Nina and I spent it on the balcony and I knitted Martas socks. Nina knitted also her first sock, willed to finish it before coming home ;)

Donnerstag vormittag war immernoch furs Lernen vorgesehen und deshalb frei, sodas wir genug Zeit hatten, die Namen noch einmal durchzugehen und Ich anfing meine Sachen zu packen, da es am nächsten Tag hieß Abschied zu nehmen von der wundervollen Zeit auf Tjärnö. Nach dem Mittagessen schrieben wir unsere Klausur, die fast alle bestanden. Erik war super nett und ließ statt einer Nachklausur einen Aufsatz schreiben. Nachdem alle ihre Ergebnisse hatten, fuhren wir mit dem Boot raus, diesmal mit allen außer Pierre und Marta, sodass wir das größte Boot nahmen, um alle darin unterzubringen. Alle außer Tove, Constance und mir gingen schorcheln oder schwimmen. Nach einer Stunde sammelten wir alle Wasserratten wieder ein und Tove fuhr uns zurück zur Station, wo wir unser letztes Abendessen hatten. Am Nachmittag schwamm ein großer Schwarm Makrelen an der Stgation vorbei – man kann die wirklich hören! – und die anderen holten ihre Angeln und fingen an danach zu fischen – mit großem Erfolg! Ein paar Leute aus dem anderen Kurs schlossen sich uns am Steg an und gingen schwimmen. Constance konnte nicht widerstehen und sprang ebenfalls ins Wasser ebenso wie Gianlucca. Die beiden sorgten dafür, dass auch ich ins Wasser kam – volkommen bekleidet. Es war eigentlich die perfekte Wassertemperatur um zu schwimmen, sodass ich den beiden dankbar war, dass sie mich ins Wasser schmissen, auch wenn ich ein bisschen Angst hatte, von den Quallen rundum gestochen zu werden. Am späteren Abend fuhren wir noch einmal mit einem der kleinreren Boote hinaus, leider ein bisschen zu spät für den Sonnenuntergang, aber es war trotzdem eine schöne Fahrt mit Schokolade und Sekt. Nina, Constance und ich hatten diese Fahrt schon länger geplant und nahmen Lara, Paula und Rasmus mit. Als wir zurück zur Station kamen, war die Party dort schon in vollem Gange und wir schlossen uns dem Rest and – ich strickend, da ich die Socken für Marta unbedingt fertig bekommen wollte. Es wurde eine wirklich lange Nacht und einige Leute des anderen Kurses schlossen sich uns an – es war auch das Ende ihres Kurses. Wir sahen die Sonne wieder aufgehen als wir von einem letzten Spaziergang zum Strand zurück kamen.

Thursday morning was still off for studying so we repeated the names again and I started to pack my stuff as the next day was the day of leaving Tjärnö. After lunch we had our exam and almost everybody passed, Erik was really nice with us and let the rest write an assignment instead of a reexam. After everybody picked up his / her results we went out with the boat, this time everybody but Pierre and Marta joined and we took the bigger boat to fit everybody in. Everybody but Tove, Constance and me went snorkling or swimming . After about an hour we collected all the wet people again and Tove brought us back to the station, were we had our last dinner. In the afternoon there was a big swarm of macrells in front of the station and the others brought there rods and started fishing for them – with a lot of success. Some people of the other group joined us at the jetty and went for a swim. Constance couldn’t resist and followed them as well as Gianlucca. The two made me go into the water as well – fully dressed. It was actually the perfect temperature for a swim so I was thankfull for the push into the water, even if the jellyfish everywhere scared me a bit. Later in the evening we went out with one of the small boats again, sadly a little late for a last sunset cruise but still a really nice ride with champagne and chocolate. Nina, Constance and me planned that actually for a long time and took Lara, Paula and Rasmus with us. When we arrived back in the accommodation the party there had already started and we joined the others – me knitting to get the socks finished. It got a really long night and some people of the other group spent it with us – it was also their end of the course. We saw the sun rising again when we went to bad after a last walk to the beach.

Pierre, Rasmus und ich bereiteten das Frührück am nächsten Morgen vor – Ich hatte nicht besonders viel Appetit nach 1,5 Stunden Schlaf und – zu meinem Unwohlsein eindeutig beitragend – hatte ich den Abend leider mit Rotwein beendet. An diesem Morgen weckte ich Nina und Constance zum ersten Mal fürs Frühstück, da die beiden verschlafen hatten. Da wir schon den Bus um kurz nach 11 zurück nach Göteborg nehmen wollten, mussten wir uns ein bisschen beeilen die Koffer zu packen und unser Zimmer sauber zur bekommen. Nina fuhr letztendlich nur Constance, Paula, Gianlucca und mich mit all unserem Gepäck zum Bus und wir kämpften uns mit 8 Gepäckstücken zu Constances Wohnung. Nina und Constance halfen mir, mein Gepäck zur Tram zu bekommen und damit zurück nach Helmutsro zu fahren, wo ich direkt zu Urska ging um auf Kai mit den Schlüsseln zu warten. Nachdem ich unter der Dusche war und mich wieder halb lebendig fühlte, trank ich mit Urska einen Kaffee und ging dann in den Slotskogen, wo ich mich Kai und einigen Leuten aus seinem Kurs zum Grillen anschloss und meinen Kurs dazu mit einlud. Simon, Rebecca, Constance, Nina, Rasmus sowie Raphaelle, Paula und viele andere Leute waren mit dabei. Es war wirklich sehr schön all die Leute wieder zu sehen. Am Abend hatte Paula eine letzte Party mit unserem Kurs in ihrer großen Küche organisiert und James, Marta, Pierre, Kalle schlossen sich dort der Gruppe an, sodass fast der ganze Kurs noch einmal zusammen kam. Ich war zu müde um lange zu bleiben, sodass ich mit Constance und Ramsus schon relative früh aufbrach und mich von den ersten Leuten verabschiedete. Es war eine wirklich gute Entscheidung den Kurs zu machen, aber am Ende der gemeinsamen Zeit war es umso schmerzhafter zu wissen, dass die Gruppe nie wieder zusammen kommen würde. Ich war die nächsten Tage ziemlich deprimiert aber Ich sehe auf eine wirklich schöne Zeit zurück und ich bin glücklich all die Leute kennen gelernt zu haben – auf so unterschiedliche Art und Weise. Vielen Dank euch allen für die super Zeit!!!

Pierre, Rasmus and me prepared the breakfast the next morning – I really did not feel like eating after 1,5 hours of sleep and sadly red whine that made me feel sick. This morning was the first morning I woke up Nina and Constance for breakfast because they slept in. As we wanted to catch a bus just after 11 am we had to hurry a little to get the rooms cleaned and everything packed. In the end Nina drove only Constance, Paula, Gianlucca and me with all our luggage to the bus and we struggled with 8 bags, backpacks and so on to bring them to Constance. Nina and Constance helped me to get my luggage to the tram and back to Helmutsro, where I directly went to Urskas room, waiting for Kai, who had my keys. After I had a shower and felt alive again, I went to Urska again to had a coffee and a talk and headed of to the Slotskogen, where I met Kai and some people of his course and invited my whole course to join in. Simon, Rebecca, Constance, Nina, Rasmus where there as well as Raphaelle, Paula and a lot more. It was really nice to see all the people again. In the evening Paula organized a last Party with our course in her big kitchen and James, Marta, Pierre, Kalle came there as well, so almost the whole course was together. I was way too tired to stay for long, so Constance, Rasmus and I left already pretty early and said good bye. It was a really good decision to take the course, but in the end it hurt a lot to know, we would never spent time all together again. I was pretty depressed the next days but I also look back to our great time and am happy to  get to know all of the people in so much different ways. Thank you all for the awesome time!!!!

 

Woche 18 Tjärnö

22Mai2016

Nach der Klausur ging der Großteil der Gruppe mit den Booten auf See, Constance verabschiedete sich von uns, da sie nach Frankreich zurück musste um einen Termin wahrzunehmen. Da das auf die Algen-Klausur folgende Wochenende das einzige war, an dem Kai Zeit hatte, noch einmal zu Besuch zu kommen, mieteten wir uns Freitag bis Sonntag ein Auto, mit dem Kai nachmittags von Göteborg nach Tjärnö fuhr. Ich führte ihn eine Runde durch die Station mit dem eigentlichen Plan später zum Afterwork nach Strömstad zu fahren. Da unser Hunger allerdings schon zu groß war, entschieden wir dann doch, das Abendessen in der Station zu genießen und nur zum Einkauf und auf ein abendliches Eis im Hafen noch einmal in die Stadt zu fahren. Wir nahmen also Nina und Gianlucca mit und genossen den Sonnenuntergang und den Anblick der eigentlich schon übertrieben großen Jachten, die vermutlich alle Eigentum norwegischer Urlauber waren. Zurück zu Hause setzten wir uns noch ein bisschen auf den Balkon und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

After the exam most of the group went out with the boats, Constance left to France, as she had to go back because of an appointment. Since the weekend after the algae-course was the only one, Kai had time to visit me again, we rented a car for the weekend, that Kai used to from Gothenburg to Tjärnö. I showed him the station with the plan to go to Strömstad for afterwork. As we were already really hungry we desided to stay in the station for the dinner and only went to Strömstad for the groceries and an icecream in the harbour. We took Nina and Gianlucca with us and enjoyed the sunset and the pretty big boates in the harbour, that propably are mostly owned by norwegian holliday guests. Back home we sat on the balcony for a liitle while and relaxed a bit. 

Am nächsten Morgen standen Kai und ich früh auf, packten ein paar Sachen zusammen - überwiegend Essen - und fuhren von Ninas Navi geleitet nach Oslo. Der Weg dorthin war nicht allzu schwer zu finden, einen erschwinglichen Parkplatz aufzutreiben war eine weit größere Herausforderung. Dem Navi folgend, das leider nicht über die neusten Baustellen in Kenntnis gesetzt war, stellten wir das Auto erstmal auf irgendeinem stadtnahen Parkplatz ab und nahmen unser Frühstück mit in einen nahegelegenen Park an der Festung Oslos. Da der Parkschein schnell abzulaufen drohte suchten wir schnellstmöglich ein Infocentre auf, um uns über billigere Parkmöglichkeiten zu informieren (eine Stunde parken in Oslo - stolze 60 norwegische Kronen umgerechnet um die neun Euro). Wir fuhren das Auto auf Empfehlung der Touri-Info also aus der Stadt hinaus in ein Industriegebiet, wo das Parken netterweise umsonst war. Mit der Metro ging es dann zurück in die Stadtmitte, wo wir uns die Oper, das arabische Viertel und den botanischen Garten anschauten. Von der Oper aus hatte man einen super Blick auf die Stadt, da man deren Dach begehen konnte. Auf der anderen Seite der Hauptstraße waren die sogenannten „Barcode-Gebäude“ zu sehen, die wirklich Ähnlichkeit mit Barcodes haben aber vor allem als Ensemble super aussahen. Im botanischen Garten machten wir unsere Lunch-Pause, bevor wir uns in das Munch-Museum begaben. Die aktuelle Ausstellung verglich Munch mit Mapplethorpe, einem Künstler des 20. Jahrhunderts. Von letzterem waren vor allem Fotografien ausgestellt die bloße Männer-/Frauenkörper darstellten. Das Museum hatte genau die richtige Größe um interessant zu sein und nicht langweilig zu werden. Nach dem Museumsbesuch liefen wir durch die Stadt zurück zu einem uns empfohlenen Skulpturenpark und kamen an anderen schönen Gebäuden wie dem Rathaus vorbei. Im Park genossen wir die letzten paar Sonnenstrahlen bevor ein fünf minütiger Regenguss alle Besucher aufscheuchte und wir wieder zurück zum Stadtzentrum liefen. Bevor wir uns wieder Richtung Auto auf den Weg machten, schauten wir uns einen der neu entstandenen Stadtteile an, der auf eine Halbinsel gebaut worden war und für Leute wie uns wohl niemals bezahlbar sein wird. Die Gebäude hatten eine wirklich interessante Architektur und sahen - obwohl Hochäuser - unglaublich gut aus. Die Menschen in dem Viertel - reiche Leute und Touristen. Man hatte einen wunderschönen Blick auf die Festung auf der anderen Seite des Hafens. Auf dem Weg zurück zur Metro liefen wir noch einmal an. Wir brauchten einige Zeit um das Auto wieder zu finden - dank meines unverbesserlichen Orientierungs - es stand aber noch unversehrt an seinem Platz. Als wir wieder in der Station ankamen stieg dort schon die Samstag-Party, und wir machten uns nach einem gemütlichen Abendessen ins Bett.

The next morning Kai and me got up pretty early, packed our stuff - mustly something to eat - and drived to Oslo, guided by Ninas navigation system.  The way there was not to hard to find, but it was pretty hard to find an affordable parking spot. Following the navi, that was not updated for the latest construction works, we parked the car at a central parking place and had our breakfast in a park nearby, in front of the Castle of Oslo. As the parking ticket ran off pretty fast, we were looking for a information centre as fast as possible to ask for cheaper parking facilities ( one hour parking in Oslo - 60 norwegian crownes, about nine Euros). We drove the car out of the town, as the woman at the information centre recommended us, into an industrial area, where parking was for free. We went back to the city centre by metro, where we went to see the opera, the Arabian quarter and the botanical gardens. From the walkable roof of the opera we had the perfect view over the city. To the other side of the main street were the so called “Barcode”-Buildings, which indeed looked a little bit like barcodes and where looking really good as an ensemble. We took our lunchbreak in the botanical gardens, before we went to the munch-museum. The recent exhibition was comparing Munch with Mapplethorpe, an artist from the 20.th century. The last ones pictures were mostly fotographed, naked men or women. The museum had exactly the right size to be interesting without getting boring. After the visit of the museum we walked back to the city and to a sculpture-park, that we got recommended by several people, on our way we passed really nice buildings like the city council. In the park itself we enjoyed the last sunbeams before a rain shower of five minutes chose most of the people out of the park and we went back to the city centre. Before we went back to our car, we walked through one of the recently built parts of the city, that was situated on an peninsula and for people like us will never be affordable. The buildings had a really interesting architecture and looked – even if they were pretty high  - really good! The people in this part of the city – rich people and tourists. The view across the harbour was really nice and we could see the castle there. On our way back we visited the opera again and went then back to the car, which we found – thanks to my super orientation – after some time of searching, but at least it was still there. When we came back to the station the people there were having the Saturday-night party, and we went to bed after a relaxed dinner.

Oper von Oslo - Oper of Oslo Barcode-Gebäude - Barcode-Buildings Botanical Gardens - Botanischer Garten City-Council City-council ParkParkParkPark Fancy new Quarter - Hippes neues Viertel Castle and harbour - Festung und Hafen   

Für Sonntag hatte Kai sich einen Besuch eines nahegelegenen Welt-Kulturerbes überlegt. Wir nahmen Paula dorthin mit und schauten uns das Museum zu den Fels-Ritzereien der Bronzezeit an. Von dort aus liefen wir zu drei verschiedenen Stellen, an denen die alten "Bilder" im Stein mit Farbe wieder sichtbar gemacht worden waren und bewunderten die unzähligen in den Stein gehauenen Boote, Menschen und Tiere. Die abgebildeten Personen waren unübersehbar großteils männlich. Mit den Abbildungen wurden laut der Interpretationen des Museums Menschen nicht nur abgebildet sondern teilweise sogar verspottet. So sitzt einer der Männer zum Beispiel auf einem buckeligen Pferd und hat eine besonders groß abgebildete Nase, während ein andere stolz auf seinem Pferd steht, welches keinen krummen Buckel hat. Die Ritzungen waren wirklich faszinierend, jedoch waren doch immerwieder die gleichen Motive abgebildet, sodass wir nach einem Spaziergang durchs Freilichtmuseum zu der vierten Stelle, an der die Ritzungen aufbereitet worden waren noch hin fuhren, jedoch nicht mehr dem Weg zu weiteren Abbildungen foltgen. Zurück in der Station starteten wir drei noch eine abenteuerliche Fahrt mit dem Boot um die Insel. Erleichtert, das Boot wieder heil in den Hafen bekommen zu haben aßen wir zu Abend und Kai verabschiedete sich nach Göteborg. Abends fand ich den halb toten Rasmus vor der Haustür, der von Strömstad zurück nach Tjärnö gejoggt war - sicher über zehn Kilometer Strecke mit einem dicken Rucksack auf dem Rücken - und brachte ihm erstmal ein bisschen Wasser. Den Abend verbrachten Nina, Rasmus und ich in unserem Zimmer, wobei ich mir schon einmal ein paar Tipps für die Reise um Schweden im Juli geben ließ.

For Sunday Kai planned a trip to a wold heritage nearby. We took Paula with us and visited the Museum about rock carvings out of the bronze age. From there we walked to three different locations, where the old pictures in the rocks were painted to make them better visable, and looked at the numberless ships, humans and animals in the rocks. The humans were mostly men – obviously. As the interpretations said were some of the pictures not only to show humans but also to make fun of people. One of the men for example was sitting on a horse with a bad back and had a really big nose, while another was proudly standing on his own nice horse. The carvings were fascinating but showed mainly the same things, so we skipped one of the walking paths at the fourth location after we went through the outdoor part of the museum. Back in the station us three started an adventurous ride with the boat around the island. Released that the boat was still one piece, when it was back in the harbour, we had our dinner and Kai went back to Gothenburg. In the evening I found a half dead Rasmus in front of the door, who had been running all the way from Strömstad – more than ten kilometres with a big backpack on the back – and brought him some water. Nina, Rasmus and me spent the evening in our room, while I was getting some information from Rasmus for the travels in July.

 

Großes Schiff - Big ship Stone-Grave - Steingrab Man with big nose on the suffering horse - Mann mit großer Nase auf buckeligem Pferd Freiluft-Museum - Openair-Museum

Die folgende Woche hatten wir einen Kurs ums Thema Mikroalgen in ihren verschiedenen Lebensräumen. Es ging vor allem darum verschiedene Arten unter dem Mikroskop bestimmen zu können - diesmal ohne Schlüssel. Wir lernten in der Woche ca. 40 Arten bzw. Genera auswendig, die Freitag in einer kleinen Klausur abgefragt wurden. Es war also reichlich zu tun in dieser Woche, sodass wir sehr viel Zeit im Lab und vor den Computern verbrachten. Montag abends war es wieder Zeit für eine Folge Game of Thrones. Da das Lab diesmal bis um acht abends belegt war, schauten wir die Folge bei Lara und Marta im Zimmer - die Hälfte auf dem Bett sitzend, die andere Hälfte auf dem Boden vor dem Bett. Da es hier mittlerweile noch recht lange hell bleibt, gingen wir danach raus. Nina ließ uns alle eine Runde mit ihr auf das Motorrad sitzen, mit dem sie einen nach dem anderen auf die Insel Saltö fuhr. Dort durfte wer wollte auch selbst das Fahren ausprobieren. Ich entschied mich nach Sonnenuntergang dafür in Gesellschaft von James und Kalle zurück zu laufen. Auf dem Weg fuhr Nina immer wieder an uns vorbei und brachte den Rest der Gruppe zurück zur Station.

The following week we had a course with the topic microalgae in different environments. The main part of the course was to identify different species of microalgae under the microscope – this time without a key. This week we got to know about 40 species or Genera by heart, that were tested in a little test on Friday. It was a lot to do this week, so we spent a lot of time in the lab and in front of the Computers. Monday evening it was time for Game of Thrones. As the lab was taken until eight this day, we watched in Laras and Martas room this time – half sitting in the bed, half on the ground in front of the bed. As it stays bright pretty long already, we went outside after the series. Nina let us drove with her and her motorbike and brought us all to the island Saltö. From there everybody who wanted, could try to drive him/herself. I desided to walk home after sunset and joined James and Kalle on their way back. On our way Nina passed us several times, bringing back the rest of the people back to the station.

Dienstags sandte unsere Dozentin uns aus um Proben von Sand und Schlick, Makroalgen und Wasser zu holen, die wir anschließend nach Mikroalgen durchsuchten. Beim Nehmen der Sandprobe am Strand, beschlossen Kalle und Nina am Nachmittag zu eben jenem Ort einen Schnorchelausflug zu machen, zu dem sich später auch James, Gianlucca, Lara, Rasmus, Marta und ich anschlossen. Den Abend verbrachten wir bei Tee und Plausch im Gemeinschaftsraum. Mittwochs erfuhr ich von Tove, unserer schwedischen Komilitonin von einem Laden auf dem nahegelegenen Campingplatz, welcher Wolle verkauft. Abends lief ich also voller Forfreude mit Nina zu der Rezeption des Platzes und kaufte endlich mal wieder Wolle ein, mit der ich sogleich begann, ein Stirnband für Nina anzufertigen. Da ich den Start beim gemeinsamen Film schauen (diesmal The Life of Brian) wieder in Martas und Laras Zimmer aber bei quasi kompletter Finsternis machte, zog ich das ganze wieder auf und startete Donnerstags nochmal neu. Den Donnerstagabend verbrachte der Großteil der Gruppe mit Lernen, während James und ich nach Unterkünften für das lange Wochenende am Ende des Kurses schauten. Kurz bevor es dunkel wurde gingen Lara, Constance, Nina und ich noch für einen kleinen Spaziergang nach draußen bevor ich zurück ins Zimmer ging.

Tuesdays our teacher sent us out to get samples of sand, mudd, macroalgae and water, that we were inspecting for microalgae. While taking the samples of sand on a nice beach, Kalle and Nina desided to go to this place in the afternoon again to go snorkling, James, Gianlucca, Lara, Rasmus, Marta and me joined them. We spent the evening with tee and talks in the common room. On Wednesday Tove, one of our swedish students told me there was a shop selling wool nearby on a camping site. In the evening I went to the reception of the camping site with Nina, totally happy, and bought wool, with which I started to nit something for Nina. As I started nitting in the dark while watching The Life of Brian – again in Martas and Laras room and without any light, I had to restart on Thursday. The Thursday evening most of the group spent with studying, while James and me looked for accomodations for the long weekend in the end of the course. Just before it turned dark, Lara, Constance, nina and me went for a little walk before I went back to the room to bed.

Freitags morgens hatten wir die bisher netteste Klausur, bei der unsere Dozentin wirklich lieb mit uns war. Dementsprechend bestanden alle und ca die Hälfte der Leute mit 100% an richtigen Antworten. Da die Klausur keine halbe Stunde lang andauerte war der Tag noch sehr jung und alle fühlten sich ein bisschen verloren so ganz ohne Lernstress. Das Wetter war das Wochenende über leider nicht besonders sonnig, ich verbrachte deshalb die meiste Zeit im Geiemschaftsraum, strickend. Rasmus gesellte sich irgendwann dazu und wir schauten "Findet Nemo" auf seinem Handy-Bildschirm. Dementsprechend kam ich mal wieder nicht zu dem, was ich eigentlich organisieren wollte - aber es war sehr entspannt. Abends schauten wir "Grease", diesmal in Paulas Zimmer. Während Paula, Lara, Rasmus und ich so manches Mal über die übertriebene Lässigkeit Travoltas lustig machten, ärgerten Constance und Nina sich ein bisschen über unsere Kommentare, die den Film unweigerlich etwas ins lächerliche zogen. Ich muss zugeben dass die Tanzszenen trotz allem wirklich gut waren und Travolta damit eindeutig punkten kann.

Friday morning we had the nicest test so far, our teacher was asking for relatively easy species. Since it was not too hard, everybody passed this time and half of us even with 100% right answers. The exam was pretty fast done we had almost all the day without any university, and nobody knew what to do without any study-pressure. The weather was bad for the whole weekend and sadly not that sunny, I spent most of the time in the common room, nitting. Rasmus joined me some time and we watched “Finding Nemo” on his mobile phone. Of course I wasn’t able to do my organising stuff as I acutally planned, but it was really relaxing. In the evening we watched “Grease” , this time in Paulas room. While Paula, Lara, Rasmus and me had to laugh some times because of Travoltas ridiculous way of walking, Constance and Nina were a little upset about our comments, that made the movie a little ridiculous. I have to admit, that the dancing scenes were really good and Travolta is able to dance really good.

Für den Samstag hatten wir uns den Van der Station reserviert um relativ früh am Morgen nach Strömstad zu fahren und mit der Fähre die Kosterinseln zu besuchen, welche ein beliebter Urlaubsort sind. Nach anfänglichem Missmut über die frühe Uhrzeit und unterschiedlicher Auffassung von Pünktlichkeit, erreichten wir den Fährhafen um einiges vor der Fähre und hatten noch Zeit für einen Kaffee am Hafen. Die Fährfahrt war wesentlich kürzer aber schaukeliger als gedacht. Auf der Insel angekommen hatten wir einen wunderschönen Spaziergang, bei dem wir den Blick über die Insel genossen und am Ende in einer super schönen Gärtnerei unsere Fika einnahmen. Es war wirklich ein sehr schöner Ausflug und wir hatten Glück mit dem Wetter, es fing genau dann an zu regnen, als wir in der Fähre saßen um wieder nach Strömstad zurück zu kehren. Wir brachten Lara zurück zur Station, da sie übles Kopfweh bekommen hatte und machten uns dann nochmal auf zum Einkaufen und um Lauren abzuholen, welche Lara dieses Wochenende besuchen kam. Nach dem Abendessen schauten wir - wieder bei Paula im Bett - Braveheart, bei dem die beiden Jungs und Constance einschliefen, während Nina, Paula und ich einigermaßen wach blieben und uns die zahlreichen Schlachten zwischen Engländern und Schotten ansahen.

For Saturday we reserved the van of the station to drive to Strömstad pretty early this morning and catch the ferry to the Koster islands, that are a favoured place for holidays. After a little madness because of the early time and different concepts of being in time, we arrived at the harbour way earlier than the ferry and had time enough to get a coffee in the harbour. The ferry ride was way shorter but also bumpier than thought. On the island we had a really nice walk, enjoyed the view over the island and had a super nice fika in a gardenboutique. It was a really nice trip and we were lucky with the weather, it started raining when we were on our way back to Strömstad with the ferry. We brought Lara back to the station, because she got a bad headache and drove back to the town to do the groceries and pick up Lauren, who was visiting Lara for the weekend. After the dinner we watched Braveheart – again in Paulas bed – and the guys and Constance were falling asleep, while Nina, Paula and me were staying more or less awake and watched the uncountable battles between Scotsmen and Englishmen.

Koster-Church - Koster-Kirche

Nach der langen Nacht standen wir Sonntag nicht allzu früh auf - es war sowiso ziemlich trübes Wetter - sondern genossen es ein bisschen länger im Bett liegen bleiben zu können. Ich begab mich für den größten Teil des Tages in den Gemeinschaftsraum und schaute mit Rasmus "Findet Nemo" fertig und strickte eifrig weiter. Abends grillten wir gemeinsam mit der anderen Gruppe, die hier über das Wochenende geblieben war und machten es uns wieder im Gemeinschaftsraum gemütlich, bis irgendwann nur noch ich alleine dort saß und beschloss dann auch mal ins Bett zu gehen

After the long night we got up a little later on Sunday – it was anyways pretty bad weather – so we really enjoyed staying in bed for a little longer. I spent most of the day in the common room again and watched the end of “Finding Nemo” with Rasmus and nitted further. In the evening we had a barbeque with the other group that spent the weekend at the station and relaxed a little more in the common room after, until I was sitting there alone and went to bed.

Montags startete die neue Woche mit einem neuen - diesmal lediglich zweitägigen Kurs - zum Thema Fische. Unser Dozent verlangte diesmal um einiges mehr als die vorherigen und ließ uns anhand gefrorener Fische üben ließ, die Art herauszufinden. Da die Präparate schon öfter einmal halb aufgetaut und wieder eingefroren worden waren, war der Zustand so mancher Flosse schon nicht mehr ganz so perfekt, sodass die Identifizierung nicht immer so leicht fiel. Abends war es wie jeden Montag mal wieder Zeit für Game of Thrones, das diesmal wieder bei Lara und Marta im Zimmer stadt fand. Danach saßen wir noch ein bisschen im Gemeinschaftsraum zusammen, allerdings mit eingeschränkter Kommunikation, da jeder vor seinem Bildschirm saß - außer mir, ich gab mich mit meinem Strickzeug zu Frieden.

On monday the week started with a new, this time only two-days-course – about Fisch. Our teacher expected a little more this time and let us exercise the specifying with frozen fish. As the fish were already frozen and unfrozen several times, they didn’t look that good anymore and there fins were sometimes almost non-existent, so the identification wasn’t too easy. In the evening it was of course time for Game of Thrones, this time again in Laras and Martas room. After we sat together in the common room, but this time less communicative, as everybody had the own phone or computer in front of his nose – apart from me, I had the nitting stuff.

Dienstag wurde den ganzen Tag über gepaukt bis abends, die hartnäckigsten unter uns waren bis drei Uhr am Lernen, für die tags darauf folgende Klausur. Der Lerntag wurde lediglich unterbrochen durch die Malzeiten und den super schönen Sonnenuntergang, für den Nina, Lara und ich das Gebäude noch einmal verließen.

On Tuesday we were studying all day long until the evening - some of us spent half oft he night with studying and went to bed at three - for the exam on the following day. The studies were only interrupted by eating and for a realy nice sunset, that made Nina, Lara and me leaving the building for some minutes.

Mittwoch wurden die Fischarten mehr oder weniger erfolgreich abgefragt, die Hälfte anhand mehr oder weniger kniffliger Bilder, sodass diesmal wieder einige durchfielen. Nach der Klausur fuhr Nina in die Stadt um das erste der beiden Mietautos abzuholen. Damit laß sie uns in der Station auf und wir brachten Lara und Rasmus zum Bahnhof, bevor wir das zweite Auto abholten - nicht ohne das vermeintlich kaputte Motorrad durch einen Mechaniker inspizieren zu lassen. Constance, Nina und ich kümmerten uns um den Großeinkauf fürs Wochenende und belohnten uns danach mit einem Eis in der Stadt. Abends kochten wir eigenhändig und fuhren mal wieder mit dem Boot hinaus in die Insellandschaften, welche um Tjärnö wirklich umwerfend schön sind. Das Wetter war auf dem besten Wege für das lange Wochenende wieder schön zu werden, sodass wir uns voller Vorfreude auf Norwegen ins Bett legten.

On Wednesday we got tested on the fishspecies, more or less succesfull this time – half oft he fish weh ad to identify were frozen, half oft hem were printed pictures, that were pretty hard to specify, so several people failed. After the exam Nina drove to town to pick up one of the rental cars. She picked us up in the station and we brought Lara and Rasmus to the station, before we picked up the second car – not without letting somebody having a look at the so thought broken motorbike. Constance, Nina and me did the big groceries for the weekend and had an ice after. In the evening we cooked some pasta and went out with the boat again to the nice islands around Tjärnö that are really awesome. The weather was on the best way to get better for the weekend, so we went to bed excited about the weekend plans.

 

Woche 16 und 17 - Umzug nach Tjärnö

11Mai2016

Nach der super Zeit in Kristineberg fiel es uns wirklich schwer, die Station zu verlassen um nach Tjärnö zu reisen. Montag morgen verabschiedeten wir uns von Anna, Jimmy und Sevda, die den Kurs nicht  weiter machte, sondern zurück in die Türkei flog. Nina brachte uns mit dem kleinen Elektroauto zur Bushaltestelle um dann selbst mit dem Motorrad nach Tjärnö zu fahren. Da das Motorrad nur begrenzte Gepäck-Mitnahme ermöglicht, nahmen Constance und ich neben unserem Gepäck noch einen Teil von Ninas mit. Alles in allem hatten wir sieben Gepäckstücke von einem Bus zum nächsten zu transferieren - vier Busse waren es insgesammt und wir lachten uns selbst dabei aus, wie Zigeuner erscheinen zu müssen. Die Busfahrerin des ersten Busses war super lieb und stieg sogar für uns aus dem Bus um uns beim Einladen zu helfen und auch beim Ausladen war sie wieder zur Stelle. Beim vorletzten Buswechsel stiegen wir in den Bus der von Göteborg kommenden anderen, Gianlucca war so lieb auszusteigen um uns beim Einladen zu helfen. In Tjärnö empfing uns Nina freudestrahlend und wir waren wirklich froh das Gepäck endgültig los zu sein und in die Schränke räumen zu können. Nachdem wir uns selbst in Zimmer aufgeteilt hatten ging es zum Mittagessen und danach zur Vorlesung von Gunilla, die uns die Makroalgen und deren Bestimmung näher bringen sollte. Das Bestimmen von Algen stößt in der Gruppe auf minder große Begeisterung, die Invertebraten sind immernoch allgegenwärtig und die Namen der Algen stellen sich als schwerer lernbar heraus. Nach dem Abendessen - das hier in Tjärnö schon um fünf serviert wird, sodass man um zehn schon wieder hungrig ist - drehten Nina, Gianlucca und ich noch eine kleine Runde zu einem nahegelegenen Strand. Danach war wie jeden Montag "Game of Thrones" angesagt, das wir mangels geeignetem Bildschirm in unserer Unterkunft im Labor am Bildschirm schauten. Mit dem Vorsatz früh ins Bett zu gehen gingen wir zurück auf die Zimmer, ich schloss mich dann aber doch spontan noch Gianlucca, Pierre und Rasmus zu einer Runde Janif an. Schleichend ins Zimmer zurück kehrend, versuchte ich Nina und Constance nicht zu wecken, da ich allerdings im Stockbett oben schlafe, wackelt das gesammte Bett, sobald ich die Leiter hinauf klettere - ich fühle mich schwer an meine Kindheit erinnert - und Constance nennt mich schon einen kleinen Elefanten :D

After a great time in Kristineberg it was really hard for us to leave the station in order to travel to Tjärnö. On monday morning we said good bye to Anna, Jimmy and Sevda, who didn't join the course any longer but left Sweden soon after the INvertebrates part. Nina drove us to the busstop with the electro-car and drive with her motorcycle to Tjärnö. Because it is really hard to transport anything with the motorcycle, Constance and me took some of her stuff with us. In the end we had 7 luggage-pieces to transfer from one bus to the next - four busses all together and we were loughing about us as we looked like chipsies. The first busdriver was really nice and even helped us with putting the luggage in the bus and dropping it again. Changing the bus for the second last time we met the people travelling from Gothenburg to Tjärnö, Gianlucca helped us with our luggage. In Tjärnö Nina already welcomed us and I was really happy to get rid of the luggage and could unpack everything. After we all got our keys we went to the lunch and after to the lecture of Gunilla, who is supposed to teach us Macroalgae and their specification. The specification of Algae is not that beloved by the group, the Invertebrates are still in our mindes and the names of the algae don't want to stick to our minds. After dinner - that is already served at five here in Tjärnö, so everybody is hungry again at ten -  Nina, Gianlucca and me went to walk to a beach nearby. After that as it was a monday it was time for "Game of Thrones". Having no good Screen to watch it in our accomodation building, we went to the lab to watch it there. In order to go to bed early this evening we went to our rooms after the session, but then I joined Gianlucca, Pierre and Rasmus for a game of Janif. I tried to go to bed really silent that evening to not wake Nina and Constance up, but as I am sleeping in the upper bed of a bunkbed, I was unsuccesfull - the whole bed is shaking when I climb it and I feel thrown back to my childhood - Constance calls me a little elephant :D

Ein Haufen Gepäck - Heaps of luggage

Den Dienstag verbrachten wir größtenteils im Labor mit dem Bestimmen von Algen und ließen ihn bei einem Film im Wohnzimmer des "Weißen Hauses" (die andere Unterkunft hier) ausklingen. Die Wahl fiel auf The Iron Giant,... irgendwo am Ende bin ich diesmal wohl als einzige eingeschlafen ;)

We spend most of the Tuesday in the lab with specifying algae and watched another movie in the "White House" (the other accomodation here). This time we choose The Iron Giant,... somewhen in the end I fell asleep, guess this time I was the only one. ;)

Balkon des Weißen Hauses - Balcony of the white house Blick vom weißen Haus auf die Station - View from the white house over the station

Mittwochs ging es mit den kleinen Motorbooten auf eine nahegelegene Insel um dort mit Neoprenanzügen schnorcheln oder mit Waathosen an den Felsen entlang zu gehen. Außer Constance und Nina entschieden sich alle für das Schnorcheln - Gunilla bezeichnete uns deshalb als mutig, da das Wasser trotz der heiter scheinenden Sonne ziemlich frisch ist. Mit einem Wetsuit noch nicht ganz vertraut tastete ich mich an diesem Tag lediglich an das Schnorcheln mit kompletter Ausrüstung heran. Alle waren total begeistert - außer Pierre, der sich im Wasser mit seinem Anzug noch nicht so vollkomen wohl fühlte und deshalb ein bisschen früher aufgab. Constance und Nina kletterten Tapfer über Stock und Stein von einer Bucht zur anderen und leiteten Pierre an, wo er Algen zu suchen hatte, die wir dann mit zurück zur Station mit nahmen. Dort wurden sie, wie auch in Kristineberg in der Intake-Hall mit Wasser versorgt. Abends unternahmen Nina, Constance, Gianlucca und ich eine kleine Bootsausfahrt. Constance strahlte heller als die Sonne als sie das Steuer übernehmen durfte und war föllig in ihrem Element ;)

On wednesday we went to a small island close to the station with the small Motorboats to go either snorkling with neoprene or walking along the shore with waders. Everybody but Nina and Constance decided to go snorkling - Gunilla called us really brave, as the water was still pretty chilly. Since I never used a wetsuit before, I just tested it that day for a little bit. Everybody was totally happy - but Pierre, who didn't feel that well with his suit yet and gave up a little earlier. Constance and Nina climbed bravely from one bay to the other and instructed Pierre which algae he should collect, in order to take them back to the station. Back there they were put into fresh water like the animals in the Intake-hall back in Kristineberg. In the evening Nina, Constance, Gianlucca and me did a short boat-cruise. Constance was looking so happy when she was driving the boat!

Gianlucca am Steuer - Gianlucca driving the boat Constance the cruiser Nina und ich, glücklich Constance so glücklich zu sehen - Nina and me happy to see Constance that happy Constance lächelt ausnahmsweise mal auf einem Foto - Constance smiling on a foto - what a special moment ;)

Nachmittags fuhr Nina mit dem Motorrad nach Strömstad um unseren Leihwagen abzuholen, den wir für das Wochenende gebucht hatten, während Gianlucca, Paula und ich uns mit dem Bus auf den Weg machen wollten. Als wir beobachteten, dass ein Auto den Parkplatz vor der Station verließ sprangen Paula und Gianlucca zum Fahrer und besorgten uns eine Mitfahrgelegenheit. Ich versuchte mit meinen schlechten Ortskenntnissen zum Autoverleih zu gelangen, gab aber mangels Unterstützung durch Google maps den Plan auf und gesellte mich zu Gianlucca und Paula in den Angelladen. Anschließend ging es in den Supermarkt, wo auch Nina wieder zu uns stoß. Gemeinsam ging es noch ein Eis essen und ein bisschen den Segelschülern im Meer zu schauen, bevor ich die Ehre hatte das Auto nach Hause zu fahren - das erste Auto das ich mit Automatikschaltung gefahren bin, fühlt sich an wie ein Spielzeugauto! Zurück in der Station gab es Spaghettie und Janif :)

In the afternoon Nina drove to Strömstad with her Motorbike to pick up our rental car we booked for the weekend, while Ginalucca, Paula and me wanted to take the bus. As we watched a car leaving the parking place of the station Paula and Gianlucca ran to the driver and asked for a lift. I tried to find the car rental - but without internet and with my sense for orientation I gave up pretty soon and joined Gianlucca and Paula to the fishing-shop. After that we went to the supermarket where Nina found us. We went to the harbour all together for ice-cream and watched some sailing-students before we went home and I was driving my first automatic car - feels like driving a toy! Back home it was time for Spaghettie and Janif :)

Segelschüler - Sailing students

Donnerstag morgen standen Nina, Constance und ich um sieben auf für ein gemeinsames Frühstück. Wir setzten uns dazu ins Gemeinschaftszimmer und bekamen Gesellschaft von einem kleinen Rentier (Art?) das vor dem Fenster in Ruhe graste. Nach dem Frühstück fuhren Nina und ich direkt los Richtung Norwegen um dort in einem Naturreservat spazieren zu gehen. Da es nicht so einfach war jenes mit dem Navi zu finden, fragten wir in einer Tankstelle nach einem Parkplatz bzw. Einstieg in das Gebiet, bekamen allerdings keine Hilfreiche Antwort, woraufhin wir nach einer kurzen Lunchbreak an einem Fluss weiter fuhren. An einer schönen Stelle abseits der großen Straßen entschlossen wir das Auto abzustellen und liefen dort eine Runde durch den Wald, entlang eines Wasserfalls und wieder zurück. Beinahe zufällig fanden wir auf der Weiterfahrt die Zufahrt zum Naturreservat Skrim-Sauheradfjella. Nach kurzem Zögern fuhren wir den Hügel zu einer Feriensiedlung hinauf - für mich etwas seltsam mitten in einem Naturreservat - aber wirklich schön gelegen auf einem höheren Hügel. Dort stellten wir das Auto ab und liefen zu einem anderen Parkplatz von wo wir uns eine Route zu einem größeren See aussuchten. Mehr oder weniger gut beschildert fanden wir die Route nach einiger Zeit und folgten ihr bis zum See - eine sehr aufregende Wanderung durch Schneeflecken, die immernoch sehr tief waren - stellenweise sanken wir bis übers Knie ins kalte Nass ein. Dank einigermaßen dicht haltender Schuhe blieben wir großteils zumindest warm und konnten die schöne Landschaft genießen. Nina freute sich ganz besonders darüber noch einmal Schnee zu sehen. Der See - unser Ziel - war immernoch großteils mit Schnee bedeckt. Direkt am Ufer befand sich eine Unterkunft für erschöpfte Wanderer und Urlauber, von denen wir gleich mehrere trafen und sogar zum Essen eingeladen wurden. Da es aber schon langsam kühler wurde lehnten wir dankend ab und fuhren zurück nach Hause mit dem Plan dort zu Abend zu essen. Bis wir nach einem wirklich schnellen Rückweg und einer weniger schnellen Fahrt nach Hause endlich ankamen, hatten wir uns an den Keksen allerdings schon so satt gegessen, dass wir auf das Abendessen verzichteten und auf dem schnellst möglichen Weg ins Bett gingen, um für den nächsten Tag ausgeruht zu sein.

Thursday morning Constance, Nina and me got up pretty early to have breakfast together in the common rooms upstairs. Through the window we could watch a deer feeding! After breakfast Nina and me left to drive to Norway to a Naturreserve, where we planned to do a hike. As it is not too easy to find the right way to the reserve with the navigation system we asked somebody in a petrol station, without any good advice sadly so we just took a short break for having lunch at a nice spot next to a river and went on driving. At a nice spot away from the bigger streets we stopped to park the car and take a little walk through the forest and along a waterfall. Almost a coincidence lead us to the entrance of the reserve Skrim-Sauherdfjela. After hesitating a little we drove in and up the hill to a little holliday village - little strange in a naturreserve ?! - but really nice situated on a hill. We parked our car there and walked to another parking place, where we looked for a route leading to a bigger lake. More or less good to find we followed the route as soon as we found it and got to the lake - a really nice walk through some patches of snow, that still were pretty deep - sometimes we sank into the snow up over the knees. Thanks to the more or less waterproof shoes we stayed mostly at least warm and could enjoy the nice landscape. Nina was espacially happy to see snow again. The lake - our aim - was still pretty frozen and covered with snow. Directly next to the lake there was a hut for tired hikers and people who want to take some days off in the nice nature. Some of them we met on our way there and got even invited to eat something, but since it cooled down already we desided to walk back and drove home, planning to eat something there. After a pretty fast walk back and a less fast ride home, we were stuffed with cookies and went to bed as fast as possible without cooking to be rested for the next day.

Rentier das uns beim Frühstück Gesellschaft leitete - Deer that joined us for the breakfast Unser super Leihwagen - Our super rental car Nina am Wasserfall - Nina in front of the waterfall Naturreservat - nature reserve Nina im Glück wegen all des Schnees - Nina happy because of all the snow Unsere Route - Our track

Freitags fuhren Nina und ich nicht ganz so früh los, nachdem wir unsere Sachen für das Wochenende gepackt hatten. Unser Frühstück nahmen wir auf der Fahrt an einem schönen Campingplatz am Vänern nahe Vänderbro ein. Wir fuhren Richtung Örebro, einer Stadt nahe des Vänern - der größte See Schwedens - wo wir eine Unterkunft in einem Gartenhaus einer wirklich sehr lieben Familie gebucht hatten. Die Hinfahrt planten wir entlang des Südufers des Sees mit einem weiteren Stop in Mariestad, wo wir unsere Mittagspause machten. Mariestad hat eine schöne Kirche und eine nette kleine Altstadt, in der wir uns im Systembolaget eindeckten und ein Eis auf einer der Bänkchen genossen. Wir drehten noch eine kleine Runde durch die Stadt und fanden auch eines der Museen, welches einen sehr schönen Eindruck machte. Da es mittlerweile bereits nachmittags war, fuhren wir weiter Richtung Örebro und der Unterkunft, welche wir mit Hilfe des Navis problemlos fanden, auch wenn es uns teilweise über etwas staubige Schotterstraßen führte, weshalb wir uns ein bisschen Sorgen um das Auto machten. Empfangen von der Katze aber erfolglos an der Tür klingelnd machten wir erstmal unseren Einkauf um zur Unterkunft zurück zu kehren und dort die Vermieterin Judith zu treffen, die - Überraschung! - auch aus Deutschland war und gerade mit ihren zwei kleinen Kindern heim kam. Die Kinder waren westentlich schüchterner als die Katzen und verschwanden schnell im Haus, während uns Judith Empfehlungen für den nächsten Tag gab, wo es schön zu wandern sei und uns sogar anbot, uns am nächsten Morgen in ein schönes Wandergebiet in der Nähe zu fahren. Wir bedankten uns und waren sehr froh um die glücklichen Umstände, die uns genau diese Unterkunft hatten wählen lassen. Nach einem Essen, das Dank des super Wetters draußen statt finden konnte, drehten wir eine Runde um einen nahegelenen Teich und kehrten glücklich wieder ins Gartenhäusschen zurück. Dort empfing uns zu unserer Überraschung eine der Katzen, die die Treppen zu den Betten herunter gesprungen kam. Nach Genuß des großen Sofas vor dem Fernseher, gings ins Bett.

On Friday Nina and me started our next trip not as early after packing our stuff for the weekend. We had our breakfast on a nice Camping site at lake Vänern, next to Vänerbro. Our aim was Next to Örebro also a town not far from lake Vänern - the biggest lake of sweden - where we booked an accomodation in a gardenhouse of a really nice family. We drove there along the southern part of the lake and had another stop in Mariestad, where we had our lunch break. Mariestad has a really nice church and a little old town, where we visited the Systembolaget and had a nice ice-cream on a little bench. We walked a little through the town and found one of the museums, that looked really good. As it was already afternoon, we drove further in direction Örebro and the accomodation, we found with the help of the navigation system pretty easy, even if it led us along gravel roads, where we were a little worried about the car. Welcomed by the cat but ringing without success we desided to do the groceries untill the owner of the house would be back. We almost came back the same time like Judith - the owner - who was also from germany - surpise! - and just arrived with her two little kids. The children where way more shy than the cats and went to the house pretty fast, while their mother gave us some advice for the hike the next day and even offered us to drive us to the reserve the next day. We were really thankfull and happy about choosing exactly this accomodation. After a nice dinner, that we could have outside thanks to the great weather, we walked a little bit around a small lake nearby and returned happy to the garden house. Another time we were welcomed by one of the cats that jumped down from where the beds where. After enjoying the nice big sofa and flatscreen we went to bed.

Frühstück am Vännern - Breakfast on Lake Vänern Glücklich, ein Auto durch die wunderschöne Landschaft zu fahren - Happy to drive a car through this awesome landscape Mittagessen in Mariestad - Lunch in Mariestad Altstadt von Mariesad - Old town of Mariestad Museum

Am nächsten Morgen wachten wir gefühlt um zehn - real um 6.48 Uhr - auf und kamen deshalb wirklich früh schon zum Wandern los. Wir schafften es zwar uns auf den fünf Kilometern zum Wandergebiet zu verfahren, aber konnten dennoch schon um kurz vor neun unseren Spaziergang starten. Entgegen unserer Erwartungen war der Weg, den uns Judith emfohlen hatte wirklich gut zu finden und leicht zu verfolgen. Es war ein super schönes Gebiet mit Seen und Wald und unglaublich vielen Buschwindröschen. Dank der frühen Uhrzeit trafen wir noch nicht allzu viele Leute. Im Stechschritt vollendeten wir unsere 14km in weniger als drei Stunden und kehrten nach einem kurzen Fußbad im See zurück in unser Häusschen und machten ein leckeres Takko-Mittagessen. Platt vom Laufen nahmen wir uns die Zeit für ein Nickerchen in der Sonne und fuhren danach nach Örebro. Dort fanden wir das Schloss, das Judith uns empfohlen hatte ziemlich schnell und setzten uns mit einem Eis an den Fluss, der durch Örebro und um das Schloss - auf einer Insel - fließt. Es war mit langen Hosen eigentlich schon zu warm und um uns waren alle in sommerlicher Kleidung unterwegs, als hätte den Winter direkt der Sommer abgelöst. Das gute Wetter hob die Laune wirklich sehr und wir trauten uns nach Wochen das erste Mal in einen Bekleidungsladen, den wir mit gedämpfter Stimmung und ohne Einkäufe wieder verließen. Um noch ein bisschen das Städtetreiben zu genießen setzten wir uns in ein Cafe und begaben uns spätnachmittags wieder auf nach Hause. Dort gab es die Reste vom Mittag und noch einmal den gleichen Spaziergang wie am Vorabend. Als wir zurück kamen lud uns Judith zu sich in den Wintergarten ein und wir kamen dem nach einem Schälchen heißem Milchreis (da gelassen von Leo) gerne nach. Judith war froh die Kinder im Bett zu haben und wir blieben nicht allzu lange, um sie nicht von ihrem wohl verdienten Schlaf abzuhalten und noch ein bisschen auf der super Couch zu entspannen.

The next morning we were awake and felt like it should be already around 10 - in reality it was just 6.48 and were able to leave for the hike pretty early. Even if we didn't find the right (5 km!) route directly, we were in the reserve already at nine and could start with our walk. Against our expectations the path Judith recommended us was easy to find. It was a really nice area with lakes and forest and a lot of anemones. Thanks to the early time we were almost alone there. We walked pretty fast and were back from the hike of 14km after nearly 3h. We cooled down our feet in a lake and drove back to our accomodation to have a nice Takko-lunch. Exhausted from our walk we took a little nap in the sun and drove to Örebro after. We found the chastle Judith recommended us pretty fast and sat next to the river that was going through the town and around the chastle (on an island). It was actually to hot for long trousers and everybody was in summer cloths, as if the winter just ended up in the summer. The weather had a good influence on our mood and we went to shop a little bit - unsuccessfull and with less good mood we went to a cafe to enjoy the citylife a little more. In the late afternoon we drove back and had the leftovers from lunch. When we came back from the walk around the little lake again Judith invited us to her wintergarden. After we had some hot milkrice (leftovers from Leo) we visited her there. Judith was happy to have the children in bed and we didn't stay too long to enable her to sleep not that late and to relax a little more on the couch.

Buschwindröschenmeer wie bei Mamma Muh - Sea of anemones like in Mamma Muh

Essen auf unserer Terasse - Eating on the terrasse Örebro Schloss von Örebro - Castle in Örebro

Auf Judiths Empfehlung hatten wir Samstags sämtliche Jalousien herunter gelassen, sodass wir Sonntag wesentlich später aufwachten. Um halb neun hielt ich es für Zeit, aufzustehen und begann mit dem Packen meiner Sachen und dem Putzen der Wohnung, bis Nina vom Duschen und Bad Putzen wieder kam. Wir frühstückten gemütlich und packten dann das Auto. Nachdem das Häusschen geputzt war, gaben wir Judith Bescheid, die mit unserer Arbeit überaus zufrieden war und machten uns auf den Weg zurück nach Tjärnö. Wir entschieden uns so wenig Autobahn wie möglich zu fahren, um möglichst viel von der Landschaft mitzunehmen, sodass wir leider über große Strecken auf Schotterpisten landeten, die landschaftlich wirklich schön sind, aber das Auto völlig einstaubten ;) Wir machten eine Pause in Karlstadt und nahmen dort das Mittagessen ein - nicht ohne uns nach einem etwas hitzigen Einparken ein Eis in der Stadt zu gönnen, die bei uns allerdings nicht so hoch punkten konnte wie Mariestad und Örebro. Es warteten zwar prinzipiell nicht mehr besonders viele Kilometer auf uns, dennoch brachen wir relativ früh wieder auf zur Weiterfahrt. Irgendwann nach kilometerlangen Schotterstraßen übernahm Nina das Fahren, bis wir beinahe zu Hause waren.

We followed Judiths advice to use all the curtains of the little house, so it was pretty dark the next morning and we sleeped way longer. At 8.30 I felt like getting up and started to pack my stuff and cleaning the flat until Nina was finished with showering and cleaning the bathroom. We had a relaxed breakfast and packed our stuff into thecar. After everything was clean we talked to Judith and she was pretty satisfied with our work, so we said good bye and started our ride back to Tjärnö. We decided to drive along the motorway as less as possible, to see a lot of the landskape - we ended up on a lot of gravelroads, that are really nice to watch the environment but make the car really dirty ;) We took a break in Karlstadt and had lunch there - not without having a nice ice-cream after heaving a tricky parking situation. We didn't like the city as much as Mariestad and Örebro. It was actually not that far to our home anymore, but we left still pretty early. After long rides along gravelroads Nina drove again until we were almost back home.

Auf den letzten Kilometern ging es nochmal ein Stückchen durch Norwegen - wir hatten rückzus die Route um den nördlichen Vänern gewählt - die Nina dann aber großteils verschlief. In Strömstad suchten wir noch einmal einen Supermarkt auf und gingen danach das Auto so gut wie möglich putzen - ich glaube das war das erste Mal, dass ich ein Auto selbst in die Waschanlage gefahren habe :D. Solange das Auto von außen gewaschen wurde saßen Nina und ich darin und machten Fika-break. Wir brachten unser Gepäck zur Station und versuchten den Wagen auch von innen vollends sauber zu bekommen. Während Nina das Auto zurück brachte und ihr Motorrad holte, kümmerte ich mich um die Ordnung im Zimmer und die Wäsche. Wir machten Nudeln für Constance, Pierre und uns und spielten ausführlich Janif. Constance war ebenfalls erschöpft vom Wochenende, an dem sie Besuch von zu Hause hatte und wir freuten uns alle wieder beisammen zu sein. Ich gewann das erste Mal seit Ewigkeiten das Spiel - Pierre war darüber nicht begeistert, da er immernoch der Champion der Gruppe ist ;) Später gesellten sich noch zwei aus einer anderen Gruppe, die hier Experimental Marine Ecology belegen dazu und machten im Wechsel mit Gianlucca schöne Gitarrenmusik. Mit geöffnetem Fenster schliefen wir zu der Musik ein.

The last few Kilometers led us back to Norway - we chose the way back along the northern part of lake Vänern - and Nina slept mostly during that part. Back in Strömstad we went for the groceries again and tried to get the car clean again - I think it was my first time driving a car into the car-wash :D. During the car was cleaned from the outside Nina and I sat inside and had a Fika-break. We brought our luggage back to the Station and tried to clean the car from the insides as well. During Nina drove the car back to the car-rental and took the Motorbike back to Tjärnö, I took care about unpacking and the laundry. We cooked pasta for Constance, Pierre and us and played Janif. Constance was also exhausted from her weekend, she had visitors from home and we were happy to be all together again. I won the game the first time since ages - Pierre was not that happy about it, as he still is the champion of the group ;) In the later evening two people of the Experimental Marine Ecology group joined us and played the guitar as well as Gianlucca later. With our window open we fell asleep to the selfmade music :)

Unser super dreckiges Auto - Our totally dirty car

Dank des Abendprogrammes waren wir ziemlich müde am nächsten Morgen und quälten uns ins Labor und den Computerraum. Ich kümmerte mich darum, dass alle Algen, die sich im Lab befanden in Lernkarten im Internet zu finden waren und fing an sie auswendig zu lernen. Mit dem dringenden Bedürfnis nach dem Tag drinnen an die frische Luft zu gelangen folgte ich Nina und Gianlucca auf einen Spaziergang, der zu einer Klettersession ausartete und deshalb wesentlich länger andauerte als ursprünglich gedacht. Wir liefen quasi einmal um die Nachbarinsel Saltö. An einer schönen flachen Stelle gingen wir ein bisschen mit den Füßen ins Meer das allerdings noch ziemlich kalt ist. Der Rest des Weges wurde barfuß bestritten. Kurz vor der Station trafen wir auf zwei Angler, bei denen sich Gianlucca erkundigte was und wie sie fischten. Nach einem kurzen Anruf bei Kai machten Nina, Constance und ich uns nochmal auf eine kleine Bootstour in den Sonnenuntergang. Spritmangel hielt uns dabei so lange auf, dass wir der Sonne hinter die nächste Insel folgen mussten um nochmal einen Blick auf sie zu erhaschen und im Meer versinken zu sehen. Nina war die Einzige von uns dreien mit der offiziellen Erlaubnis das Boot zu fahren, ließ uns aber auch mal ans Steuer, Constance ist wie ausgewechselt, wenn sie auf dem Boot ist und sieht immer sehr glücklich aus. Zurück im Hafen versenkte ich die leckeren Kekse leider im Meer aber immerhin wir kamen trocken wieder zurück. Der Tag wurde wieder bei einer Runde Janif beendet, die ich leider sehr schnell verlor.

After this long evening we were pretty tired the next morning and struggled to get up and into the lab and the computerroom. I took care to get the cram-card-programm updated with all the algae we had in the lab and started to learn them by heart. Since I really felt like getting some fresh air after the whole day inside, I joined Nina and Gianlucca for a walk, that was ending up more in climbing than in walking. We walked mostly around Saltö, which is the naghbour-island. At a place where the sea was shallow we went into the water - with the feet - that still is pretty cold. The rest of the way we walked barfoot. Just before the station we met some fishing guys where Gianlucca asked for what they where fishing and how they did it. Back home I called Kai to organize the next weekend together and headed off for a boatride with Nina and Constance. A lack of fuel took us a little time untill we could leave the harbour and we had to drive around an island to be able to watch the sun again and see how it was setting. Nina was the only one of us three that was officially allowed to drive the boat but she also let us do that, Constance is like another person as soon as she is on the boat - she always looks happy. Back in the harbour I lost the cookies to the sea but the rest stayed dry :) We ended the day with another - less successfull - game of Janif that I lost pretty fast.

Der Sommer ist ausgebrochen - The summer came Strandspaziergang - Beachwalk Sonnenuntergang vor Tjärnö - Sunset in front of Tjärnö

Dienstags wurde weiterhin kräftig gelernt bis zum Abendessen, bei dem beinahe die ganze Gruppe zum ersten mal seit zehn Tagen wieder beisammen saß. Danach schauten die Game-of-Thrones-Besessenen die nächste Folge und Paula, Rasmus und ich machten uns auf zu einem kleinen Spaziergang. Rasmus zeigte uns eine riesen Muschelbank von Miesmuscheln und Austern. Wir watschelten ein bisschen durchs flache Wasser und bestimmten alles was uns so unter die Finger kam. Auf dem Weg zurück beobachteten wir alles was um einen Steg herum zu finden war - Seesterne, Algen, Fische,.... Rasmus war so begeistert von dem klaren Wasser, dass er sogar darin baden ging. Tapfer schaffte er es länger als eine Minute im kalten Meer zu bleiben. Zurück zu Hause beschlossen Nina, Constance und Ich ausnahmsweise mal früher ins Bett zu gehen und legten uns nach ein paar Tanzvideos ins Bett. Leider waren wir mit dem Schlafen nur wenig erfolgreich, da im Stock über uns Party war und die man jeden Schritt durch die Decke hören konnte. Der Gesang an diesem Abend war leider wenig vörderlich und selbst Oropax halfen nicht weiter. Dementsprechend platt waren wir drei am nächsten Morgen und wenig begeistert früh aufzustehen um mit der Nereus zur nächsten Exkursion aufzubrechen.

On Tuesday most of us studied untill the dinner, where almost the whole group came together for the first time since ten days. The Game-of-Thrones-fans watched the next part of the series while Paula, Rasmus and me took a little walk. Rasmus showed us a place with a lot of blue mussles and oysters. We walked through the shallow sea and specified nearly everything we found. On our way back we stopped at a pier and looked for everything that was visable in the water - seastars, algae, fish.... Rasmus was so exited about the clear water that he took a swim. Bravely he stayed in the cold sea for longer than a minute. Back home Nina, Constance and me decided to go to bed earlier that day and lay down after watching some dancing videos. Sadly upstairs some people had a party so our try was not that successfull as we can hear every step taken in the kitchen. The singing this night was less good for sleeping and even earplugs didn't help. Consequently we were pretty tired the next morning and not that motivated to get up early for the next excursion with the Nereus.

Muscheln überall - Mussels all over Ramus nimmt ein Bad im kalten Nass - Ramus bravely swimming in the cold water

Diesmal fuhren wir mit dem großen Schiff zu einer weiter entfernt gelegenen Insel, von der aus wir wieder Schnorcheln gehen durften. Motiviert, da ich zu meiner Überraschung einen besser passenden Anzug gefunden hatte, packte auch ich wieder die Ausrüstung zusammen. Nach einer Probenahme vom Schiff aus, gingen wir auf der Insel an Land und transportierten unsere Ausrüstung zu einer Bucht. Von dort aus schnorchelten Nina und ich gemeinsam ein Stück um die Insel herum und wieder zurück. Zum Mittagessen brachten wir das Lunchpaket der Küche auf die Insel zu einem Tisch und machten gemeinsam Pause. Rasmus war der einzige, der motiviert war, sich zurück in die nasse Ausrüstung zu zwängen und noch einmal ins Wasser zu gehen. Da wir immer zu zweit unterwegs sein müssen, blieb er jedoch auch an Land. Constance, Nina, Hanna (Schwedische Doktorandin, die sich für den Makroalgen Teil unserem Kurs anschloss) und ich gingen zum Leuchtturm und legten uns noch ein bisschen in die Sonne, bevor es zurück aufs Schiff ging. Nach weiteren Probenahmen vom Schiff aus, wurden die Algen und die Ausrüstung zurück an Land gebracht. Wenig motiviert nach dem Trip noch etwas zu lernen war ich am Nachmittag wenig produktiv. Ich schaffte es lediglich zu einem kleinen Spaziergang mit Constance, da ich dringend frische Luft brauchte.

This time we took the bigger boat to an island a little further out, from which we were allowed to go snorkling again. Motivated, as I surprisingly found a suit that fitted better than the one last time, I packed the equipment. After sampling with the ship, we went on to the island and brought our stuff to a bay. From there Nina and me snorkeled together a little bit around the island and back. For lunch we brought the lunchpackage made by the kitchen to a table on the island and had a break all togetcher. Rasmus was the only one motivated enough to go back into the wet suit and go into the water again. As we are supposed always to be in groups of two, he had to stay on land. Constance, Nina, Hanna (a swedish PhD, who joined our course for the Macroalgae part) and me went to the Lighthouse and layed down in the sun for a bit before we went back onto the boat. After a few more rounds of sampling, the algae and the equipment was brought back to the station. Not very motivated to study anylonger I was not very productive that day. I only made it for small walk with Constance as I really needed some fresh air.

Donnerstag war der letzte Tag vor der Klausur, sodass alle den Tag im Labor verbrachten. Vormittags wiederholte Gunilla nochmal alle Algen mit uns und beantwortete unsere Fragen bis zum Mittagessen. Für den Nachmittag hatte James eine weitere Einführung in die Bedienung der Motorbote organisiert, an der ich diesmal auch teilnahm. Zurück im Labor lernten wir ein bisschen und blieben dort auch nach dem Abendessen - mehr oder weniger produktiv - bis halb zehn. Nina, Constance, Lara und ich gingen nochmal einen kleinen Spaziergang machen, dann packten wir unsere Sachen im Labor zusammen und organisierten eine kleine Fika bei uns im Zimmer. Da wir es mal wieder lustig hatten, wurde es mal wieder später bis wir im Bett lagen ;)

Thursday was the last day before the exam, so everybody spent the day in the lab. In the morning Gunilla repeated all the algae with us and answered questions until lunch. For the afternoon James organized another introduction for using the motorboats, where I took part this time. Back in tha lab we studied a little bit and stayed in there after dinner - more or less productive - until half past nine. Nina, Constance, Lara and me went for a short walk again and took our stuff from the lab into our rooms after, to have a little fika and go to bed. We had a good time as always and it got later than thought - as always ;)

Die Klausur war so konzipiert, dass wir alle unsere Unterlagen mitnehmen durften und ebenfalls alles im Voraus drucken durften, was wir wollten um es mit in die Prüfung zu nehmen, Gunilla begründete dies damit, dass sie die Klausur der Realität so nahe wie möglich bringen wollte. Dementsprechend entspannt ging wohl der Großteil in die Prüfung und Gunilla korrigierte sie noch vor dem Mittagessen - zu unserer Freude bestanden diesmal alle! :) 

The exam was thought to be as realistic as possible, so we were allowed to take all our stuff with us and we even were allowed to print everything we wanted to take with us in advance. According to that most of us were pretty relaxed with the exam and Gunilla even corrected it before lunch - to our luck all of us passed this time! :)

 

 

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